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Youtube-Video Das Smartphone ist der Feind: Mediziner gibt Tipps für guten Schlaf

Eine junge weiße Frau mit langen, braunen Haaren liegt mit geschlossenen Augen und leicht lächelnd in einem weiß bezogenen Bett
Sehen Sie im Video: Mit diesen Tipps schlafen Sie trotz Hitze besser.




Deutschland schwitzt und die Hitzewelle hat das Land voll im Griff. Tagsüber kann man sich noch mit einem Sprung in einen Badesee oder einem Eis abkühlen. Nachts haben aber viele derzeit mit Schlafproblemen zu kämpfen. Es gibt allerdings einige Tipps, wie man sich die Nächte etwas erholsamer gestalten kann.
  1. Das Schlafzimmer sollte man am besten früh morgens lüften. Tagsüber ist es ratsam, die Fenster zu schließen und Rollläden oder Vorhänge zuzuziehen.
  2. Statt Bier oder anderen eisgekühlten Getränken sollte abends warmer Kräutertee getrunken werden. Dann muss der Körper keine Energie aufwenden, um das Getränk auf Körpertemperatur zu bringen.
  3. Direkt vor dem Zubettgehen kann es angenehm sein, lauwarm zu duschen. Erfrischend ist es, die Handgelenke anschließend unter kühles Wasser zu halten.
  4. Schlafkleidung aus Baumwolle, Leinen oder Seide kann man zwei Stunden vor dem Schlafengehen in den Kühlschrank legen. Wenn man sie direkt vor der Nachtruhe anzieht, ist sie schön kühl.
  5. Ein feuchter Lappen auf der Stirn kühlt den Kopf und erleichtert den Schlaf möglicherweise. Vorsichtig sollte man mit Klimaanlagen oder Ventilatoren sein. Hier drohen Verspannungen oder gar eine Verkühlung.  
  6. Ebenfalls hilfreich kann es sein, ein nasses Bettlaken am offenen Fenster aufzuhängen. Es entzieht der Umgebung durch Verdunstung Wärme, die Luft kühlt ab. Wer diese Tipps beherzigt, sollte bei großer Hitze besser schlafen können.
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Viele Menschen haben Probleme mit dem Einschlafen oder wachen nachts ständig auf. Ein Mediziner verrät auf Youtube sechs Tricks – zum Beispiel auf das Handy und Kaffee zu verzichten.

Den ganzen Tag lang ausgeschlafen, energiegeladen und motiviert sein – das dürfte sich wohl jeder wünschen. Die Realität sieht anders aus: Viele Menschen schleppen sich müde, ausgelaugt und schlecht gelaunt durch ihren Alltag. Der Mediziner Ali Abdaal verspricht auf seinem Youtube-Kanal aber genau das. "Why I'm never tired", "Warum ich nie müde bin", heißt eines seiner Videos dort.

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In sechs Schritten erklärt Abdaal den Weg zu einem guten Schlaf – denn es bringt nichts, früh ins Bett zu gehen, wenn man dann noch lange wachliegt oder zwischendurch immer wieder aufwacht. Eine seiner wichtigsten Techniken: Er hat sich abgewöhnt, sein Smartphone mit ins Bett zu nehmen. Das Handy liegt nun am anderen Ende des Raumes. Auf das Nachtschränkchen kommt höchstens noch ein E-Reader mit einer wärmeren Lichteinstellung. Vor allem das blaue Licht, das der Smartphone-Bildschirm verströmt, verhindert die Ausschüttung des Einschlafhormons Melatonin.

Besserer Schlaf dank echtem Wecker neben dem Bett

Um dennoch am Morgen rechtzeitig aufzustehen, hat sich Abdaal einen echten, altmodischen Wecker anstelle der Alarmfunktion des Smartphones angeschafft. Das nervige Geräusch zwingt ihn dazu, aufzustehen und den Wecker auszuschalten, hat der Youtuber beobachtet. Der Smartphone-Alarm nervt zwar auch, lässt sich aber einfach per Sprachbefehl abstellen.

Abdaals dritter Tipp richtet sich vor allem an alle Kaffeetrinker: kein Kaffee nach 14 Uhr – oder genauer gesagt: kein Koffein. Das schließt zum Beispiel auch Cola ein. "Koffein bleibt ewig in unserem Blut, und auch wenn wir denken, wir sind mittlerweile immun gegen die Wirkung – wir sind es nicht", sagt er. Logisch: Wer am Morgen Kaffee trinkt, um wach zu werden, muss sich nicht wundern, wenn das Koffein am Nachmittag oder Abend den gleichen Effekt hat.

Außerdem hat Abdaal in schwarze, lichtundurchlässige Vorhänge investiert. Wenn es um den eigenen Schlaf gehe, hätten diese Produkte das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, meint er. Sie sorgen dafür, dass der Raum, in dem man schläft, weitestgehend abgedunkelt ist, und verbessern dadurch die Qualität des Schlafes.

Ein Militärtrick hilft

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Raumtemperatur. Hierfür bezieht sich Abdaal auf den Bestseller "Das große Buch vom Schlaf" von Matthew Walker, Direktor des Schlaflabors der Universität Berkeley. Laut Walker wirkt guter Schlaf vorbeugend gegen Krankheiten wie Alzheimer und Krebs. Der Neuropsychologe empfiehlt dafür eine Schlafzimmertemperatur von 19 Grad.

Schließlich noch ein Geheimtipp von Ali Abdaal: Er praktiziert eine Strategie, die ursprünglich für Piloten und Militärangehörige entwickelt wurde. Damit soll es möglich sein, innerhalb von nur zwei Minuten tief und fest einzuschlafen. Der Trick: Man versucht, sämtliche Muskeln nacheinander zu entspannen – zunächst im Gesicht, dann in den Beinen, dann im Rest des Körpers. "Jedes Mal, wenn ich einschlafen will, mache ich das – und meistens funktioniert es", sagt Abdaal.

Quelle:  Ali Abdaal auf Youtube

epp

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