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Filmfest Venedig: Triumph für Netflix, Enttäuschung bei Florian Henckel von Donnersmarck

Es ist der erste Goldene Löwe für eine Netflix-Produktion: Das Drama "Roma" des Oscar-Preisträgers Alfonso Cuarón gewinnt die höchste Auszeichnung beim Festival in Venedig. Florian Henckel von Donnersmarck geht dagegen leer aus.

Alfonso Cuarón (l.) freut sich über seinen Goldenen Löwen, Florian Henckel von Donnersmarck ging leer aus

Regisseur Alfonso Cuarón (l.) freut sich über seinen Goldenen Löwen, sein Kollege Florian Henckel von Donnersmarck ging leer aus

Zum ersten Mal in der Geschichte des Filmfestival von Venedig hat ein Film des Streaming-Anbieters Netflix den Goldenen Löwen gewonnen. Mit der Auszeichnung für den besten Film wurde "Roma" des Mexikaners Alfonso Cuarón geehrt. Es ist zugleich der erste Hauptpreis für einen mexikanischen Beitrag. Cuarón, der 2014 zwei Oscars für das Weltraumdrama "Gravity" mit George Clooney erhielt, drehte "Roma" auf Spanisch und mit schwarz-weißen Bildern. Er erzählt darin die Geschichte einer Familie im Mexiko der 70er-Jahre. Der Regisseur erklärte, das Werk sei eine Hommage an sein Kindermädchen. Der Titel "Roma" beschreibt ein Viertel von Mexiko-Stadt.

Die US-Brüder Ethan und Joel Coen gewannen die Trophäe für das beste Drehbuch für "The Ballad of Buster Scruggs", ebenfalls eine Netflix-Produktion.

Kein Preis für Florian Henckel von Donnersmarck

Der deutsche Beitrag "Werk ohne Autor" von Florian Henckel von Donnersmarck ging dagegen leer aus. Der Film feierte in Venedig Premiere, die ersten Reaktionen fielen eher verhalten aus. Das Drama wurde als deutscher Oscar-Kandidaten für den besten nicht-englischsprachigen Film ausgewählt. Henckel von Donnersmarck gewann bereits 2007 mit dem Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" den sogenannten Auslands-Oscar.

Eine Szene aus dem Film "Werk ohne Autor"

Eine Szene aus dem Film "Werk ohne Autor"

Gleich zwei Auszeichnungen vergab die Jury an "The Favourite" des Griechen Yorgos Lanthimos: Das Drama über die Intrigen am Hof der britischen Queen Anne gewann den Großen Preis der Jury, den zweitwichtigsten Preis des Festivals. Außerdem wurde Hauptdarstellerin Olivia Colman für die Rolle der Königin geehrt. Sie spielt an der Seite der beiden Oscar-Preisträgerinnen Emma Stone und Rachel Weisz.

Für die beste Regie wurde der Franzose Jacques Audiard für seinen Western "The Sisters Brothers" mit Joaquin Phoenix, John C. Reilly und Jake Gyllenhaal ausgezeichnet. Als besten Schauspieler ehrte die Jury den US-Amerikaner Willem Dafoe. Der 63-Jährige verkörpert in Julian Schnabels "At Eternity's Gate" den berühmten Maler Vincent van Gogh.

Jennifer Kent als einzige Regisseurin im Wettbewerb

Die Australierin Jennifer Kent war die einzige weibliche Filmemacherin im diesjährigen Wettbewerb. Sie stellte das Drama "The Nightingale" über die brutale Kolonialzeit ihres Landes vor - auch dafür gab es zwei Auszeichnungen: den Spezialpreis der Jury sowie für Schauspieler Baykali Ganambarr den Marcello-Mastroianni-Preis für den besten Jungdarsteller. 

In diesem Jahr konkurrierten im Wettbewerb 21 Beiträge um die Hauptpreise. Präsident der Jury war der Mexikaner Guillermo del Toro, der im vergangenen Jahr mit seinem Fantasy-Märchen "Shape of Water" selbst den Goldenen Löwen gewann. Weitere Jurymitglieder waren die Schauspieler Christoph Waltz und Naomi Watts. Das Filmfest in Venedig ist das älteste der Welt.

75. Filmfestival: Auch ohne Ronaldo ein Hingucker: Georgina Rodriguez verzaubert Venedig
Fußballstar Cristiano Ronaldo spielt seit dieser Saison für Juventus Turin, da darf seine Freundin Georgina Rodriguez auf dem Filmfest in Venedig nicht fehlen. Die 24-Jährige posierte im schwarzen Spitzenkleid auf dem roten Teppich.

Fußballstar Cristiano Ronaldo spielt seit dieser Saison für Juventus Turin, da darf seine Freundin Georgina Rodriguez auf dem Filmfest in Venedig nicht fehlen. Die 24-Jährige posierte im schwarzen Spitzenkleid auf dem roten Teppich.

DPA
jum/DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(