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Das letzte stern-Interview mit Mankell "Ich werde an dieser Krankheit sterben"

Henning Mankell
Henning Mankell am 25. August 2015 in Göteborg
© Gene Glover
Wenige Wochen vor seinem Tod traf der schwedische Autor Henning Mankell den stern zum Interview. Ein Gespräch über den Kampf gegen die Angst. Über das, was bleiben wird - von ihm und von uns.
Von Stephan Draf

Henning Mankell, wie geht es Ihnen?
Gut. Doch - gut. Ich bin jetzt im zweiten Jahr der Krankheit, meine Ärzte haben versprochen, mich am Leben zu erhalten. Ich werde wohl an dieser chronischen Krankheit sterben, ja. Wann? Keiner weiß es. Ich habe keine Schmerzen, manchmal muss ich mich sogar daran erinnern, wie krank ich bin. Ich sehe jetzt anders aus. Ob ich krank aussehe, müssen Sie entscheiden.

An welchem Punkt Ihrer Krebstherapie stehen Sie?
Die erste Chemotherapie hat ganz gut angeschlagen, ich habe auch andere Dinge ausprobiert, harte Bestrahlungen ausgenommen. Jetzt war eine Zeit lang Ruhe. Das Ärzteteam ist großartig, zwei Tage im Monat beschäftigen sie sich nur damit, welche Therapien sie für mich kombinieren könnten. Einmal im Monat treffe ich meinen Arzt. Wir reden 15 Minuten über Befunde, Röntgenbilder, all diese Dinge. Und dann: Musik! Er ist Klavierspieler und hat im Opernchor gesungen - ich genieße diesen Teil der Unterhaltungen, ich glaube, er auch. Sie sehen, ich bin in guten Händen.

Zu Beginn der Chemotherapie tränten Ihre Augen, wenn Sie lesen wollten. Ist das besser geworden?
Ja, das ist wieder okay. Das Tränen war gar nicht das Problem, ich konnte meine Augen nicht offenhalten. Nun, man weiß nie, welche Nebenwirkungen auftreten. Ich würde lügen, wenn ich Ihnen erzähle, dass ich ein, zwei Bücher am Tag lese - aber es geht wieder, und ich finde, was ich in den Büchern suche.

Das freut mich sehr für Sie.
Sie wissen ja auch, was für eine Gnade es ist, in Büchern Zuflucht suchen zu können.

Ja, das Ausblenden. Das kann in Ihrer Lage wahrscheinlich sehr wichtig sein.
Ja. Ich sage Ihnen: Unsere Welt ist ja oft erschreckend. Aber die Fortschritte in der Krebsbehandlung sind ein Triumph der Menschheit. Noch vor 20 Jahren war die Diagnose
ein Todesurteil, heute überleben drei von zehn Kranken - es ist erstaunlich.

Was dachten Sie, als Sie die Diagnose erhielten?
Es war der Jahreswechsel 2013/2014, ich hatte plötzlich einen steifen Nacken, das wurde nicht besser. Also ging ich am 8. Januar zum Arzt, er röntgte mich. Zwei Stunden später bestellte er mich wieder ein. Da ahnte ich schon, dass ich mich nicht nur verlegen hatte. Er sagte mir dann sehr ruhig, dass sie einen Muttertumor in der Lunge gefunden hätten und eine Metastase im Nackenwirbel. An was erinnere ich mich? Es war Winter, es war kalt und ungemütlich. Meine Frau und ich fuhren mit dem Taxi nach Hause. An einer Kreuzung sah ich ein kleines Mädchen, sechs, sieben Jahre alt, sie hüpfte voller Freude in einer Schneewehe auf und ab. Ich dachte, dass ich so auch oft gehüpft bin. Und dass ich jetzt nicht mehr hüpfe. Dass jetzt nur noch sie hüpft. Dass sich mein Leben gerade fundamental verändert hat, für immer.

