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H5N8 in Niedersachsen: Was bedeutet die Vogelgrippe für unsere Weihnachtspute?

Auch in Niedersachsen, dem größten deutschen Geflügelproduzenten, wurde der gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N8 nun nachgewiesen. Was heißt das für die Verbraucher und die Pute zu Weihnachten?

Sie darf bei vielen an Weihnachten nicht fehlen: Die Pute. Doch was bedeutet die Vogelgrippe für unser Festtagsmahl?

Sie darf bei vielen an Weihnachten nicht fehlen: Die Pute. Doch was bedeutet die Vogelgrippe für unser Festtagsmahl?

Nach den Niederlanden und Mecklenburg-Vorpommern ist nun auch in Niedersachsen der Vogelgrippe-Virus H5N8 nachgewiesen worden. Das teilte das Friedrich-Loeffler-Institut heute mit.

Der betroffene Betrieb in der Gemeinde Barßel wird seine 19.000 Puten töten müssen. Ein weiterer Hof, der mit dem Barßeler Betrieb in Kontakt stand, wird ebenfalls verpflichtet, seinen Bestand von 12.000 Tieren zu töten.

Ist H5N8 für den Menschen gefährlich?

Dass sich Menschen mit dem für die Tiere hochgefährlichen Erreger infizieren, ist bislang nicht bekannt. Selbst in Südkorea, wo von Januar bis September insgesamt 30 Ausbrüche verzeichnet wurden und über 12 Millionen Stück Geflügel getötet werden mussten, gab es bislang keine Hinweise auf eine Übertragung auf den Menschen.

Generell können Influenza-Viren vom Tier auf den Menschen übertragen werden und mitunter tödlich verlaufen. Hauptsächlich jedoch über sehr engen Kontakt mit einem infizierten Tier, wie die Fälle des artverwandten Erregers H5N1 in bislang gezeigt haben.

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) halten eine Übertragung des nun aufgetretenen H5N8 Erregers auf den Menschen aber für unwahrscheinlich.

Sollten wir auf die Weihnachtspute verzichten?

Verbraucher müssten sich keine Gedanken machen, sagt Elke Reinking vom Friedrich-Loeffler-Institut. Aus den betroffenen Betrieben gehe nichts in die Lebensmittelkette über. Die infizierten Tiere würden getötet und beseitigt, die Behörden prüften, ob verseuchte Produkte in die Schlachtbetriebe gelangt seien und riefen diese gegebenenfalls zurück.

Doch selbst wenn das Virus für den Menschen gefährlich wäre und dem Schlachtkörper anhaften würde, ließe er sich durch Garen unschädlich machen, so Reinking. Das einzige Risiko berge dann das Zubereiten. Etwa wenn man das rohe Fleisch anfasst und sich hiernach ins Gesicht fasst. Renking verweist daher auf die allgemeinen Empfehlungen zur Geflügelzubereitung des BfR. Diese sollten ohnehin immer eingehalten werden, um eine Übertragung von in Geflügel vorkommenden Erregern, wie Salmonellen oder Campylobacter, zu verhindern. "Wer die Regeln zur Küchenhygiene einhält, der kann sich guten Gewissens auf seine Weihnachtspute freuen", so die Biologin.

Diese Hygienevorschriften sollten Sie bei der Geflügel-Zubereitung beachten:

• Lagern Sie rohe Geflügelprodukte und andere Lebensmittel getrennt voneinander und bereiten Sie diese auf separaten Schneidebrettern und mit separaten Besteck zu.

• Reinigen Sie Geräte und Oberflächen, die mit rohen Geflügelprodukten in Berührung kamen gründlich mit warmem oder heißem Wasser und Spülmittel.

• Entsorgen Sie Verpackungen und Auftauwasser sofort.

• Waschen Sie Ihre Hände sorgfältig mit warmem Wasser und Seife, bevor Sie andere Lebensmittel berühren.

• Garen Sie Geflügel für mindestens 2 Minuten bei einer Kerntemperatur von 70 Grad.

• Eier sollten vor dem Verzehr gekocht werden, bis Eiweiß und Eigelb fest sind. Das entspricht je nach Größe mindestens sechs Minuten.

mh

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