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Fragwürdige Sponsoren und Methoden: Experten sind entsetzt über Lärmstudie

Mediziner sprechen der gestern veröffentlichten NORAH-Lärmstudie ihre Glaubwürdigkeit ab. Laut der Studie wirke sich Lärm weniger schlimm auf die Gesundheit aus, als bislang angenommen. Doch die Methodik hinkt und auch die Geldgeber sollten skeptisch stimmen.

Laut der am Donnerstag veröffentlichten NORAH-Studie, soll sich Lärm nicht so gravierend auf die Gesundheit auswirken, wie bislang angenommen. Experten sprechen der Studie jedoch ihre Aussagekraft ab.

Laut der am Donnerstag veröffentlichten NORAH-Studie, soll sich Lärm nicht so gravierend auf die Gesundheit auswirken, wie bislang angenommen. Experten sprechen der Studie jedoch ihre Aussagekraft ab.

Einen Tag nach Vorstellung der NORAH-Studie zu Gesundheitsrisiken von Verkehrslärm, die auch auf stern.de erschien, haben drei Medizinprofessoren massive Zweifel an Methoden und Ergebnissen der Untersuchung angemeldet. "Fluglärm ist ein neuer Herzkreislaufrisikofaktor, den weder wir als Ärzte noch die Patienten beeinflussen können, sondern nur die Politik", sagte der Mainzer Professor Thomas Münzel am Freitag. Er widersprach vor allem der Teilstudie zum Bluthochdruck, die aus seiner Sicht unglaubwürdig niedrige Ergebnisse ausweise.

 Die am Donnerstag in Frankfurt vorgestellte NORAH-Studie hatte unter anderem ergeben, dass Verkehrslärm geringere Gesundheitsrisiken verursacht als bisher angenommen. Der Krach von Flugzeugen, Autos und Eisenbahnen kann demnach das Risiko für Depressionen und Herzschwäche erhöhen, wirkt sich aber nicht auf den Blutdruck aus. 

"Methodische Hämmer"

Der Frankfurter Kardiologe Prof. Martin Kaltenbach sagte, er sei froh, dass er seine Mitwirkung an der Studie NORAH (Noise-Related Annoyance, Cognition and Health)  abgelehnt habe: "Ich wollte nicht, dass unter dieser Studie mein Name steht." Der Bremer Epidemiologe Prof. Eberhard Greiser sprach von "methodischen Hämmern" und sagte, er sei bei der Studie "von einem Entsetzen ins andere gefallen". Bei der Teilstudie über die Auswirkungen auf die Lebensqualität seien die Angehörigen der Oberschicht mit statistisch höherem Gesundheitsniveau überrepräsentiert. Zudem fehle die Untersuchung der Bevölkerung in einer von Fluglärm unbelasteten Referenzregion. 

Geldgeber sind unter anderem ein Flughafenbetreiber 

Die Kosten der Studie von knapp zehn Millionen Euro tragen unter anderem der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und die Luftverkehrsgesellschaften. Die Ergebnisse wurden von Fraport und Politikern am Donnerstag sehr unterschiedlich bewertet. Der Flughafenbetreiber, der wegen des Fluglärms heftiger Kritik ausgesetzt ist, sprach von "minimalen" Gesundheitsrisiken. Hessens Verkehrsminister Tarek al-Wazir (Grüne) warnte vor Verharmlosung.

mh / DPA

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.