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News am Wochenende CDU fährt bei Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen klaren Sieg ein

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet steckt seinen Stimmzettel in die Wahlurne
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gab seine Stimme in einem Wahllokal in Aachen ab. 14 Millionen Menschen waren aufgerufen, unter anderem, über Bürgermeister und Oberbürgermeister abzustimmen.
© Federico Gambarini / DPA
Schweizer Schüler stirbt nach Sturz von Sonnensegel +++ Israel beschließt zweiten Lockdown +++ Mercedes weißt Übernahme-Gerüchte zurück +++ ISS bleibt trotz Satellit auf Kurs +++ Die News am Wochenende.

Aktuelle Top-Meldung:

CDU gewinnt Kommunalwahlen in NRW klar

Die CDU hat nach einer Prognose des WDR-Fernsehens die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen gewonnen. Die Christdemokraten kommen danach auf 36 Prozent. Die SPD liegt mit 23,5 Prozent auf Platz zwei und würde damit deutliche Verluste hinnehmen müssen. Die Grünen erreichen 19 Prozent und verbessern sich der Prognose zufolge um mehr als sieben Prozentpunkte.

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Die weiteren News am Wochenende:

+++ 21.46 Uhr: Neunjähriger stirbt nach Sturz von Sonnensegel +++

Beim Sturz von einem Sonnensegel vor einem Schulgebäude im schweizerischen Uster bei Zürich ist ein neunjähriger Junge tödlich verletzt worden. Zwei weitere Kinder wurden schwer verletzt. Drei Jungs im Alter von neun und elf hatten am Samstagabend um 19 Uhr beim Oberstufenschulhaus das Sonnensegel bestiegen, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Aus unbekannten Gründen riss demnach das Dach und die Kinder stürzten etwa drei Meter in die Tiefe. Sie kamen per Rettungswagen und Helikopter ins Krankenhaus, wo einer der Jungen in der Nacht starb.

+++ 20.14 Uhr: Israel beschließt zweiten Lockdown +++

Israels Regierung hat angesichts steigender Neuinfektionen mit dem Corona-Virus die Verhängung eines zweiten landesweiten Lockdowns beschlossen. Das Kabinett stimmte am Sonntagabend gegen den Widerstand einiger Minister für neue drastische Ausgangsbeschränkungen. Diese sollen am Freitagnachmittag um 13.00 Uhr (MESZ) in Kraft treten, vor Beginn der jüdischen Feiertage, und zunächst für drei Wochen gelten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, angesichts steigender Infektionszahlen hätten Klinikleiter "die rote Fahne erhoben". Es seien sofortige Maßnahmen notwendig. "Unser Ziel ist es, den Anstieg zu stoppen."

+++ 19.07 Uhr: ISS bleibt auf Kurs – Satellit ungefährlich +++

Die Internationale Raumstation ISS muss nun doch nicht ihren Kurs ändern und einem US-Militärsatelliten ausweichen. Dieser stelle keine Gefahr dar, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Sonntagabend bei Twitter mit. Berechnungen hätten ergeben, dass ein Ausweichmanöver nicht notwendig sei. Das war für die Nacht zum Montag geplant. Ursprünglich hatten die Experten befürchtet, dass der Satellit der ISS gefährlich nahekommt. Ein Zusammenstoß war nicht ausgeschlossen worden.

+++ 18.43 Uhr: Mercedes weißt Übernahme-Gerüchte zurück +++

Teamchef Toto Wolff hat Spekulationen um eine Übernahme des Formel-1-Teams von Mercedes zurückgewiesen. Vor dem Rennen im italienischen Mugello hatte es Gerüchte gegeben, der Rennstall könnte vom britischen Chemie-Giganten Ineos aufgekauft werden. "Ineos hat kein Interesse, eine Mehrheit zu kaufen. Und wir haben überhaupt nicht den Plan, dass wir etwas verändern wollen an diesem Setup", sagte der Österreicher Wolff nach dem Grand Prix der Toskana am Sonntag dem TV-Sender Sky. 

