Besser dosieren
Ideal für Pfannen, Airfryer und Salate: Acht Ölsprüher im Test

Drei Ölsprüher stehen in einer Pfanne
Welcher Ölsprüher überzeugt im Praxistest? Wir haben acht verschiedene Modelle genauer unter die Lupe genommen
© Anna Scheibe / stern

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Fett ist ein Geschmacksträger, aber auch ungesund. Wer sparsamer damit umgehen möchte, ohne auf den Genuss zu verzichten, kann auf einen Ölsprüher setzen. Wir haben acht getestet.

Nicht ohne Grund schwört sogar der berühmte TV-Koch Jamie Oliver auf die Anwendung dieser simplen Sprühflasche (der stern berichtete). Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand: Durch die gezielte Dosierung lässt sich die verwendete Fettmenge reduzieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Sonnenblumenöl, Olivenöl, Rapsöl oder Sesamöl bevorzugen – das Küchentool eignet sich für alle Sorten. Darüber hinaus lässt sich der Ölsprüher auch mit anderen Flüssigkeiten befüllen, die beim Kochen zum Einsatz kommen, etwa Essig oder Wein. Hinzu kommt, dass sich Ölsprüher für Pfannen und Airfryer gleichermaßen eignen, ebenso für die Zubereitung von Salaten. Um herauszufinden, ob die Anwendung wirklich so einfach ist, haben wir acht verschiedene Modelle getestet. Was dabei herausgekommen ist, zeigt der stern.

Diese Ölsprüher haben wir getestet

  1. Trendplain zum Shop
  2. Paracity zum Shop
  3. Flairosol Olivia zum Shop
  4. Wmf zum Shop
  5. Calidoro zum Shop
  6. Schmidt & Kramer zum Shop
  7. Valuxe zum Shop
  8. Grifema zum Shop

Diese Modelle sind auch einen Blick wert 

Diese Ölsprüher haben wir zwar nicht selbst getestet, sie sind uns in der Recherche allerdings aufgefallen. Daher möchten wir sie an dieser Stelle kurz vorstellen.  

Testergebnis: Diese Ölsprüher schneiden am besten ab

Sie möchten schon vorab wissen, welcher Ölsprüher im Test am besten abgeschnitten hat? Dann sind Sie hier richtig: Gleich zwei Modelle erhielten in unserem Vergleich fünf Sterne. Den ersten Platz sichert sich mit einem knappen Vorsprung in der Punktebewertung jedoch Trendplain. Von der Optik über die unterschiedlichen Sprühfunktionen bis hin zur Reinigung konnte das Modell im Test am meisten überzeugen. Paracity folgt dicht dahinter auf dem zweiten Platz. Der Ölsprüher zeigte ebenfalls starke Leistungen und überzeugte mit ähnlich guten, wenn auch etwas schwächeren Eigenschaften. Die übrigen sechs Modelle konnten im direkten Vergleich ebenfalls gute Ergebnisse erzielen, zeigten jedoch jeweils kleinere Schwächen. Am wenigsten überzeugte der letztplatzierte Ölsprüher mit dreieinhalb Sternen – dafür sicherte er sich unseren Preis-Leistungs-Tipp.

Anna Scheibe
© Domenic Driessen

Über die Testerin

Als leidenschaftliche Hobbyköchin verwende ich beim Kochen, abhängig vom Gericht, fast immer Sonnenblumen- oder Olivenöl. Meistens wahrscheinlich mehr als nötig. Und auch mein Airfryer wird regelmäßig eingeölt, um den Crunch zu verbessern. Da ich auf die Zugabe nicht verzichten, aber die Dosierung gerne reduzieren möchte, habe ich acht verschiedene Ölsprüher getestet. Was dabei herausgekommen ist? Lesen Sie selbst.
Weitere Informationen über Anna Scheibe

Alle Details, Eindrücke und Testergebnisse finden Sie in den Einzeltests unter der Tabelle.

Vergleichstabelle Ölsprüher Test

Preis
Testsieger
TrendPlain Ölsprüher
TrendPlain Ölsprüher*
1.
PARACITY Olivenölspender
PARACITY Olivenölspender*
2.
FLAIROSOL OLIVIA Ölsprüher
FLAIROSOL OLIVIA Ölsprüher*
3.
Wmf Ölsprüher
Wmf Ölsprüher*
4.
CALIDORO Ölsprüher
CALIDORO Ölsprüher*
5.
SCHMIDT & KRAMER Ölsprüher
SCHMIDT & KRAMER Ölsprüher*
6.
Designtipp
VALUXE® Ölsprüher
VALUXE® Ölsprüher*
7.
Preis-Leistungs-Tipp
GRIFEMA Ölsprüher
GRIFEMA Ölsprüher*
8.
Sweet View Ölsprüher
Sweet View Ölsprüher*
9.
Chiosun Öl Sprayer
Chiosun Öl Sprayer*
10.
9,33 €
13,99 €
Zum Anbieter
€ 27,99
14,99 €
24,90 €
24,80 €
€ 7,49

(€ 0,04 / Stück)

