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Erster Fall in Großbritannien Frühchen-Zwillinge kommen mit Covid-19 zur Welt – Mutter spricht über ihren "Corona-Albtraum"

Sehen Sie im Video: Frühchen-Zwillinge kommen mit Covid-19 zur Welt – Mutter spricht über ihren "Corona-Albtraum".


Sarah Curtis ist schwanger und erwartet Zwillinge.  


Sie kommen zehn Wochen zu früh zur Welt.  


Als die Schwangere ins Krankenhaus kommt, wird sie auf das Coronavirus getestet. 


„Ich hatte keine Symptome, aber ich hatte große Angst, dass der Test positiv ausfallen würde. Ich hatte mehr Angst davor, als dass meine Fruchtblase platzte. Ich wusste einfach nicht, wie das Virus die Zwillinge betreffen würde, weil es nicht viel Forschung gibt. Keiner weiß, was hätte passieren können." 


Dann kommt das Ergebnis: Die 32-Jährige wird positiv auf Covid-19 getestet. 


„Weil ich positiv war und sie nicht wussten, ob die Zwillinge auch positiv waren, haben sie gesagt, dass ich sie nicht sehen kann, bis ich eine siebentägige Quarantäne beendet habe." 


Doch auch das Testergebnis der Babys fällt positiv aus.  


Die Ärzte glauben nicht, dass das Coronavirus die Neugeborenen schlimm erwischt hat, sagt Curtis.  


Da ihre Kinder Frühchen sind, müssen sie künstlich beatmet werden. 


Knapp sieben Wochen bleiben die Zwillinge im Krankenhaus. 


Mögliche Spätfolgen von Covid-19 für die Kinder können die Ärzte bislang nicht vorhersagen. 


Die Zwillinge sollen die ersten Babys in Großbritannien sein, die mit dem Virus geboren wurden.


Doch nun dürfen sie endlich bei ihrer Familie sein.


"Ich möchte dem staatlichen Gesundheitssystem danken, für alles, was sie getan haben." 
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Ihre Zwillinge kommen viele Wochen zu früh zur Welt und werden direkt positiv auf Covid-19 getestet. Einige Wochen danach spricht Mutter Sarah Curtis über ihren persönlichen "Corona-Albtraum" und das Leben nach der Geburt.

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