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Die kontroversesten "Tatort"-Folgen: Massenproteste, nackte Busen und ein gepflegtes "Scheiße"

Murot befindet sich in guter Gesellschaft. Nicht zum ersten Mal hat eine "Tatort"-Folge die Gemüter der Deutschen erhitzt. Wir stellen die kontroversesten Fälle aus 44 Jahren "Tatort"-Geschichte vor.

Von Jens Wiesner

"Im Schmerz geboren", "Tatort"-Folge: 920, Jahr: 2014   High Noon am Bahnhof. Blutbad vor dem Spielcasino. Theater auf den Straßen Wiesbadens. War das nun Tarantino für Arme oder die ganz hohe Zitatkunst? Eigentlich kein Wunder, dass der jüngste Tatort wieder einmal die Gemüter der Zuschauer erhitzte. War schließlich ein Murot. Und den liebt man entweder für seinen Mut, wild mit dem klassischen Tatort-Format zu experimentieren. Oder man hasst ihn. Weil man am Sonntagabend eben nicht Arte eingeschaltet hat.

"Im Schmerz geboren", "Tatort"-Folge: 920, Jahr: 2014 High Noon am Bahnhof. Blutbad vor dem Spielcasino. Theater auf den Straßen Wiesbadens. War das nun Tarantino für Arme oder die ganz hohe Zitatkunst? Eigentlich kein Wunder, dass der jüngste Tatort wieder einmal die Gemüter der Zuschauer erhitzte. War schließlich ein Murot. Und den liebt man entweder für seinen Mut, wild mit dem klassischen Tatort-Format zu experimentieren. Oder man hasst ihn. Weil man am Sonntagabend eben nicht Arte eingeschaltet hat.

Hämische Kritiker des Formats sprechen gerne mal vom "Bügelfernsehen". Doch so massenkompatibel der "Tatort" am Sonntagabend auch daher kommen mag, Skandale um des Deutschen liebsten Krimi hat es schon immer gegeben. Einige Folgen waren den Sittenwächtern des Rundfunksrats zu gewalttätig und landeten im Giftschränkchen der Öffentlich-Rechtlichen, wieder andere traten bundesweite Debatten über Kinderprostitution und Sextourismus los. Und dann war da noch "Reifeprüfung" mit Nastassja Kinski. Aber am besten schauen Sie selbst. Die zwölf kontroversesten "Tatorte" in Bildern.

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