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Tipps von "Finanztest": Schneller einen Facharzttermin bekommen – so geht’s

Monatelange Wartezeiten auf einen Facharzttermin sind eher die Regel als die Ausnahme. Doch das muss nicht sein. "Finanztest" gibt Tipps, wie gesetzlich Krankenversicherte schneller behandelt werden.

Eine Patientin wird von einer Ärztin behandelt.

Ewiges Warten auf einen Facharzttermin – das muss nicht sein

Nach dem Anruf in der Facharztpraxis folgt für viele Patienten die Ernüchterung: Oft müssen sie Monate auf den nächsten freien Termin warten. Eine ärgerliche Situation. Denn die lange Wartezeit ist häufig mit Unsicherheit und Ängsten verbunden, die durch einen raschen Termin aus dem Weg geräumt werden könnten. Was also tun?

"Finanztest" gibt in seiner aktuellen Ausgabe Tipps, wie gesetzlich Krankenversicherte schneller an einen Facharzttermin kommen. Der wichtigste Verbündete auf der Suche nach einem schnellen Termin ist demnach der Hausarzt: Er kennt die Versorgungsstruktur vor Ort, weiß, welcher Facharzt womöglich noch zeitnah Termine vergibt und erstellt Überweisungen. In dringenden Fällen kann es zudem sinnvoll sein, dass der Arzt selbst oder einer seiner Helfer in der Praxis anruft und um einen Termin bittet.

Facharzttermin in vier Wochen dank Servicestelle

Was viele Patienten nicht wissen: Die Kassenärztliche Vereinigung des jeweiligen Bundeslandes besitzt eine sogenannte Terminservicestelle. Sie muss Versicherten innerhalb der Frist von vier Wochen einen Termin vermitteln. Dieser Service ist jedoch an einige Bedingungen geknüpft: So müssen Patienten eine Überweisung des Hausarztes besitzen, auf der die Dringlichkeit der Behandlung vermerkt ist. Nach Angabe der Verbraucherzentrale vergeben die Servicestellen zudem nur Termine bei Orthopäden, Kardiologen und Neurologen. Termine bei Frauen-, Augen-, sowie Zahnärzten und Kieferorthopäden sind von der Regelung ausgenommen.

Zum Facharzt ins Krankenhaus

Ein weiterer guter Tipp von "Finanztest": Patienten, die ewig auf einen Termin beim Facharzt warten müssen, können sich auch direkt an eine spezialisierte Fachambulanz im Krankenhaus wenden. Für Kliniken ist die ambulante Regelversorgung recht lukrativ, sie verfügen daher meist über ein gutes Angebot für Patienten. Wichtig: Fachambulanzen dürfen nicht mit Notfallambulanzen verwechselt werden, wo Patienten etwa nach einem Unfall hingehen, so "Finanztest".

Ob und wann der Gang ins Krankenhaus sinnvoll ist, kann der behandelnde Hausarzt beurteilen. Er verweist bei Bedarf auch an Medizinische Versorgungszentren, die an Kliniken angegliedert sind und in denen Fachärzte aller Richtungen zusammenarbeiten, so "Finanztest". Auch hier haben Patienten gute Chancen auf zeitnahe Termine.

Den gesamten Artikel mit allen Tipps von Finanztest erhalten Sie online unter www.test.de.


ikr
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