Berliner Charité Angst-Experte erklärt: Wie Sport der Psyche hilft – und wie wir am besten vom Training profitieren

"Sport trainiert die Widerstandsfähigkeit Stress gegenüber", sagt Prof. Dr. Andreas Ströhle, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der an der Charité in Berlin zu möglichen Effekten von Sport-Interventionen forscht
"Sport trainiert die Widerstandsfähigkeit Stress gegenüber", sagt Prof. Dr. Andreas Ströhle, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der an der Charité in Berlin zu möglichen Effekten von Sport-Interventionen forscht
© FreshSplash / Getty Images
Nicht nur der Körper benötigt Bewegung, sondern auch die Seele. Im Interview erklärt der Psychiater und Angst-Experte Andreas Ströhle, was die Wissenschaft über die Effekte weiß. Und: Gibt es einen Sport, der am besten für unser Wohlbefinden ist?

Viele Menschen kennen das: Nach einem Workout oder einem Lauf fühlt man sich einfach besser. Herr Prof. Ströhle, warum brauchen wir Bewegung für unser Wohlbefinden?
Der Mensch ist entwicklungsgeschichtlich darauf angelegt, sich zu bewegen, körperlich aktiv zu sein und Sport zu machen. Es ist ein Grundbedürfnis, das sich nicht verflüchtigt hat, auch wenn unser heutiger Alltag viel mit Sitzen einhergeht, zum Beispiel beim Autofahren oder bei der Arbeit im Büro. Wir sehen das auch an Kindern: Sie rennen, klettern und bewegen sich intuitiv viel mehr als Erwachsene, denen es oft schwerfällt, im Alltag körperlich aktiv zu sein.


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