+++ 18.04 Uhr: CDU gewinnt Kommunalwahlen in NRW +++

Die CDU hat nach einer Prognose des WDR-Fernsehens die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen gewonnen. Die Christdemokraten kommen danach auf 36 Prozent. Die SPD liegt mit 23,5 Prozent auf Platz zwei. Die Grünen erreichen 19 Prozent. Rund 14 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, über Bürger- und Oberbürgermeister, Landräte sowie die Räte der kommunalen Parlamente abzustimmen. Wegen der Corona-Auflagen bei dem Urnengang bildeten sich vor vielen Wahllokalen lange Schlangen.

+++ 16.45 Uhr: Grünen-Politiker fordert Ausladung des iranischen Außenministers +++

Nach der Hinrichtung des iranischen Ringers Navid Afkari hat der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour die Ausladung des iranischen Außenministers gefordert. "Normalerweise bin ich dafür, dass die Leute kommen und das Richtige zu hören bekommen. Aber mir fehlt das Vertrauen dafür, dass die Bundesregierung die richtigen Themen anspricht", sagte der außenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion der "taz" (Montag). Bevor die Leisetreterei" weitergehe, sei er dafür, dass Mohammed Dschawad Sarif nicht nach Berlin komme. Der iranische Außenminister wird voraussichtlich ab Mittwoch mehrere europäische Länder, darunter auch Deutschland, besuchen. Das Auswärtige Amt hat den Besuch offiziell noch nicht bestätigt.

Nouripour kritisierte, dass sich die Bundesregierung erst spät den internationalen Protesten gegen die Hinrichtung angeschlossen habe. Es gab ein sehr, sehr spätes Statement der Menschenrechtsbeauftragten. Für dieses Statement bin ich dankbar, aber mehr gab es aus der Regierung offiziell nicht", sagte Nouripour.

+++ 11.20 Uhr: Bundesentwicklungsminister Gerd Müller kündigt Rückzug an +++

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat seinen Rückzug aus der Bundespolitik angekündigt. Er werde 2021 nicht mehr für den Bundestag kandidieren, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Parteikreisen. Zuvor hatte der "Münchner Merkur" darüber berichtet.

+++ 20.17 Uhr: Goldener Löwe an US-Drama "Nomadland" verliehen +++

Der Goldene Löwe des Filmfestivals Venedig geht an das US-Drama "Nomadland" der in China geborenen Regisseurin Chloé Zhao. Das gab die Jury am Samstagabend bekannt. Der Film spielt im US-Bundesstaat Nevada und dreht sich um die 60-Jährige Fern, gespielt von Frances McDormand, die nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch ihre Heimat mit ein paar Habseligkeiten verlässt, um sich als moderne Nomadin im Westen der USA durchzuschlagen. Regisseurin Zhao adaptierte für den Film ein Sachbuch der Journalistin Jessica Bruder mit dem Titel: "Nomadland: Survivin America in the Twenty-First Century".

Der deutsche Beitrag "Und morgen die ganze Welt" von Julia von Heinz ging bei der Preisverleihung leer aus.

+++ 19.19 Uhr: Linke demonstrieren in Leipzig – Eskalation bleibt aus +++

Hunderte Angehörige der linken Szene haben am Samstag in Leipzig gegen die europäische Flüchtlingspolitik und die chinesische Regierung demonstriert. Auf der Straße waren am Abend laut Polizei schätzungsweise 600 Teilnehmer. "Bisher ist alles sehr ruhig verlaufen, wir sind zufrieden", sagte Polizeisprecherin Mandy Heimann. Aufgerufen hatte die Kampagne "Nationalsozialismus ist keine Alternative". Sie hatte trotz der coronabedingten Absage des EU-China-Gipfels zu der Demonstration unter dem Motto "Storm the fortress – break all borders!: Gegen die Festung Europa und das autoritäre Regime Chinas" aufgerufen. Der Gipfel sollte vom 13. bis 15. September in Leipzig stattfinden.

