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Grippewelle 2017: Achtung, Grippewelle rollt an: Viren sind schon jetzt aktiv

Die Grippewelle 2017 hat ungewöhnlich früh begonnen. Krankenhäuser melden bereits die ersten Ausbrüche. Wie kann man sich vor den Viren schützen?

Grippewelle 2017: Eine Frau putzt sich die Nase

Die Grippewelle 2017 hat dieses Jahr besonders früh begonnen

Grippeviren greifen in diesem Winter einige Wochen früher um sich als in den beiden Jahren zuvor. Erste Ausbrüche in Krankenhäusern und neun Todesfälle seien gemeldet worden, sagte Silke Buda, Expertin am Robert Koch-Institut (RKI). Labordiagnostisch bestätigt sind vom offiziellen Beginn der Grippewelle kurz vor Weihnachten an bis Anfang Januar rund 2600 Influenza-Fälle. Es werden jedoch lange nicht alle gemeldet.

Influenza ist eine plötzlich einsetzende Atemwegserkrankung. Betroffene bekommen Fieber, Halsschmerzen und trockenen Husten, oftmals begleitet von Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen. Hinzu kommt ein stark ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Erkrankte fühlen sich sehr schwach. In der Regel halten die Beschwerden rund eine Woche an. 

Wie kann ich mich vor der Grippewelle schützen?

Die Impfung gilt als bester Schutz vor der Influenza. Die Zusammensetzung des Impfstoffs wird jährlich überprüft und soll somit gezielt vor den Erregern schützen, die voraussichtlich in der jeweiligen Grippesaison zirkulieren werden. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung für Menschen über 60 Jahre, Schwangere, chronisch Erkrankte oder medizinischem Fachpersonal. 

Auch die richtige Hygiene kann einer Ansteckung vorbeugen. Dazu zählt: gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife und Abstand zu Personen halten, die husten oder nießen. Die Erreger können beispielsweise auch durch Händeschütteln oder Gegenstände wie Türklinken übertragen werden. Versuchen Sie daher, sich möglichst wenig ins Gesicht zu fassen, denn so gelangen die Erreger auf die Schleimhäute von Mund, Nase oder Auge.

ikr / DPA

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