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Erst Übergewicht, dann Fitness-Model: Diese Frau halbierte in einem Jahr ihr Gewicht – und bezahlte den Preis

Ihr ganzes Leben war Conner Rensch übergewichtig. Dann verlor sie mit viel Disziplin ihr halbes Körpergewicht – in nur einem Jahr. Jetzt ist sie Fitness-Model. Doch ganz ohne Konsequenzen blieb ihre Transformation nicht.

Diät: Conner Rensch hat ihr Körpergewicht halbiert. Auf ihre Dehnungsstreifen ist sie stolz.

Vom Moppel zum Fitness-Model: Conner Rensch hat mit einer strenge Diät ihr Körpergewicht halbiert. Auf ihre Dehnungsstreifen ist sie stolz.

Letzten Sommer trug Conner Rensch das erste Mal in ihrem Leben einen Bikini. Vorher hatte sich die junge Frau aus dem US-Bundesstaat Nebraska das einfach nicht getraut – wegen ihres Übergewichts. Als sie endlich den Mut dazu fand, war das nicht etwa auf einem menschenleeren Strand, sondern auf der Bühne des "World Beauty Fitness and Fashion Contests" in Denver. Sie gewann den Wettbewerb. Es war der Höhepunkt einer großartigen Transformation, die sie zu einem neuen Menschen machte. Aber sie hatte auch einen Preis.

Bereits mit sechs Jahren wog Rensch zu viel, erinnerte sie sich im Interview mit  "Caters News". "Meine Mutter sagt, dass ich das Essen einfach liebte und schon immer eine Naschkatze war. Ich habe ständig gegessen, war immer hungrig und hatte das Bedürfnis, mich richtig, richtig satt zu fühlen. Das tröstete mich." Ihre Mitschüler hänselten sie wegen ihres Körpers, nannten sie fett und hässlich. In der sechsten Klasse schrieb ihr eine Mitschülerin per Instant-Messenger, dass sie sich doch einfach umbringen sollte, erzählte Rensch.

Dass sie Trost im Essen suchte, löste ihr Problem nicht. Sie nahm noch weiter zu.

Im College kam der Wandel

Als Rensch dann mit 19 Jahren aufs College ging, hatte sie genug von der Isolation und den daraus resultierenden Depressionen. Sie suchte sich professionelle Hilfe. Zusammen mit einem Ernährungsberater und einem Personal Trainer begann sie, an ihren Problemen zu arbeiten. Mit Erfolg. Sie verzichtete auf Fertiggerichte, machte Cardiotraining und Kickboxen. Innerhalb von nur drei Wochen hatte sie von ihrem Spitzengewicht von 120 Kilo bereits neun Kilo verloren. Nach einem Jahr waren es über 60 Kilo – mehr als ihr halbes Körpergewicht.

"Der größte Wandel war der emotionale. Niemand hat mich mehr fertiggemacht als ich selbst. Ich habe gelernt, gut zu mir zu sein", sagte Rensch. Betrachte sie heute Bilder aus ihrer Vergangenheit, empfände sie vor allem Mitleid. "Ich war depressiv und versuchte, mich mit essen aufzuheitern. Aber ich bin heute sehr stolz auf dieses Mädchen."

Narben als Trophäen nach Diät

Der dramatische Abnehmerfolg hatte aber auch körperliche Folgen. Renschs Bauch ist zerfurcht von tiefen Dehnungsstreifen. Auf ihrem gebräunten Körper sind sie sehr gut zu erkennen. Als Makel sieht sie sie aber nicht – im Gegenteil. "Ich bin so stolz auf meine Dehnungsstreifen und Narben. Sie zeigen, wie weit ich gekommen bin."

Heute ist Rensch 26 und hält durch gesunde Ernährung und regelmäßigen Sport ein Gewicht von knapp 60 Kilo. Immer will sie aber nicht diszipliniert sein. "Ich bin ein dickes Mädchen im Körper eines dünnen. 80 Prozent der Zeit ernähre ich mich gesund, ansonsten esse ich was ich möchte. Ich bin dasselbe Mädchen, aber glücklicher und gesünder."

Hammock ist Sport in der Hängematte

Nun möchte sie anderen dabei helfen, ihre Gewichtsprobleme zu bewältigen: Mit "My Butterfly Journey" ("Meine Schmetterlings-Reise") hat sie einen eigenen Fitness-Kurs entwickelt, über den sie mit einem Online-Angebot auch anderen unglücklichen Raupen bei ihrer Transformation zum Schmetterling helfen möchte.

mma
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(