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MDR: "Ein Kessel DDR"

Gleich mit der ersten Sendung war ein voller Erfolg: Mit einer Quote von 22,8 Prozent übertraf "Ein Kessel DDR" alle Erwartungen.

Ostalgie-Shows kommen im Osten an. Die Sendung "Ein Kessel DDR" des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) eine Quote von 22,8 Prozent - 820.000 Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sahen die Sendung. "Das ist ein sensationelles Ergebnis", sagte MDR-Sprecherin Birthe Gogarten. Die Mischung des Moderatorenduos Franziska Schenk und Gunther Emmerlich, aber auch die Themenvielfalt seien das Besondere des MDR-Konzepts.

Lob und Kritik von den Zuschauern

Im Vergleich zu anderen Ostalgie-Formaten habe der "Kessel DDR" alle Lebensbereiche beachtet: von Politik und Show bis zu Alltag und Sport. "Zielstellung für die Sendung war ein zweistelliger Marktanteil. Den haben wir mehr als erreicht", sagte Gogarten. In den etwa 20 während und nach der Sendung eingegangenen Reaktionen der Zuschauer habe es sowohl Lob als auch Kritik gegeben. Vorwiegend lehnten Anrufer Ostalgie-Sendungen im Allgemeinen ab. "Das Moderatorenteam war auch nicht jedermanns Sache."

Das ZDF hatte mit der "Ostalgie-Show" den Auftakt für die DDR-Shows im Fernsehen gegeben. Der Privatsender "Sat.1" ist mit seiner zweiteiligen "Ultimativen Ostshow" mit "Akte"-Moderator Ulrich Meyer und Boxer Axel Schulz nachgezogen. Die Sendung nimmt sich ebenfalls des Alltagslebens an. Am 3. September steigt auch RTL mit der "DDR Show - von Ampelmann bis zum Zentralkomitee" ein. Moderator Oliver Geißen und Eiskunstlaufstar Katarina Witt führen durch die vierteilige Sendung.

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