Wie waren die Tage danach?
Ich habe 14 Tage gebraucht, um meiner Agonie Herr zu werden. Habe wenig geschlafen, lag im Bett, bin durchs Haus gewandert. Ich war sehr weit unten in einer Grube und musste mich langsam an einem Seil wieder hochziehen. Nach zwei Wochen jedenfalls dachte ich: Jetzt habe ich wieder die Kontrolle. Jetzt bin ich wieder stark genug, um mich zu wehren.

Wie ging Ihre Frau damit um?
Sie war weise genug, nicht viel zu sagen. Sie musste auch erst herausfinden, was das für sie bedeutet. Man kann sich ja in so einer Lage nicht auseinanderdividieren - wenn einer Krebs kriegt, haben es beide. Wir haben dann schnell gelernt, darüber zu sprechen. Das wäre das Schlimmste, ich habe das bei Freunden erlebt: ein tödliches Schweigen, das sich über ein Haus legt.


Sie haben Ihr neues Buch "Treibsand" genannt. Eine Metapher für die Zeit nach der Diagnose?
Ja, es erschien mir das richtige Bild. Dieses Herabgezogenwerden, das Strampeln, die Hilflosigkeit. Aber ich wusste auch, dass Treibsand in Wirklichkeit keine Menschen verschluckt. Ein Insekt, vielleicht, ein geschwächtes, kleineres Tier, eventuell. Als Metapher funktioniert es trotzdem.

Das Buch ist neben Ihrer Ehefrau einem Bäcker und seiner Frau gewidmet, die 79 nach Christus beim Vulkanausbruch von Pompeji umkamen. Sie sind ganz plötzlich gestorben, nichts ahnend. Würden Sie sich das wünschen?
Nein. Bei einem Autounfall, einem Flugzeugabsturz? Nein, bitte nicht so schnell. Ich möchte einige Zeit vorher wissen, wenn es zu Ende geht. Ich habe diese beiden Menschen gewählt, weil sie so jung waren, nur um die dreißig Jahre alt, sie hatten nicht die Chance, ein volles Leben zu leben. Denn natürlich habe ich in den letzten Monaten darüber nachgedacht, wie ich mich fühlen würde, wenn mich die Diagnose mit 30, 40, mit 50 Jahren ereilt hätte. Jetzt bin ich 67 Jahre alt. Ich habe länger gelebt, als die meisten Menschen auf diesem Planeten sich erträumen können. Daran muss ich mich erinnern, diese Perspektive ist wichtig.

Macht sie auch stärker?
Ja.

Ihren Sinn für Humor haben Sie nicht verloren - Sie erwähnen in Ihrem Buch, dass Ihre Metastase genau in jenem Nackenwirbel sitzt, der üblicherweise bei Gehenkten
bricht. Das haben Sie nicht ernsthaft recherchiert, oder?

Musste ich nicht. Das steht in der Autobiografie eines berühmten britischen Henkers, Albert Pierrepoint, er hat auch viele Nazi-Verbrecher gehängt. Er beschreibt in diesem Buch exakt, wie eine ordentliche Hinrichtung ablaufen soll. Ich weiß gar nicht mehr, warum ich das hineingeschrieben habe. Ja, ich mochte wohl die Ironie, die darin liegt.

Und kurz danach beschreiben Sie ein Bild, dass nur etwa 30 Kilometer entfernt in einer Kirche hängt. 
Ah, hat es Ihnen gefallen?

Es ist sehr bewegend. Es zeigt einen Pastor aus dem 17. Jahrhundert im Kreis seiner Familie, 15 Kinder sind darauf, aber sechs von ihnen …
… sind schon gestorben, als der Künstler das Bild malt. Er zeigt nur Ausschnitte ihrer Gesichter, ein Auge nur, den Haaransatz ...