9,34 €
6,59 €
Bewertung Nicht in der Wertung Nicht in der Wertung
Modellname Ver001 Ölspender -1 Golden Leaves 650596030 OELY SC-KR-001-01 V-OSP-DLX-GREEN GE2003B Pulvérisateur d'huile youhu007
Maße 18,32 x 10,37 cm 9,4 x 19,8 cm 9,5 x 22 cm 4,5 x 17 cm 4 x 17,8 cm 4,2 x 19 cm 4 x 18 cm 6,8 x 22,0 cm k.A. 4 x 18,5 cm
Gewicht 249 g 154 g 254 g 264 g 184 g 290 g 302 g 208 g k.A. k.A.
Material Glas, Kunststoff Edelstahl, Kunststoff Glas, Kunststoff Glasbehälter, Oberteil aus Cromargan: Edelstahl Rostfrei 18/10, mattiert und Kunststoff Edelstahl, Glas Edelstahl, Glas Borosilikatglas, Edelstahl, Kunststoff Glas, Kunststoff Glas, Kunststoff Edelstahl, Glas
Kapazität 470 ml 500 ml 130 ml 120 ml 100 ml 100 ml 100 ml 200 ml 470 ml 100 ml
Geeignet für Öl Essig & Öl Öl, Sojasauce, Wein, Wasser Essig, Öl, Wein, Wasser Essig & Öl Essig & Öl Essig, Öl, Wein, Wasser Öl Essig & Öl Öl
Testnote 1,03 1,25 1,65 1,76 1,98 2,05 2,06 2,15 - -
Erhältlich bei
-15 %
9,33 €
10,99 €
-7 %
13,99 €
15,00 €
-15 %
27,99 €
32,99 €
-25 %
14,99 €
19,99 €
24,90 €
24,99 €
24,80 €
-6 %
7,49 €
7,99 €
-15 %
9,34 €
10,99 €
6,59 €

So haben wir die Produkte ausgewählt

  • Verfügbarkeit und Produktauswahl: Für den Test wurden acht aktuell erhältliche Ölsprüher ausgewählt, die zum Zeitpunkt der Recherche bei Amazon angeboten wurden. Berücksichtigt wurden unterschiedliche Modelle und Ausführungen, um ein möglichst breites Bild des aktuellen Angebots zu erhalten.
  • Unterschiedliche Bauformen: Die Auswahl umfasst Ölsprüher mit unterschiedlichen Behälterformen, Materialien und Sprühmechanismen. Dadurch werden verschiedene Konstruktionsweisen berücksichtigt, die sich in der praktischen Nutzung voneinander unterscheiden können.
  • Fassungsvermögen: Auch beim Volumen unterscheiden sich die ausgewählten Modelle. Neben kompakteren Ölsprühern wurden Varianten mit größerem Fassungsvermögen berücksichtigt. So können sowohl gelegentliche als auch häufigere Anwendungen abgedeckt werden.
  • Ausstattung und Funktionen: Bei der Auswahl wurden die vom jeweiligen Anbieter angegebenen Ausstattungsmerkmale berücksichtigt. Dazu gehören beispielsweise unterschiedliche Sprühfunktionen, Pumpmechanismen, Skalen am Behälter oder zusätzliche Ausgießmöglichkeiten.
  • Preis und Angebot: Die Modelle stammen aus unterschiedlichen Preisbereichen und wurden anhand der zum Zeitpunkt der Auswahl verfügbaren Angebote zusammengestellt. So lässt sich im anschließenden Test vergleichen, ob sich Unterschiede bei Preis und Ausstattung auch in der praktischen Nutzung bemerkbar machen.

So haben wir die Ölsprüher getestet

Für den Vergleich wurden acht verschiedene Ölsprüher hintereinander mehrfach geprüft. Dabei kamen alle Modelle unter möglichst ähnlichen Bedingungen zum Einsatz, damit die Ergebnisse direkt miteinander vergleichbar bleiben. Entscheidend war nicht nur, ob sich Öl versprühen lässt, sondern auch, wie gleichmäßig, kontrolliert und komfortabel die einzelnen Modelle im Alltag funktionieren.

Im Praxistest wurde zunächst das Sprühbild der Ölsprüher untersucht. Dabei wurde darauf geachtet, wie fein und gleichmäßig das Öl verteilt wird und wie breit beziehungsweise gezielt sich der Sprühstrahl auftragen lässt. Zusätzlich wurde geprüft, ob der Sprühmechanismus zuverlässig funktioniert und ob sich mit mehreren Sprühstößen eine gleichmäßige Ölverteilung erreichen lässt. Auch unterschiedliche typische Anwendungen wie das Besprühen von Pfannen, Backformen oder Lebensmitteln wurden berücksichtigt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Dosierung. Hier wurde bewertet, wie gut sich die abgegebene Ölmenge kontrollieren lässt und ob sich auch kleinere Mengen gezielt verteilen lassen. Bei der Handhabung wurden unter anderem Gewicht, Form und Bedienkomfort berücksichtigt. Auch das Befüllen und die Bedienung des Sprühmechanismus flossen in die Bewertung ein.

Darüber hinaus wurden die Reinigung und die Verarbeitung der Modelle betrachtet. Dabei wurde geprüft, wie einfach sich die einzelnen Ölsprüher reinigen lassen und ob der Sprühkopf beziehungsweise andere Teile unkompliziert von Ölresten befreit werden können. Bei der Verarbeitung wurde auf die Stabilität und den allgemeinen Qualitätseindruck geachtet. Auch die Dichtigkeit des Behälters und des Verschlusses wurde im praktischen Gebrauch überprüft.

