Psychologie-Professor Warum es so schwer ist, schlechte Gewohnheiten zu ändern – und wie es erfolgreich gelingen kann

Gewohnheiten ändern: Mann schaut in den Himmel
Mehr Sport, weniger Süßes: Wie lassen sich schlechte Gewohnheiten ablegen – und gesunde etablieren?
© Adobe Stock
Mit Gewohnheiten ist es ein bisschen wie mit Schulnoten: Wer sie verbessern will, muss üben. Wie man den Anfang schafft und dann durchhält, erklärt Psychologie-Professor Lars Schwabe.

Herr Schwabe, Nägel kauen, Schokolade futtern, wir alle haben Gewohnheiten, die wir gern ändern würden. Warum ist das so schwer?
Das liegt im Wesen von Gewohnheiten: Sie laufen weitgehend automatisiert ab. Wir gehen einem bestimmten Verhalten nach, ohne groß darüber nachzudenken – und weil wir nicht groß darüber nachdenken, können wir das Verhalten auch nur schwer unterbinden.

Wie entsteht eine Gewohnheit?
Zu Beginn steht eine Handlung, die wir ausführen und mit der wir einen Erfolg erzielen. Also wiederholen wir sie. Mit der Zeit schleicht sich die Handlung in den Alltag ein und wird zur Gewohnheit.

Mehr zum Thema

Newsticker