Wenn Blutgefäße entarten – das epitheloide Hämangioendotheliom
Das epitheloide Hämangioendotheliom ist ein rätselhafter Gefäßtumor, der Leber, Lunge oder Knochen betreffen kann. Lange bleibt er symptomlos, später treten Schmerzen oder Atemnot auf. Manche Verläufe sind harmlos, andere hochaggressiv. Seine Seltenheit erklärt sich durch die Stabilität der Ursprungszellen: Endothelzellen besitzen starke Reparaturmechanismen und teilen sich wenig. Nur sehr spezifische genetische Veränderungen können diese Schutzmechanismen überwinden – ein biologischer Zufall von extremer Unwahrscheinlichkeit.
Das epitheloide Hämangioendotheliom ist ein rätselhafter Gefäßtumor, der Leber, Lunge oder Knochen betreffen kann. Lange bleibt er symptomlos, später treten Schmerzen oder Atemnot auf. Manche Verläufe sind harmlos, andere hochaggressiv. Seine Seltenheit erklärt sich durch die Stabilität der Ursprungszellen: Endothelzellen besitzen starke Reparaturmechanismen und teilen sich wenig. Nur sehr spezifische genetische Veränderungen können diese Schutzmechanismen überwinden – ein biologischer Zufall von extremer Unwahrscheinlichkeit.
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