Jeder Ölsprüher erhielt Schulnoten für die einzelnen Bewertungskriterien, aus denen anschließend eine Gesamtnote berechnet wurde. Diese setzte sich aus dem Sprühbild und der Funktion (35 Prozent), der Dosierung (20 Prozent), der Handhabung (15 Prozent), der Reinigung (15 Prozent) sowie der Verarbeitung und Dichtigkeit (15 Prozent) zusammen. Aus der Gesamtnote wurde anschließend die Sternebewertung abgeleitet. Für eine feinere Differenzierung wurden auch halbe Sterne vergeben. Dabei entsprachen Noten von 1,0 bis 1,4 fünf Sternen, Noten von 1,5 bis 1,9 viereinhalb Sternen, Noten von 2,0 bis 2,4 vier Sternen und so weiter.

1. Unser Testsieger: TrendPlain 

Ölsprüher von TrendPlain
Ölsprüher von TrendPlain hat ganz klar die Nase vorn
© Anna Scheibe / stern

Design & Funktion
Der Ölsprüher von Trendplain besteht aus einen Glaskorpus, der bis zu 470 Milliliter Flüssigkeit fassen kann, und einem Zerstäuber aus Kunststoff. Das Besondere an dem Sprühkopf ist sein innovatives Design: Das Besondere am Sprühkopf ist sein innovatives Design: Je nachdem, ob der Hebel langsam oder schnell gedrückt wird, tritt ein kräftiger Ölstrahl oder ein feiner Sprühnebel aus der Flasche aus. Hinzukommt, dass der Ölsprüher über eine Gießfunktion verfügt, durch die größere Mengen (bei Bedarf) ausgegeben werden können. Das vereinfacht die gezielte Dosierung beim Kochen oder Backen um ein Vielfaches. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Ölsprüher in über 18 verschiedenen Farbvarianten erhältlich ist und so dem Küchendesign angepasst werden kann.

TrendPlain Ölsprüher
Testsieger
TrendPlain Ölsprüher*
9,33 €
10,99 €
-15%

Anwendung & Handhabung
Mit 240 Gramm Eigengewicht liegt der Ölsprüher im Mittelfeld dieser Testreihe. Dank des separaten Griffs lässt sich das Modell einfach bedienen und liegt dabei angenehm in der Hand. Schon mit wenig Druck lässt sich zwischen den beiden Sprüharten wechseln: Laut Hersteller werden mit jeder Sprühbewegung ungefähr 0,15 Gramm Öl freigesetzt. Was uns dabei aufgefallen ist: der Zerstäuber funktioniert auch dann, wenn er schräg oder horizontal gehalten wird. Gut zu wissen: Für größere Mengen hingegen muss eine kleine Klappe am Sprühkopf geöffnet werden, hinter der sich ein Gießloch befindet.

Reinigung & Pflege
Laut Hersteller ist das verwendete Glas ungiftig, hitzebeständig und geruchsneutral – letzteres bestätigt unser Test. Um herauszufinden, ob und wie gut Korpus und Sprühkopf in der Spülmaschine sauber werden, haben sie einen normalen Waschgang durchlaufen. Anschließend zeigte sich ein dünner Schmierfilm auf der Innenseite des Glases, der sich jedoch problemlos von Hand mit warmem Wasser und Spülmittel entfernen ließ. Der Zerstäuber hingegen wurde rückstandslos sauber – auch der Ölschlauch zeigte (bis auf etwas Restwasser, das über die Düse entfernt wurde) keinerlei Spuren auf. 

Fazit
Der Ölsprüher von Trendplain punktet auf ganzer Linie: Von der einfachen Handhabung über die praktischen Sprühfunktionen bis hin zur unkomplizierten Reinigung konnte das Modell überzeugen. Sogar der Preis ist bei diesem Modell mehr als fair für das, was man bekommt. Ein weiterer, großer Vorteil gegenüber der Konkurrenz: Auf dem Korpus des Ölsprühers von Trendplain sind Maßeinheiten aufgezeichnet – einmal in 50-Millilieter-Schritten (bis 400 ml) und einmal in Unzen (1 bis 13 oz). Wir vergeben fünf Sterne und küren dieses Modell zum Testsieger. 

➕ Vorteile:

  • Große Öffnung
  • Separates Gießloch

➖ Nachteile:

  • Kein Sonnenschutz vorhanden

2. Der Leichte: Paracity

Ölsprüher von Paracity
Fast genauso gut bewertet wie unser Testsieger wurde der Ölsprüher von Paracity
© Anna Scheibe / stern

Design & Funktion
Der Korpus des Ölsprühers von Paracity besteht aus einem robusten Außenmantel aus Edelstahl und einem beschichteten Innenmantel aus Keramik. Die darauf befindliche Düse ist in der Lage, zwischen zwei verschiedenen Sprühfunktionen zu wechseln. Je nachdem, wie viel Druck auf den Hebel ausgeübt wird, gibt die Düse einen fächerförmigen Sprühnebel ab – oder nur einen punktuellen Strahl. Je nach Bedarf ist die Sprühweite somit kurz oder lang. Von der einfachen Handhabung über die praktischen Sprühfunktionen bis hin zur unkomplizierten Reinigung konnte das Modell überzeugen. Eine weitere Besonderheit ist das zusätzliche Loch im Sprühkopf für größere Mengen. Hinzukommt, dass sowohl vorgedruckte als auch unbedruckte Etiketten im Lieferumfang enthalten sind.

