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Kinotipp

"Die Verführten": Neuer Coppola-Film: Colin Farrell, ein Stück Fleisch allein unter Frauen

Für einen verwundeten Soldaten wird die Zuflucht in einem Mädcheninternat während des US-Bürgerkriegs zum Alptraum: Sofia Coppola inszeniert mit "Die Verführten" einen sexy Film zwischen Thriller und Komödie.

Die Verführten

Colin Farrell und Kirsten Dunst in "Die Verführten"

Es braucht nur wenige Minuten von "Die Verführten" bis klar wird: Dies ist ein Sofia-Coppola-Film. Die Regisseurin versteht es, jedem ihrer Werke ihren eigenen Stil zu verleihen. Gleich von der ersten Sequenz geht sowohl etwas Faszinierendes, als auch Bedrohliches aus: Die kleine Amy (Oona Laurence) zieht pfeifend durch den Wald und trifft beim Pilzesammeln auf den verwundeten Soldaten John (Colin Farrell). Draußen tobt der amerikanische Bürgerkrieg, doch die Schülerin nimmt den Nordstaatler mit in ihr Mädchenpensionat im amerikanischen Süden. Dort entbrennt unter den Frauen und Mädchen ein Wettstreit um die Aufmerksamkeit des attraktiven Soldaten - wer darf ihn gesund pflegen?

Coppola ist die Königin der Atmosphäre: Bei ihr sitzt jedes Bild, jedes Accessoire, jede Haarsträhne so stilsicher und ästhetisch, dass allein der Anblick den Zuschauer schon in den Bann zieht. Und trotzdem schafft sie es in "Die Verführten", dem oberflächlichen Spektakel Tiefe zu geben. Denn spannend ist, wie die 46-Jährige konsequent die weibliche Gruppendynamik beschreibt.

Die auf den ersten Blick harmlose Welt der Frauen wirkt auf den verwundeten John erst wie ein Glücksfall - mit Blicken, Gesten, schönen Kleidern buhlen sie um ihn, sticheln gegeneinander. Doch schnell wird der einzige Mann im Film zum bloßen Objekt. Hier läuft vor allem Nicole Kidman als gestrenge Schulleiterin zu Hochform auf. 

Coppola mischt Thriller und Komödie

Dabei sind die ungelenken Flirtversuche der Frauen und die bissige, oft heuchlerische Solidarität untereinander stark komisch angelegt: Die Regisseurin wandelt sicher zwischen Genre-Grenzen, lässt mal Komödie, mal Drama, mal Thriller durchblitzen. 

Bei den Filmfestspielen in Cannes wurde Coppola für den Film bereits mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet - übrigens erst als zweite Frau in der 70-jährigen Geschichte des Festivals. Denn noch immer schaffen es viel zu wenige Frauen, sich im männerdominierten Filmgeschäft durchzusetzen. Coppola, die mit ihrem Vater Francis Ford Coppola von Anfang an einen erfahrenen Produzenten und Förderer im Rücken hatte, ist da die priviligierte Ausnahme.

Festival in Cannes: Küsse, Klunker, Kleiderpannen: Die Filmfestspiele können beginnen
Bella Hadid

Hände an die Brüste, Schlitz im Kleid und teure Klunker: US-Model Bella Hadid versteht es, sich in Szenen zu setzen. Die 20-Jährige trug eine Robe von Designer Alexandre Vauthier unter der ihre Unterhose hervorblitzte. Für Hadid nicht Neues: Auch im vergangenen Jahr ließ sie in Cannes tief blicken.


Umso schöner, dass sie sich häufig auf weibliche Charaktere konzentriert und ihre Musen um sich schart. Wie auch in "Somewhere" arbeitet sie für "Die Verführten" wieder mit Elle Fanning zusammen. Sie darf den flirtenden Teenager Alicia geben. Und mit Kirsten Dunst - hier die zugeknöpfte, depressive Lehrerin Edwina, - hat sie schon "The Virgin Suicides" und "Marie Antoinette" gedreht. Mit nur 94 Minuten ist "Die Verführten" außerdem angenehm kurz gehalten und überzeugt mit einem großartigen Finale.

"Die Verführten" von Sofia Coppola läuft ab dem 29. Juni im Kino


kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(