… der Säugling, der wohl im Kindbett gestorben ist, liegt halb verdeckt in der Wiege.
Diese Kinder wollten nicht verschwinden. Der Künstler hat sie auf die einzige Bühne zurückgeholt, die wir haben: das Leben. Danach fällt der Vorhang, und wir sind weg. An wie viele Menschen erinnert man sich denn wirklich, nach zehn Jahren, nach 100 Jahren, nach 500 Jahren? Es sind so wenige. Okay: Galilei. Shakespeare, ja - er hat auch gesagt, dass die Welt eine Bühne sei. Aber wir anderen haben nur diese eine Chance, zu strahlen zu unseren Lebzeiten. Wir können die Zeit nicht zurückdrehen und sagen: Jetzt mache ich es noch einmal anders. Nichts da - jetzt oder nie.

Haben Sie Ihre Chancen genutzt?
Einige. Doch, einige schon.

Aus dieser Feststellung spricht ja auch ein Sinn für Identität: Ich bin ich. Das ist nur mein Leben. 
Es ist wichtig, dass man das irgendwann feststellt: Ich bin verantwortlich. Ich bin ich. Unberührbar. Man kann Sie nicht zur Seite schieben, Sie nicht einfach ersetzen. Wenn Sie nicht wissen, wer Sie sind, können Sie Ihr Potenzial nie ausschöpfen. 

Das klingt auch wie eine Replik auf das kapitalistische "Jeder ist ersetzbar"-Credo.
Das will ich sehr hoffen.

Trotzdem: Haben Sie Angst, einfach zu verschwinden?
Darüber denke ich nicht nach, nie. Wenn Sie in den Ozean spucken, haben Sie alle Ewigkeit, die Sie brauchen. Nein, wir sind Atome, wir lösen uns auf, da kommt keine Ewigkeit. Ich habe manchmal einen kindischen Gedanken: Ich werde so lange tot sein, so schrecklich lange. Ich weiß, dass das widersinnig ist. Wenn man tot ist, gibt es keinen Raum, keine Zeit, kein Bewusstsein - trotzdem denke ich das. 

Beneiden Sie religiöse Menschen um ihren Glauben an ein Danach?
Ich respektiere das. Beneiden? Nein.

Sie beschäftigen sich auch mit dem, was bleiben wird. Von Ihrer, von unserer Generation. Ihr Ergebnis: Tausende Tonnen nuklearen Abfalls, der auch in 100.000 Jahren noch tödlich strahlen wird. Warum denken Sie in solch langen Zeiträumen? Ist das sinnvoll?
Über Jahrhunderte haben Generationen etwas hinterlassen: Kunst, Philosophie, politische Errungenschaften, auch die Erfahrung schrecklicher Kriege. Was bleibt von uns? Nicht die Beatles, kein Schriftsteller, es wird dieser Abfall sein. Wenn dann in etwa 10.000 Jahren eine neue Eiszeit kommt, wird die Landschaft fundamental verändert. Und dieser Abfall wird noch da sein. Wenn das Eis wieder weg ist und noch Menschen da sind, werden sie sich an nichts von uns erinnern. Werden diese Menschen überhaupt wissen, womit sie es da unten zu tun haben? Ein furchtbarer Gedanke.

Ja, aber …
… kurz noch: Ich habe mit schwedischen Atomwissenschaftlern gesprochen. Sie waren sehr nett, sie tun alles, damit das Zeug sicher weggesperrt wird. Aber sie haben mir gesagt, worüber sie auch nachdenken: den Atommüll so gut zu verstecken wie möglich. Und ihn dann in Vergessenheit geraten zu lassen. Keine merkwürdigen, schwarzen Flugzeugpropeller auf gelbem Grund - das Zeichen versteht sowieso niemand. Einfach vergessen. Ein irrer Gedanke, jedoch durchaus logisch.

Das kann doch nicht alles sein, was Sie mit dem Thema "Was bleibt" verbinden. Ich vermische jetzt globale und persönliche Ebene, trotzdem: Denken Sie an die vielen Jahre in Afrika, an Ihre Arbeit in Mosambik, in Maputo, wo Sie mithalfen, ein Theater zu gründen und so den Menschen etwas gegeben haben, was bleiben wird. Die werden sich an Sie erinnern, auch wenn Sie nicht mehr da sind.
Auch dieses Theater wird nicht ewig leben, alles hat ein Ende. Aber es wird immer Theater geben in Mosambik, und es wird mit diesem Theater verknüpft sein. Das ist ein gutes Gefühl. 