PARACITY Olivenölspender
PARACITY Olivenölspender*
13,99 €
15,00 €
-7%

Anwendung & Handhabung
Mit 154 Gramm ist der Ölsprüher ein echtes Leichtgewicht. Dank des handlichen Griffs lassen sich sowohl die Sprüh- als auch die Gießfunktion ohne großen Kraftaufwand bedienen. Ähnlich wie der Testsieger kann die BPA-freie Kunststoffdüse bei der Anwendung sowohl schräg als auch horizontal gehalten werden. Hinzu kommt, dass der lichtundurchlässige Korpus aus Edelstahl laut Herstellerangaben die natürliche Oxidation reduziert und das Öl dadurch länger haltbar bleibt. Praktisch bei größeren Mengen: Unter einer kleinen Abdeckung am Sprühkopf befindet sich eine Öffnung, über die sich das Öl direkt ausgießen lässt.

Reinigung & Pflege
Auch dieser Ölsprüher wanderte nach dem Testen in die Spülmaschine. Anschließend wurden Korpus und Sprühkopf genau unter die Lupe genommen: Dank der großen Öffnung – über die das Auffüllen ohne Trichter problemlos möglich war – und einer Anti-Haft-Beschichtung fanden sich im Inneren des Ölsprühers keinerlei Überreste. Und auch die Düse machte einen fett- und rückstandsfreien Eindruck. Einzig in dem verstopfungssicheren Filterstrohhalm fand sich etwas Restwasser, das über die Sprühfunktion hinausbefördert werden konnte. 

Fazit
Mit einer Gesamtbewertung von fünf Sternen schneidet der Ölsprüher von Paracity fast genauso gut ab wie unser Testsieger. Besonders überzeugen konnten im Test die einfache Handhabung, die beiden unterschiedlichen Sprühfunktionen und die gleichmäßige Verteilung des Öls. Auch die Reinigung verlief problemlos und ohne nennenswerte Rückstände. Kleinere Schwächen gibt es beim Kunststoffkorpus und der fehlenden Füllstandsanzeige. Diese fallen im Vergleich zu den zahlreichen praktischen Eigenschaften jedoch kaum ins Gewicht. Insgesamt erweist sich das Modell als zuverlässiger und vielseitiger Ölsprüher, der sich im Test nur knapp hinter dem Testsieger einordnet.

➕ Vorteile:

  • Separates Gießloch
  • Keramik-Innenbeschichtung 

➖ Nachteile:

  • Fehlende Maßeinheiten
  • Füllstand nicht einsehbar

3. Der Blumige: Flairosol Olivia

Ölsprüher von Flairosol
Der Ölsprüher von Flairosol landete in unserem Test auf dem dritten Platz
© Anna Scheibe / stern

Design & Funktion
Der in den Niederlanden entworfene Ölsprüher von Flairosol Olivia wurde nicht nur mit einem einzigartigen Design, sondern auch mit einer patentierten Technologie ausgestattet. Diese umfasst unter anderem einen Anti-Tropf-Abzugshebel, eine Sicherheitssperre für den Transport und ein spezielles Filtersystem. Der verzierte Glaskorpus fasst 130 Milliliter und wird durch eine Fächersprühdüse ergänzt: Laut Hersteller sprüht ein voller Hub ein Gramm Speiseöl gleichmäßig aus, das bestätigt auch unser Test. Dabei fiel auf, dass der Strahl dabei eher breit und großflächig verlief.

FLAIROSOL OLIVIA Ölsprüher
FLAIROSOL OLIVIA Ölsprüher*

Anwendung & Handhabung
Für eine komfortable Handhabung wurde der Sprühkopf mit einem Griff ausgestattet. Was uns jedoch im Test dabei auffiel: Im Gegensatz zur Konkurrenz brauchte es mehr Druck, um den Ölsprüher zu aktivieren – wenngleich dafür immer noch kein hoher Kraftaufwand erforderlich war. Mit einem Eigengewicht von 254 Gramm liegt das auslaufsichere Modell eher im Mittelfeld, bietet dafür aber andere Vorteile: Die breite Öffnung ermöglicht ein müheloses Nachfüllen. Und ein Filter sorgt dafür, dass die Düse nicht verstopft. Hinzukommt die einfache Anwendung, egal ob schräg oder horizontal.

Reinigung & Pflege
Weder der empfindliche Sprühkopf noch der verzierte Glaskorpus oder das spezielle Filtersystem dürfen in der Spülmaschine gereinigt werden. Andernfalls könnte es vorkommen, dass die Düse verstopft oder sich das Material verfärbt beziehungsweise abblättern. Von Hand können die Einzelteile jedoch, nachdem sie auseinandergeschraubt wurden, problemlos mit warmem (nicht heißem) Wasser und etwas Spülmittel gesäubert werden. Was dabei auffiel: Auch hier sammelten sich Überreste im Ölschlauch, die sich in diesem Fall allerdings – trotz mehrfacher Sprühstöße – nicht rückstandslos entfernen ließen. 

Fazit
Der Ölsprüher ist ambivalent: Für die Anwendung muss mehr Kraft aufgewendet werden als bei den anderen Testprodukten – dafür hat das Modell von Flairosol Olivia aber auch sehr viel Power beim Besprühen von Kochutensilien oder Lebensmitteln. Dank der aufgemalten Füllstandanzeige in 25-Milliliter-Schritten (bis 125 ml) hat man stets im Blick, ob und wann frisches Öl nachgefüllt werden muss. Ein weiterer Vorteil ist die ansprechende Optik des Glaskörpers. Es gibt aber auch zwei Wermutstropfen: Zum einen bietet der Ölsprüher deutlich weniger Kapazität als die beiden Erstplatzierten, zum anderen ist die Reinigung etwas aufwendiger. 