+++ 18.01 Uhr: Erdogan warnt Macron im Erdölkonflikt +++

Im Streit um türkische Erdgaserkundungen im östlichen Mittelmeer hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die Kritik von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron an seiner Politik zurückgewiesen und ihn vor Einmischung gewarnt. "Legen Sie sich nicht mit dem türkischen Volk an, legen Sie sich nicht mit der Türkei an", sagte Erdogan am Samstag in Istanbul an Macron gerichtet. "Herr Macron, Sie werden noch viel mehr Probleme mit mir haben", sagte der türkische Staatspräsident bei einer Gedenkveranstaltung zum 40. Jahrestag eines Umsturzversuches in der Türkei. Macron hatte zuvor am Donnerstag gesagt, die Türkei sei seiner Ansicht nach kein Partner mehr in der Mittelmeerregion.

+++ 16.05 Uhr: Kleinflugzeug mit Touristen in Frankreich abgestürzt +++

Ein Kleinflugzeug mit Touristen an Bord ist über dem Belledonne-Gebirge im Osten Frankreichs abgestürzt. Die Zahl der Todesopfer des Unglücks vom Samstagvormittag im Département Isère  sei noch nicht bekannt, berichtete der Radiosender Europe 1. Die Lokalzeitung "Le Dauphiné Libéré" schrieb jedoch, ihren Informationen zufolge seien drei Menschen ums Leben gekommen. Das Belledonne-Massiv ist ein Ausläufer der französischen Alpen, als größere Stadt liegt Grenoble in der Nähe. Nach Angaben eines Feuerwehrmannes stürzte die Maschine um etwa 10.28 Uhr ab, wie Europe 1 weiter berichtete. Die Ursache war zunächst nicht klar. Auch war nicht bekannt, wie viele Menschen sich an Bord der Maschine befunden hatten.

+++ 15.18 Uhr: Britischer Designer Terence Conran ist tot +++

Der britische Designer Terence Conran ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Conran sei am Samstag friedlich in seinem Zuhause eingeschlafen, wie seine Angehörigen mitteilten. Der in der Nähe von London geborene Conran gilt als Visionär, der die Welt des Designs mit seinen Ideen revolutioniert hat. Er gestaltete zahlreiche Restaurants oder Cafés, entwarf aber auch Möbel und andere Einrichtungsgegenstände. Er habe immer betont, dass sich seine Arbeit nicht wie Arbeit anfühle und er alles auch zum Vergnügen getan habe, hieß es im Statement der Familie.

Conran ist Gründer der Möbelkette Habitat und war auch an der Entstehung des bedeutenden Design Museums in der britischen Hauptstadt beteiligt. Der heutige Chef-Kurator Peter Mandelson würdigte ihn für seine Dienste am Museum und sagte, Conran lasse eine Schatzkiste an Haushalts- und industriellem Design" zurück, die für immer bleiben werde.

+++ 15.03 Uhr: Polizei stoppt Corona-Demo in München +++

Die Initiatoren einer Kundgebung gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen in München haben ihren Demonstrationszug durch die Stadt am Samstag vorzeitig abgebrochen. Zuvor hatte die Polizei den Zug gestoppt, weil mehr als die zugelassenen 500 Teilnehmer dabei waren und nach Polizeiangaben kaum jemand eine Maske trug. Die Polizei sprach von "vielen Hundert" Teilnehmern, konnte aber noch keine konkreteren Zahlen nennen. Eine Hauptkundgebung auf der Theresienwiese sollte aber noch wie geplant um 16 Uhr stattfinden. Die Polizei war mit 1400 Kräften im Einsatz.

+++ 14.26 Uhr: Fall Nawalny: Russland will auf mögliche Sanktionen "reagieren" +++

Russland will mögliche Sanktionen im Fall des vergifteten Regierungskritikers Alexej Nawalny nicht unbeantwortet lassen. "Wir werden natürlich reagieren", sagte Außenminister Sergej Lawrow am Samstag im staatlichen Fernsehsender Rossija 1 in Moskau. Dies kann nicht ohne eine Reaktion bleiben." Das Prinzip der Gegenseitigkeit in internationalen Beziehungen sei nicht aufgehoben worden. Welche Reaktionen dass sein könnten, sagte Lawrow nicht.

Sein Ministerium hatte zuletzt von "grundlosen Angriffen" auf Russland und einer "Desinformationskampagne" gesprochen, die als Vorwand für neue Strafmaßnahmen genutzt werde.

