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Filmfestspiele in Venedig Deutscher Beitrag erhält Sonderpreis der Jury


Für den deutschen Regisseur Philip Gröning hat sich die Teilnahme am 70. Filmfestival gelohnt. Sein Drama "Die Frau des Polizisten" erhielt den Jury-Preis. Der Goldene Löwe blieb in Italien.

Beim Internationalen Filmfest in Venedig ist der deutsche Beitrag "Die Frau des Polizisten" mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet worden. Das gab die Jury am Samstagabend bekannt. Das Werk des Regisseurs Philip Gröning handelt von Gewalt in der Ehe. Der Beitrag war einer von 20 Filmen im Wettbewerb.

Der Hauptpreis der 70. Auflage des renomierten Festivals, der Goldene Löwe, ging an die Dokumentation "Sacro GRA" des italienischen Regisseurs Gianfranco Rosi. Das Werk beobachtet das Lebenund Leiden von Menschen, die am römischen Autobahnring GRA leben. Es ist der erste Goldene Löwe für Regisseur Rosi.

Zwei Auszeichnungen gingen nach Griechenland: Für das Drama "Miss Violence" gewann Regisseur Alexandros Avranas den Silbernen Löwen für die beste Regie. Themis Panou erhielt die Trophäe als bester Darsteller.

Großer Preis geht nach Taiwan

Mit dem Großen Preis der Jury wurde der Beitrag "Jiaoyou (Stray Dogs)" aus Taiwan geehrt. Regisseur Tsai Ming-liang hatte 1994 für sein Drama "Vive l'Amour - Es lebe die Liebe" den Goldenen Löwen gewonnen. Als beste Darstellerin wurde die italienische Schauspielerin Elena Cotta (82) für ihre Leistung in dem Drama "Via Castellana Bandiera" der Regisseurin Emma Dante ausgezeichnet.

Die Preise wurden von einer neunköpfigen Jury unter Vorsitz des italienischen Regisseurs Bernardo Bertolucci verliehen. Das Filmfestival ist das älteste der Welt. Es zählt neben Cannes und Berlin zu den wichtigsten der Branche.

dho/DPA DPA

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