➕ Vorteile:

  • Ansprechendes Design
  • Patentierte Technologie

➖ Nachteile:

  • Nicht spülmaschinenfest
  • Weniger für kleine Hände geeignet 

4. Der Schlichte: Wmf

Ölsprüher von Wmf
Der Ölsprüher von Wmf landete in unserem Test im guten Mittelfeld
© Anna Scheibe / stern

Design & Funktion
Der Ölsprüher von Wmf besitzt einen (schmalen) Glaskorpus, der Platz für maximal 120 Milliliter Flüssigkeit bietet. Darauf findet sich ein abschraubbarer Sprühkopf mit Silikondichtung, der durch pumpende Bewegungen aktiviert wird. Und das ist noch nicht alles: Ein separater Deckel aus Cromargan verdeckt die Düse, wenn kein Öl benötigt wird. Laut Hersteller eignet sich der Sprüher besonders zum zielgenauen und damit einhergehend auch gesünderen Dosieren. Das bestätigt auch unser Test. Der feine, konzentrierte Strahl hat jedoch nur eine kurze Reichweite, sodass der Aufwand bei größeren Flächen höher ausfällt.

Wmf Ölsprüher
Wmf Ölsprüher*
27,99 €
32,99 €
-15%

Anwendung & Handhabung
Auffällig ist bei diesem Modell, dass es pro Sprühstoß viel weniger Öl abgibt als die Konkurrenz. Das bedeutet: Je mehr benötigt wird, desto öfter muss gepumpt werden. Das hat aber auch einen Vorteil, denn der Verbrauch (und somit auch der Fettanteil) fällt deutlich geringer aus. Allerdings muss an dieser Stelle dazu gesagt werden, dass die Düse nur bei schräger Haltung funktioniert, nicht jedoch in horizontaler Position. Ein weiterer Pluspunkt: Der 264 Gramm schwere Ölsprüher hat eine große Öffnung, durch die das Einfüllen problemlos möglich ist. Unterschiedliche Sprühfunktionen sucht man hier dafür vergebens.

Reinigung & Pflege
Laut Wmf dürfen alle Teile der Flasche in der Spülmaschine gereinigt werden. Das haben wir im Test überprüft und dabei folgende Beobachtung gemacht: Der Glaskorpus wurde von innen nicht richtig sauber, da noch ein leichter Ölfilm zu sehen war. Allerdings konnte dieser mit etwas Wasser und Spülmittel entfernt werden. Der abschraubbare Sprühkopf mit Silikondichtung und der Deckel wiesen hingegen keinerlei Spuren auf – im Gegensatz zum Ölschlauch. Dieser zeigte Wasser- und Öltropfen, die sich trotz mehrfachen Pumpens nicht restlos entfernen ließen (ohne neues Öl nachzufüllen, damit die Reste beim Pumpen herausbefördert werden).

Fazit
Im gewohnt schlichten, aber modernen Design präsentiert sich der auslaufsichere Ölsprüher von Wmf. Die Flasche liegt ob ihrer schmalen Statur angenehm in der Hand und lässt sich dadurch einfach bedienen – wenngleich hier ein sehr feiner Pumpmechanismus eingebaut wurde, durch den sich das Öl eher punktuell als großflächig verteilen lässt. Was die Qualität nicht schmälert, aber den Aufwand erhöht. Auch die fehlenden unterschiedlichen Sprühfunktionen und die etwas aufwendigere Reinigung sind kleine Schwächen. Insgesamt überzeugt das Modell jedoch durch seine präzise Dosierung, die einfache Handhabung und die hochwertige Verarbeitung. 

➕ Vorteile:

  • breite Öffnung
  • Separater Deckel

➖ Nachteile:

  • Fehlende Maßeinheiten
  • Ölschlauch schwer zu reinigen

5. Der Edle: Calidoro

Ölsprüher von Calidoro
Design und Funktion brachten dem Ölsprüher von Calidoro vier Sterne ein
© Anna Scheibe / stern

Design & Funktion
Der Ölsprüher von Calidoro präsentiert sich im edlen Holz-Look, hinter dem sich eine gewöhnliche Flasche aus Hartplastik versteckt. Gut zu erkennen ist das vertikale Sichtfenster, das den aktuellen Füllstand von maximal 100 Millilitern anzeigt. Auf den Korpus wurde eine Feinsprühdüse geschraubt, die in einer Art Metallgehäuse steckt und über einen rutschfesten wie griffigen Druckknopf betätigt wird. Sie ist in der Lage, feine, aber dennoch großflächige Sprühstöße abzugeben. Die dabei abgegebene Menge Öl legte sich im Test wie ein dünner Hauch auf die Oberfläche einer Pfanne.

CALIDORO Ölsprüher
CALIDORO Ölsprüher*
14,99 €
19,99 €
-25%

Anwendung & Handhabung
Mit 184 Gramm Eigengewicht ist der Ölsprüher leichter als (fast) alle anderen Testprodukte. Laut Hersteller wurde das Modell so konzipiert, dass es nur einen feinen Sprühnebel abgibt, um Fett und damit einhergehend den Kalorienverbrauch bewusst zu reduzieren. Was uns aufgefallen ist: Es brauchte etwas mehr Kraft als bei den Ölsprühern mit Hebel, um den Druckknopf zu bedienen. Eine weitere Beobachtung beim Testen war, dass die Düse auch in Schräglage funktioniert, aber nicht in der Horizontalen. Die pro Sprühstoß abgegebene Menge war dabei sehr gering, aber absolut ausreichend. 

