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"Good Bye, Lenin!": Mit einer Million Besucher an der Spitze der Kino-Charts

Die Polit-Groteske "Good Bye, Lenin!" ist der neue Spitzenreiter der deutschen Kinocharts. Der Film löst die Komödie "Ein Chef zum Verlieben" mit Publikumsliebling Hugh Grant ab.

Wolfgang Beckers bewegende deutsche Komödie "Good Bye, Lenin!" hat den Sprung vom Festivaltip der Berlinale zum Kinohit geschafft: Nur zehn Tage nach dem Start des Films in den deutschen Kinos haben ihn über eine Million Menschen gesehen. Mit über 500.000 Zuschauern allein am letzten Wochenende steht die Produktion auf Platz 1 der deutschen Kinocharts - vor großen amerikanischen Konkurrenten wie «Ein Chef zum Verlieben», «Catch Me If You Can» und «Gangs of New York».

Jetzt interessiert sich das Ausland

Der Hauptdarsteller und Jungstar Daniel Brühl kann den Erfolg kaum fassen. «Das ist sensationell. Alle Kinos sind ausverkauft, und wenn mir vor Wochen jemand gesagt hätte, dass mich irgendwann kreischende Teenager um ein Autogramm bitten, hätte ich es nicht geglaubt», sagte er. Nach Angaben des Verleihs wurde «Good Bye, Lenin!» unter anderem bereits nach Frankreich, Spanien, Italien, Japan und Mexiko verkauft. Verhandlungen mit einem US-Verleih würden derzeit geführt.

Die DDR lebt wieder auf

Der Film mit Brühl und Katrin Sass in den Hauptrollen lässt ein Stück DDR wieder auferstehen. Die Mutter von Alex (Brühl) fällt vor dem Mauerfall ins Koma und wacht in einem total veränderten Deutschland wieder auf. Um jede Aufregung für die Frau zu vermeiden, versucht Alex, das bekannte DDR-Leben in der Berliner Plattenbauwohnung zu rekonstruieren - inklusive Spreewälder Gurken, den Nachrichten der «Aktuellen Kamera» und Besuchen von singenden «Jungen Pionieren».

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