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Impfzug in Russland 5000 Dosen Sputnik V pro Reise: Wie der Corona-Impfstoff bis ins hintere Sibirien kommt

Sehen Sie im Video: In Russland ist ein Zug für Corona-Impfungen in abgelegenen Regionen unterwegs.




Willkommen in Tulun, einer Kleinstadt in der Region Irkutsk, rund 5000 Kilometer entfernt von Moskau, fast an der Grenze zur Mongolei. Haltestelle für einen medizinischen Sonderzug. Seine Mission: Auch in den abgelegenen Regionen des Landes die Menschen mit Corona-Impfungen versorgen. Dazu der stellvertretende medizinische Leiter des Krankenhauses in Irkutsk, Viktor Kuznetsov am Dienstag: "Die Impfung findet in einem speziell ausgestatteten Zugwaggon statt. Wir verwenden den Impfstoff Sputnik V. und planen, rund 5000 Patienten während der Reise zu impfen." Hintergrund ist, dass manche Regionen des Landes auf dem Landweg nur schwer zu erreichen sind. Der Sonderzug wird daher an 15 Stationen in der Region Irkutsk Halt machen. Und in 3 Wochen dreht das Team dann eine weitere Runde. Denn dann müssen die Menschen auch die zweite Dosis mit dem Impfstoff verabreicht bekommen. Die Region Irkutsk ist, offiziellen Angaben zufolge, eine der am stärksten betroffenen Regionen in Sibirien mit einer Gesamtinfektionszahl von über 59.000 Fällen sowie über 2000 Toten im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung.
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Um auch in den entlegenen Gebieten Russlands die Menschen gegen Corona zu impfen, ist ein Team mit einer mobilen Einheit in einem Zug unterwegs. Denn die Region Irkutsk ist stark vom Coronavirus betroffen.

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