Reinigung & Pflege
Der Hersteller gibt zwar an, dass der Ölsprüher BPA-frei ist und nach aktuellen EU-Lebensmittelstandards geprüft wurde, macht jedoch keine Angaben dazu, ob und wie Korpus und Feinsprühdüse gereinigt werden dürfen. Daher gingen wir das Risiko ein und ließen das Modell einen Spülmaschinengang durchlaufen, was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte: Ein Deckel am Boden der Plastikflasche verbog sich aufgrund der Hitze so stark, dass er sich löste (auch wenn das weder der Optik noch der Stabilität schadete). Der Innenraum des Korpus hingegen zeigte einen schmierigen Ölfilm auf, der sich aufgrund der schmalen Öffnung auch von Hand nicht entfernen ließ. 

Fazit
Der schmale Ölsprüher liegt gut in der Hand und lässt sich einfach bedienen: Mit etwas mehr Druck wird ein feiner, aber großflächiger Sprühnebel erzielt, der sich besonders gut für Heißluftfritteusen oder Waffeleisen eignet. Obwohl das Produkt bei der Anwendung keinen Anlass zur Kritik gab, stellte sich die Reinigung als Herausforderung heraus. Öl- und Wasserrückstände konnten im Inneren nicht entfernt werden und auch im Schlauch sammelten sich Reste, die trotz mehrfacher Pumpstöße nicht hinausbefördert werden konnten (wobei das mit frischem Öl sicherlich funktionieren würde). 

➕ Vorteile:

  • edle Holz-Optik
  • feiner Sprühnebel

➖ Nachteile:

  • Korpus aus Kunststoff
  • Nicht spülmaschinenfest

6. Der Minimalist: Schmidt & Kramer

Ölsprüher von Schmidt & Kramer
Modern und zeitlos präsentiert sich der Ölsprüher von Schmidt & Kramer
© Anna Scheibe / stern

Design & Funktion
Der Ölsprüher von Schmidt & Kramer weiß durch sein schlichtes Design, das in vier verschiedenen Farben erhältlich ist, von sich zu überzeugen. Das schwarze Gehäuse besteht aus Edelstahl und dient dazu, die dahinter befindliche Glasflasche vor Schäden und das Öl vor UV-Licht zu schützen. Zusammengeschraubt wiegt das Produkt mit 290 Gramm mehr als (fast) alle anderen Testgeräte. Dadurch liegt der Zerstäuber merklich schwerer in der Hand. Dafür hat er zwei praktische Funktionen: Durch langsames Drücken soll ein gezielter Sprühstrahl erzeugt werden, durch schnelles Drücken hingegen ein feiner Sprühnebel zur großflächigen Anwendung. Das bestätigt unser Test.

SCHMIDT & KRAMER Ölsprüher
SCHMIDT & KRAMER Ölsprüher*
24,90 €
24,99 €

Anwendung & Handhabung
Durch seine schmale Statur hat der Ölsprüher ein handliches Format. Um einen gleichmäßigen Strahl abzugeben, muss der geriffelte Druckknopf mit wenig Kraftaufwand bedient werden – dabei haben wir beobachtet, wie der Zerstäuber nur einen Hauch Öl freigibt und somit sehr kalorienarm (aber effektiv) arbeitet. Wichtig: Der Sprüher funktioniert nicht, wenn er zu schräg beziehungsweise horizontal gehalten wird. Um die Glasflasche mit maximal 100 Milliliter Flüssigkeit zu füllen, braucht es einen dünnen Trichter, den der Hersteller dankenswerterweise gleich mit in den Lieferumfang gepackt hat. Ebenso wie einen Silikon-Pinsel, der sich zum Backen eignet.

Reinigung und Pflege
Der Hersteller empfiehlt, den Ölsprüher von Schmidt & Kramer regelmäßig mit einer milden Reinigungslösung zu säubern. Dafür etwas warmes Wasser mit einem Tropfen Spülmittel in den Behälter füllen und die Flüssigkeit durch den Sprühmechanismus geben. Anschließend den Behälter mit klarem Wasser ausspülen und erneut durch den Sprühkopf sprühen. Von außen kann die matte Oberfläche hingegen mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Was uns dabei positiv auffiel: Auf dem Gehäuse waren keine unschönen Fingerabdrücke oder Fettrückstände nach dem Gebrauch sichtbar. Was das Trocknen der Glasflasche hingegen angeht, gibt es kaum eine Möglichkeit, den Innenraum durch die schmale Öffnung zu bearbeiten. 

Fazit
Nicht nur die Optik weiß zu überzeugen: Der zeitlose Ölsprüher funktioniert zuverlässig und verteilt Flüssigkeiten stets gleichmäßig. Die Anwendung ist denkbar einfach, auch wenn das Testprodukt etwas schwerer in der Hand liegt – dafür aber auch einen sehr robusten Eindruck macht. Weitere Pluspunkte sind die mitgelieferten Extras, durch die das Einfüllen erleichtert wird. Abstriche gibt es allerdings bei der Reinigung: Durch die schmale Öffnung lässt sich der Innenraum nur schwer erreichen und auch das Trocknen der Glasflasche gestaltete sich entsprechend schwierig. 