Darauf müssen Sie doch stolz sein.
Ein bisschen. Wichtiger für mich ist: Wenn ich heute bei einem Autounfall  sterben würde, könnte das Theater ohne mich überleben. Sie sind nicht von mir abhängig.

Wie war das am Anfang?
Ich kam ja erst im zweiten Jahr dazu, obwohl ich immer als einer der Gründerväter genannt werde. Stimmt nicht. Sie hatten sich an mich gewandt, weil sie Probleme hatten.

Welches davon war das größte?
Alles war ein Problem. Alles. Ich erinnere mich, als wir Umbauten machen wollten, schlich unser Zimmermann in der Nacht zu benachbarten Scheunen und zog heimlich Nägel heraus, damit wir sie verbauen konnten. Es gab einen Willen, es war Talent da, im Überfluss - dann kann auch ein armes Theater überleben. Wir konnten nicht darauf warten, dass Geld vom Himmel fällt.

Viele Ihrer Erinnerungen in "Treibsand" hängen mit Theater zusammen, nicht nur mit diesem. Ihren berühmtesten Charakter aber, den Kommissar Wallander, erwähnen Sie nur ein einziges Mal …
Ach, er ist drin? Hatte ich vergessen.


Auf Seite 242, ganz kurz. Worauf ich hinauswollte: Erscheint Ihnen Ihre Arbeit als Theatermacher wichtiger als das, was Sie als Verfasser enorm erfolgreicher Kriminalromane erreicht haben? 
Nein. Wissen Sie: Mein größtes Privileg ist, dass ich zwei Räume bewohne. In einem bin ich allein und schreibe. Der andere Raum ist voller Menschen, das ist das Theater. Und ich wechsele zwischen den Räumen hin und her, mein ganzes Leben schon. Aber wenn ich nur
noch in einem Raum sein dürfte, würde ich immer den ersten wählen. Ohne zu zögern. Das Schreiben ist die Basis von allem, was ich tue.

Sie haben auch an den Memory Books mitgearbeitet, in denen an Aids erkrankte Afrikanerinnen kurz vor ihrem Tod Erinnerungen für ihre Kinder zusammenstellten.
Ja, das hat mich sehr berührt.

Haben Sie etwas von diesen Frauen gelernt?
Diese Frauen verfügten oft nicht über viele Worte. Aber ihre Botschaften! Eine Mutter legte einfach zwei große, blaue Schmetterlinge in ihr Buch - ich kriege noch heute Gänsehaut.
Ihre Kinder werden sich nicht an viel von ihr erinnern, aber sie werden wissen, dass ihre Mutter blaue Schmetterlinge liebte.

Im Buch schreiben Sie auch, dass Kommunikation der Schlüssel zur Lösung vieler Probleme ist. Dann müssen Sie doch die digitale Vernetzung begrüßen, als positives Vermächtnis unserer Zeit.
Da mögen Sie recht haben, natürlich. Aber: Vor unserem Gespräch war ich mit meinem Agenten essen. Wir sahen zwei Frauen, offensichtlich verabredet. Sie setzten sich, zogen ihre Handys aus der Tasche, und dann telefonierten und tippten sie das ganze Essen hindurch, sie wechselten nur wenige Worte. Oder: Ich verfolge die Hetze gegen Flüchtlinge in deutschen Internetforen, wir haben in Schweden ähnliche Probleme. Auch hier ermöglicht das Internet keine Kommunikation - diese Leute spucken einfach Hass aus und verstecken sich hinter ihren Bildschirmen. Mit Kommunikation meine ich, was wir beide tun: sich gegenübersitzen und reden.


