HOME

Grünen-Frau vs. FDP-Mann: Sollten Männer Feministen sein? Kubicki diskutiert mit Schulze: Schauen Sie schon mal in die neue DISKUTHEK-Folge

Killt Feminismus die Männlichkeit? Und brauchen wir eine Frauenquote in der Politik? Darüber streiten in der neuen DISKUTHEK-Folge der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki und die Fraktionsvorsitzende der Grünen in Bayern Katharina Schulze. 

DISKUTHEK: Schulze versus Kubicki

Katharina Schulze (Bündnis 90/Die Grünen) ist bekennende Feministin – und sie findet, dass auch Männer Feministen sein sollten. Ganz anders sieht das FDP-Politiker Wolfgang Kubicki und sagt in der stern-DISKUTHEK: "Männer müssen sich nicht dafür einsetzen, dass Frauen etwas tun. Das müssen Frauen im Zweifel selbst machen." Auch wenn sich beide Politiker in der Debatte für Gleichberechtigung aussprechen, sind sie sich über die Wege dahin dafür äußerst uneinig. 

Wolfgang Kubicki spricht sich in der DISKUTHEK klar gegen eine Frauenquote aus 

So ist für die Grünen-Politikerin eine Frauenquote in der Politik unausweichlich. Sie habe keine Lust, noch "100 Jahre" zu warten, bis es "endlich gleichberechtigte Parlamente" gibt. Kubicki sieht dagegen ein Problem in der Verfügbarkeit von qualifizierten Frauen. Er sagt in der DISKUTHEK, dass er statt einer 50-Prozent-Frauenquote auch mit einer 100-Prozent-Frauenquote in der FDP leben könnte – wenn entsprechende Frauen "zur Verfügung stünden und gut wären". 

In der DISKUTHEK-Folge mit Katharina Schulze und Wolfgang Kubicki geht es außerdem um die Fragen, ob der Begriff "alte weiße Männer" diskriminierend ist und ob Männer immer seltener wissen, was sie noch (zu einer Frau) sagen dürfen.  

Schauen Sie in diesem Teaser schon einmal in die neue DISKUTHEK-Folge. Die ganze Sendung sehen Sie am Donnerstag ab 17 Uhr hier auf stern.de und www.youtube.com/stern 

Die Zitate aus dem DISKUTHEK-Teaservideo zu Kubicki vs. Schulze: 

Wolfgang Kubicki: Feministen können nach meiner Einschätzung nur Frauen sein.  

Katharina Schulze: Ich habe jetzt einfach keinen Bock, nochmal irgendwie 100 Jahre zu warten, bis wir endlich gleichberechtigte Parlamente haben. 

Wolfgang Kubicki: Männer müssen sich nicht dafür einsetzen, dass Frauen etwas tun. Das müssen Frauen im Zweifel selbst machen.  

DISKUTHEK-Moderatorin Melanie Stein: Ist Herr Kubicki für Sie ein “alter weißer Mann”?  

Katharina Schulze: Der erste entscheidende Punkt ist erstmal, sich seinen Privilegien bewusst zu sein. 

Wolfgang Kubicki: Wenn ich zu Ihnen sagen würde, “Mein Gott, was sind Sie für ein Blondchen“, würden Sie auch nicht sagen, das sei keine Diskriminierung.  

DISKUTHEK-Moderatorin Melanie Stein: Wo fängt Sexismus an?  

Katharina Schulze: Dieser einfache Satz “Nein heißt Nein“ – der gilt. Und der gilt, egal ob ein Mann Nein sagt oder eine Frau Nein sagt.  

Wolfgang Kubicki: Wenn ein Mann mir erklärt, er habe nicht verstanden, wann eine Frau etwas nicht will, dann lügt er.  

Katharina Schulze: Es muss nicht in einen kleinen Jungen schon reingepflanzt werden: “Du musst immer der Starke sein. Du musst dich immer durchsetzen, weil sonst ist es nicht richtig.” 

Wolfgang Kubicki: Für mich ist zunächst Männlichkeit: Wettbewerb, Durchsetzungsstärke.   

DISKUTHEK-Moderatorin Melanie Stein: Würden Sie sich das denn wünschen – 50 Prozent Frauen auch in Ihrer Partei?  

Wolfgang Kubicki: Ich würde mir auch 100 Prozent Frauen wünschen. Wenn sie eben zur Verfügung stünden und gut wären. 

Mehr Infos zur stern-DISKUTHEK finden Sie hier. 

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.