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Fieber bei Kindern: Wadenwickel gegen die Hitze

Fieber hilft Ihrem Kind, die Krankheit aus dem Leib zu treiben. Sollte Ihr Nachwuchs aber sehr unter dem glühenden Körper leiden, können Sie die Temperatur ein wenig senken.

Hat Ihr Kind eine Temperatur von 38,5 Grad Celsius oder höher, hat es Fieber

Hat Ihr Kind eine Temperatur von 38,5 Grad Celsius oder höher, hat es Fieber

Wenn Ihr Kind Fieber hat, gehört es ins Bett. Da das, gerade bei lebhaften Sprößlingen, oft leichter gesagt als getan ist: Packen Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn notfalls auf die Wohnzimmercouch, da kommt das Kind auch zur Ruhe, dafür sorgt schon die hohe Temperatur.

Fieber macht matt, das ist sozusagen sein Zweck: Die Wärme kann viele Krankheitserreger kämpfen. Besonders Viren vertragen hohe Temperaturen schlecht. Zum Beispiel hindert Fieber einige Viren daran, sich zu vermehren. Das trifft hauptsächlich auf solche Keime zu, die zu Krankheiten der Lunge und der Bronchien führen.

Ein Kind, das fiebert, wird meist schneller wieder fit, als ein Kind, dass nicht so schnell glüht. Trotzdem kann es richtig sein, die Temperatur durch lauwarme Wadenwickel oder durch Medikamente zu senken. Das ist dann der Fall, wenn Ihr Kind richtig leidet.

Geben Sie Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter aber keine Acetyl-Salicyl-Säure (ASS), um das Fieber herunter zu drücken. Denn diese Substanz ist für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet, in seltenen Fällen verursacht sie schwere Nebenwirkungen.

Maren Wernecke / Jan Schweitzer

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