➕ Vorteile:

  • schlichtes Design
  • Trichter & Pinsel im Lieferumfang enthalten

➖ Nachteile:

  • schwer zu reinigen
  • Fehlende Maßeinheiten

7. Design-Tipp: Valuxe 

Ölsprüher von Valuxe
Optisch räumte der Ölsprüher von Valuxe die volle Punktzahl ab
© Anna Scheibe / stern

Design & Funktion
Der Ölsprüher von Valuxe besitzt einen hochwertigen UV-Schutzmantel aus SS304 Edelstahl, hinter dem sich eine Flasche aus bruchsicherem Borosilikatglas befindet. Diese bietet ein maximales Volumen für 100 Milliliter Flüssigkeit. Optisch weiß das Testprodukt vor allem durch sein auffälliges Design zu überzeugen. Wem dieses jedoch nicht gefällt, der kann zwischen sieben verschiedenen Farbvarianten wählen. Auch hier besteht die Möglichkeit, zwischen zwei verschiedenen Sprühfunktionen hin und her zu switchen. Ein weiterer Pluspunkt ist der Lieferumfang: Darin findet sich ein praktischer Fülltrichter, ein Ölpinsel sowie Beschriftungssticker. 

VALUXE® Ölsprüher
Designtipp
VALUXE® Ölsprüher*
24,80 €

Anwendung & Handhabung
Die eingebaute Spezialdüse bietet eine variable Sprühfunktion: Wird der geriffelte Knopf langsam gedrückt, entsteht ein konzentrierter Sprühstrahl. Wird er schnell gedrückt, gibt der Zerstäuber einen feinen Sprühnebel frei – das konnten wir auch in unserem Test beobachten. Um die Glasflasche mit Öl zu befüllen, braucht es kein Fingerspitzengefühl, sondern nur einen dünnen Trichter (der im Lieferumfang bereits enthalten war). Ein weiterer Vorteil: Durch ein schmales Sichtfenster hat man den Füllstand stets im Blick. Es gibt aber auch einen Wermutstropfen: Mit 302 Gramm Eigengewicht ist Valuxe das schwerste Modell dieser Testreihe – das spürt man auch.

Reinigung & Pflege
Ähnlich wie bei den anderen Ölsprühern, die eine sehr schmale Öffnung haben, gestaltete sich die Reinigung hier als schwierig. Zwar gibt der Hersteller den Tipp, die Glasflasche von Hand mit warmem Wasser und etwas Spülmittel zu reinigen. Allerdings ist es schier unmöglich, die Öl- und Wasserrückstände anschließend aus dem Korpus und dem Schlauch zu entfernen (auch nicht nach mehrmaligem Betätigen der Sprühdüse), sodass ein leichter Fettfilm blieb – auch wenn man diesen dank des Schutzmantels nicht sieht. Hier braucht es Zeit und Geduld. Oder man ignoriert die Rückstände einfach.

Fazit
Trotz der genannten Schwachstellen, die in unsere Wertung eingeflossen sind, schneidet der Ölsprüher von Valuxe immer noch gut ab. Zu seinen Stärken zählt vor allem die einfache Handhabung, aber auch das ansprechende Design. Die Schwächen liegen hier ganz klar in der umständlichen Reinigung und dem hohen Eigengewicht, durch das die Flasche etwas schwerer in der Hand liegt. Dennoch sei an dieser Stelle gesagt: Das ist Meckern auf hohem Niveau. Wir vergeben auch hier vier von fünf möglichen Sternen.

➕ Vorteile:

  • schlichtes Design
  • Trichter, Pinsel & Etiketten im Lieferumfang enthalten

➖ Nachteile:

  • schwer zu reinigen
  • Fehlende Maßeinheiten

8. Preis-Leistungs-Tipp: Grifema

Ölsprüher von Grifema
Auf dem letzten Platz landete der Ölsprüher von Grifema mit 3,5 von 5 Sternen
© Anna Scheibe / stern

Design & Funktion
Der Ölsprüher von Grifema wirkt im Vergleich zu den anderen sieben Testprodukten in seiner Aufmachung etwas minderwertiger: Ein schlichter Glaskorpus, der bis zu 200 Milliliter Flüssigkeit fassen kann, und eine ergonomisch geformte Sprühdüse in Schwarz. Die glänzende Oberfläche wirkt nicht nur weniger hochwertig, sondern macht zudem jeden Fingerabdruck sofort sichtbar. Positiv hervorzuheben ist hingegen die 1-Gramm-Kalibrierung, die (wie der Name suggeriert) dafür sorgt, dass bei jedem Pumpstoß (wichtig: erst nach Druckaufbau bzw. dem 4. Pumpstoß möglich) nur ein Gramm Öl freigesetzt wird. Das sind laut Hersteller gerade einmal neun Kalorien. 

GRIFEMA Ölsprüher
Preis-Leistungs-Tipp
GRIFEMA Ölsprüher*
7,49 €
7,99 €
-6%

Anwendung & Handhabung
Laut Hersteller wurde der Ölsprüher für eine punktgenaue Dosierung konzipiert, was unser Test bestätigt: Über den integrierten Druckmechanismus in der Düse kann gesteuert werden, ob ein feiner (leicht antippen) oder ein fächerförmiger Strahl (kräftig drücken) erzeugt wird. Die Anwendung war somit einfach und verständlich. Was uns dabei negativ aufgefallen ist: Die spezielle Düsenform soll ein Nachtropfen nach dem Auslösen verhindern, allerdings mussten wir bei der Anwendung das Gegenteil feststellen. Wurde der Hebel nur leicht betätigt, lief etwas Öl an der Düse herunter. 

