Sicherheitsmaßnahmen geplant
Teilausschluss der Fans und Geldstrafe für 1. FC Magdeburg

Im Heimspiel des 1. FC Magdeburg gegen Dynamo Dresden wurden zahlreiche Polizisten und Fans bei Ausschreitungen verletzt. Nun ga
Im Heimspiel des 1. FC Magdeburg gegen Dynamo Dresden wurden zahlreiche Polizisten und Fans bei Ausschreitungen verletzt. Nun gab es ein Urteil dazu. (Archivbild) Foto
© Andreas Gora/dpa
Nach gewaltsamen Szenen beim Dresden-Spiel ist der 1. FC Magdeburg nun verurteilt worden. Einige Fans bleiben beim nächsten Heimspiel draußen. Der FCM stimmt zu.

Der 1. FC Magdeburg ist nach den gewaltsamen Ausschreitungen beim Spiel gegen Dynamo Dresden mit einem Teilausschluss der Fans bestraft worden. Zudem muss der Fußball-Zweitligist eine Geldstrafe von insgesamt 186.600 Euro zahlen. Das teilte der FCM mit, der dem ursprünglichen Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses nicht zugestimmt hatte. Gegen das nun eingegangene Urteil des Sportgerichtes werde der Verein keine weiteren Rechtsmittel einlegen, hieß es in der Mitteilung. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Teilausschluss beim nächsten Heimspiel

Der Teilausschluss der Zuschauer greift bereits beim Heimspiel am 13. März gegen den SV Darmstadt 98. In diesem Zusammenhang müssen die Blöcke 3 bis 6 der Nordtribüne geschlossen bleiben, bereits erworbene Dauer- und Tageskarten für diese Bereiche berechtigen somit nicht zum Zutritt. Zuschauer mit Tickets für die Blöcke 1, 2 und 7 der Avnet Arena sind hingegen nicht von der Maßnahme betroffen. Der teilweise Ausschluss von Zuschauern für eine weitere Begegnung wurde zur Bewährung ausgesetzt. 

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen vor über vier Wochen beim Heimspiel gegen Dresden, bei denen mehr als 70 Polizisten verletzt wurden, hatten auch größere Sponsoren mitgeteilt, möglicherweise über Konsequenzen nachdenken zu wollen. Der Verein hatte mit einigen Maßnahmen reagiert und die Sicherheitsmaßnahmen ausgebaut. So sollen die Gästebereiche umgebaut werden, um eine nachhaltige Trennung der Bereiche zu gewährleisten. Auch die Kameraüberwachung soll technisch optimiert werden. Denn Fans hatten damals auch Absperrgitter und Gullydeckel auf Polizisten geworfen.

dpa