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"Grimms Wörter" erscheint nicht als eBook: Günter Grass setzt auf Papier statt Pixel

Literaturnobelpreisträger Günter Grass schätzt ein gutes, aufwendig produziertes Buch in der Hand. Eine Veröffentlichung seines neuesten Werkes in digitaler Form hat er daher untersagt.

Literaturnobelpreisträger Günter Grass hat sich gegen eine digitale Fassung seines neuesten Buchs "Grimms Wörter" ausgesprochen. Im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel erläuterte der 82-Jährige seine Position zur Zukunft des Buchs in Zeiten elektronischer Lesegeräte.

Das Buch werde "eine andere Wertigkeit bekommen", betonte der Schriftsteller. "Die Massenproduktion wird sich reduzieren, und das Buch wird wieder das Ansehen eines aufbewahrenswerten, vererbbaren Gegenstandes erlangen."

Er selbst habe mit seinem Verleger abgesprochen, das keines seiner Bücher für Lesegeräte wie das iPad freigegeben werde, "bevor ein die Autoren schützendes Gesetz wirksam wird".

APN / APN
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