+++ 13.28 Uhr: Schweinepest: China verbietet Import von deutschem Schweinefleisch +++

Nach dem ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest ASP) in Deutschland hat China ein Importverbot für deutsches Schweinefleisch verhängt. Das berichtete die chinesische Zollverwaltung am Samstag. China ist der größte Abnehmer für Schweinefleisch aus Deutschland.

+++ 12.40 Uhr: Polizei setzt Tränengas gegen Migranten auf Lesbos ein +++

Nach der Brandkatastrophe im Flüchtlingslager Moria ist die griechische Polizei am Samstag mit Tränengas gegen protestierende Migranten auf der Insel Lesbos vorgegangen. Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, hatten Migranten zuvor Steine auf Polizisten geworfen. Hunderte ehemalige Lagerbewohner, die seit vier Tagen im Freien ausharren müssen, protestierten nahe der Inselhauptstadt Mytilini gegen ihre verzweifelte Lage.

Das Lager Moria war bei Bränden am Dienstag und Mittwoch fast völlig zerstört worden. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) wurden 11.500 Menschen obdachlos, darunter 4000 Kinder.

+++ 12.11 Uhr: Mindestens 50 Tote bei Minenunglück im Kongo +++

Beim Einsturz einer Mine im Osten des Kongos sind mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Die Goldmine in Kamituga in der Provinz Sud-Kivu sei am Freitag nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen eingebrochen, teilte der stellvertretende Bürgermeister des Ortes, Ngandu Kamundala, am Samstag mit. Retter suchten unter den Trümmern nach Überlebenden. Die Chancen seien aber sehr gering, sagte Kamundala.

Die Mine liegt weniger als einem Kilometer vom Fluss Njali entfernt, der nach dem Regen am Donnerstag und Freitag über die Ufer getreten war und Wasser sowie Schlamm in die Mine gespült hatte. Die Opfer sollen vor allem junge Männer gewesen sein.

+++ 11.37 Uhr: Flixbus: Bei Fernbusunfall weit weniger Verletzte +++

Bei dem Fernbusunglück auf der Autobahn 24 in Mecklenburg-Vorpommern hat es am Samstag nach Angaben des Unternehmens Flixbus deutlich weniger Verletzte gegeben als die von der Polizei gemeldeten 31. Viele der Insassen, die vorsorglich in Krankenhäuser gebracht wurden, seien unverletzt, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Polizei sprach von 28 Leicht- und 3 Schwerverletzten. Der Bus war zwischen Prag und Hamburg unterwegs, als sich der Unfall nördlich von Ludwigslust ereignete. Die Ursache blieb zunächst ungewiss. Möglicherweise handele es sich um Sekundenschlaf des Fahrers, sagte ein Polizeisprecher am Morgen.

+++ 10.51 Uhr: HSV darf nicht 5000 Zuschauer ins Stadion lassen +++

Der Hamburger SV ist mit seinem Antrag auf Zulassung von 5000 Zuschauern im Eröffnungsspiel der 2. Fußball-Bundesliga am 18. September gegen Fortuna Düsseldorf chancenlos. Eine Begründung lieferte Innensenator Andy Grote. "Es ist keine gute Idee, wenn jeder für sich eine Entscheidung verkündet und an einem Bundesligawochenende in 18 Stadien 18 unterschiedliche Regeln gelten. Das ist auch nicht die Verabredung der Ministerpräsidentenkonferenz", sagte der SPD-Politiker dem "Hamburger Abendblatt" (Samstag). "An die fühlen wir uns gebunden. Wenn man etwas beschließt, muss man sich auch daran halten."

+++ 8.54 Uhr: Schweres Fernbusunglück bei Wöbbelin – 31 Verletzte +++

Bei einem schweren Fernbusunglück auf der Autobahn 24 nahe Wöbbelin in Mecklenburg-Vorpommern hat es am frühen Samstagmorgen 31 Verletzte gegeben. Drei Menschen hätten schwere Verletzungen erlitten, schwebten aber nicht in Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher in Rostock.

tim/dpa DPA AFP

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