Sie haben Politik nicht nur auf Graswurzel-Höhe betrieben, sondern sind auch mit vielen Mächtigen zusammengekommen …
… mit Horst Köhler zum Beispiel, Ihrem ehemaligen Bundespräsidenten. Wir haben noch heute ein sehr gutes Verhältnis. Ich bewundere, was er für Afrika getan hat.

Aus dieser Position heraus: Wo sehen Sie die globalen Aufgaben der nächsten Jahrzehnte?
Ganz klar: Armutsbekämpfung und Frauenrechte. Wir hätten die Armut schon vor Jahrzehnten bekämpfen können, wir haben es nicht getan. Jetzt sehen wir die großen Flüchtlingswanderungen, eine Folge des Nichtstuns. Dasselbe gilt für die Frauen: Sie übernehmen, gerade in Afrika, enorm wichtige Aufgaben, sie organisieren das tägliche Leben, sie sind das Rückgrat dieser Gesellschaften. Politisch haben sie nichts zu sagen. Vor allem die junge Generation muss das ändern. Sonst brauchen wir uns anderen Problemen wie dem Klimawandel gar nicht erst zuzuwenden. Es sterben mehr Menschen wegen der Versäumnisse in den ersten zwei Bereichen. 

Haben die afrikanischen Kulturen ein anderes Konzept vom Tod? 
Er gehört dort noch viel mehr zum Leben, während man bei uns in Westeuropa ein ganzes Leben verbringen kann, ohne jemals einen Toten gesehen zu haben. Ich finde das nicht nur merkwürdig, sondern auch gefährlich: Wie sollen unsere jungen Leute Respekt vor dem Leben haben, wenn sie den Tod nur aus dem Spielfilm kennen?

Sie waren Augenzeuge erschreckend vieler Tode: junge Frauen, die an Aids sterben. Kinder, die in schwedischen Seen ertrinken. Journalisten, die erschossen werden - im Buch hört es gar nicht mehr auf. Haben diese Erfahrungen Sie auf Ihre jetzige Situation vorbereitet?
Ach … nein. Der Tod ist die einzige Sache, die wir ganz für uns haben. An der Geburt sind zwei Menschen direkt beteiligt. Aber der Tod … Diesen Schritt müssen wir allein gehen. Auch ohne die Freunde, die Familie, die um uns versammelt sein mag.

Als Sie zehn Jahre waren, wachten Sie mitten in der Nacht auf, Ihr Vater stolperte Ihnen entgegen, mit Erbrochenem besudelt, dann brach er zusammen …
… er hatte eine Gehirnblutung, er überlebte. Dieses Ereignis hat mich sehr geprägt.

Ihre Mutter verließ die Familie, als Sie ein Jahr alt waren - Sie gingen nicht einmal zu ihrer Beerdigung. Hat Sie diese Nacht umso mehr an Ihren Vater gebunden?
Bestimmt. Wir waren uns sehr nahe. 

Stimmt es, dass Sie seitdem nachts das Licht anlassen?
Ja, seit dieser Nacht mag ich die Dunkelheit nicht mehr. Ich brauche immer etwas Helligkeit um mich. 

Die letzte Unterhaltung mit Ihrem Vater war ein belangloses Telefongespräch.
Ja, ich war in einem anderen Land. Am nächsten Tag starb er. Ganz unerwartet. 

Wenn Sie gehen müssen, wollen Sie dann bewusst letzte Gespräche mit Ihren Angehörigen führen? 
Ich werde nicht einfach verschwinden. Ich werde Vorkehrungen treffen. Aber bis dahin bleibt noch Zeit.

Die Sie mit Schreiben füllen werden?
Natürlich. Ich schreibe immer. 

Woran gerade?
An einem Roman. Er soll "Die Nacht" heißen.

Der Mann, der nur bei Licht einschlafen kann, schreibt über …
… ja, ich weiß. Es geht um jemanden, der nachts arbeitet, aber das Buch wird nicht nur dunkel werden, keine Sorge. Ich werde Kerzen anzünden.


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