Reinigung & Pflege
Der aus lebensmittelechtem, dickwandigem und BPA-freiem Glas hergestellte Korpus darf laut Hersteller in der Spülmaschine gereinigt werden – der Sprühkopf allerdings nicht. Dieser muss im Vorfeld abgeschraubt und von Hand mit warmem Wasser gereinigt werden. Das funktionierte problemlos, auch der integrierte Ölschlauch wies so gut wie keine Rückstände auf. Das Glas hingegen wurde zwar sauber, aber wies nach dem Spülprogramm immer noch einen dünnen Fettfilm auf der Innenseite auf. Dank der großen Öffnung ließ er sich jedoch mit etwas Wasser und Spülmittel problemlos entfernen.

Fazit
Der Ölsprüher schneidet in unserem Test mit der schwächsten Leistung ab. Vor allem die weniger hochwertige Anmutung, die sichtbaren Fingerabdrücke und das festgestellte Nachtropfen trüben den ansonsten einfachen Gebrauch. Auch bei der Reinigung zeigte das Modell Schwächen: Während der Sprühkopf problemlos von Hand gereinigt werden konnte, blieb nach dem Spülprogramm ein dünner Fettfilm auf der Innenseite des Glases zurück. Auch wenn die Handhabung leicht ist und die Flasche gut in der Hand liegt, konnte uns Grifema nicht so überzeugen wie die anderen Testgeräte. Dennoch vergeben wir hier immer noch dreieinhalb Sterne.

➕ Vorteile:

  • 1-Gramm-Dosierer
  • Spülmaschinenfest

➖ Nachteile:

  • Billiges Design
  • keine Maßeinheiten

Ölsprüher: Die wichtigsten Fragen & Antworten

Was ist ein Ölsprüher?

Ein Ölsprüher ist ein praktischer Küchenhelfer, mit dem sich Speiseöl gezielt und gleichmäßig verteilen lässt. Statt das Öl direkt aus der Flasche zu gießen, wird es je nach Modell als feiner Sprühnebel oder dünner Strahl abgegeben. So lässt sich die verwendete Ölmenge besser kontrollieren.

Wie funktioniert ein Ölsprüher?

Bei vielen Ölsprühern wird durch einen Pumpmechanismus Druck aufgebaut, sodass das Öl anschließend durch eine feine Düse austritt. Je nach Bauweise entsteht dabei ein feiner Sprühnebel oder ein gezielter Ölstrahl. Dadurch lässt sich das Öl gleichmäßig auf Lebensmittel oder Kochflächen verteilen

Welches Öl kann in einen Ölsprüher gefüllt werden?

Für die meisten Ölsprüher eignen sich flüssige Speiseöle wie Rapsöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl oder Avocadoöl. Welches Öl problemlos verwendet werden kann, hängt allerdings vom jeweiligen Sprühmechanismus ab. Sehr dickflüssige Öle oder feste Fette sind in der Regel weniger geeignet.

Wofür kann ein Ölsprüher verwendet werden?

Ein Ölsprüher eignet sich für zahlreiche Anwendungen in der Küche. Er kann zum Einfetten von Pfannen und Backformen, zum Verfeinern von Salaten oder zum leichten Besprühen von Gemüse und anderen Lebensmitteln vor dem Braten, Backen oder Grillen verwendet werden.

Wie viel Öl gibt ein Ölsprüher pro Sprühstoß ab?

Die abgegebene Ölmenge hängt vom jeweiligen Modell, der Düse und der Dauer des Sprühens ab. Einen einheitlichen Wert gibt es deshalb nicht. Ein feiner Sprühnebel ermöglicht jedoch grundsätzlich eine sparsame und gleichmäßige Verteilung des Öls.

Eignet sich ein Ölsprüher für den Airfryer?

Ein Ölsprüher kann sich sehr gut für die Verwendung mit einem Airfryer eignen. Damit lassen sich beispielsweise Kartoffeln, Gemüse oder andere Lebensmittel dünn mit Öl benetzen, ohne eine größere Menge darüberzugießen. Dabei sollten stets die Hinweise des jeweiligen Herstellers beachtet werden.

Wie wird ein Ölsprüher gereinigt?

Für die Reinigung sollte der Ölsprüher zunächst entleert und anschließend entsprechend den Herstellerangaben gesäubert werden. Bei vielen Modellen lassen sich der Behälter und der Sprühkopf mit warmem Wasser und etwas Spülmittel reinigen. Auch der Sprühmechanismus sollte regelmäßig von Ölresten befreit werden.

Wann lohnt sich ein Ölsprüher?

Ein Ölsprüher kann sinnvoll sein, wenn Öl beim Kochen, Backen oder Grillen sparsam und gleichmäßig verteilt werden soll. Besonders beim Einfetten von Pfannen und Formen oder bei der Zubereitung im Airfryer kann er praktisch sein. Entscheidend sind unter anderem eine einfache Handhabung, ein gleichmäßiges Sprühbild und eine unkomplizierte Reinigung.

Hinweis: Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und nach den üblichen, strengen redaktionellen Kriterien bearbeitet und geprüft.

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