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Ewiges Leben: Diese Lebewesen brechen alle Altersrekorde

Ewiges Leben ist den Menschen nicht vergönnt. Im Tierreich sieht das etwas anders aus. Eine bestimmte Quallenart hat theoretisch sogar das Potenzial, biologisch unsterblich zu sein. Wir stellen die Hundertjährigen im Tierreich vor.

Schwarze Koralle  Ein richtiger Methusalem der Tierwelt ist die Schwarze Koralle. Sie gehört zur Familie der Leiopathes. Forscher datierten das Alter einer lebenden Koralle vor Hawaii auf 4265 Jahre – die höchste Lebenserwartung aller skelettbildenden Meereslebewesen. Damit wäre dieses Exemplar auch noch um einiges älter als die biblische Figur Methusalem mit seinen 969 Jahren. Das Gewebe der Koralle besteht aus proteinreichen, hornartigem Gewebe. Die Schwarze Koralle wächst sehr langsam, was laut Forschungsergebnissen auch der Schlüssel zu ihrem hohen Alter sein soll.

Schwarze Koralle

Ein richtiger Methusalem der Tierwelt ist die Schwarze Koralle. Sie gehört zur Familie der Leiopathes. Forscher datierten das Alter einer lebenden Koralle vor Hawaii auf 4265 Jahre – die höchste Lebenserwartung aller skelettbildenden Meereslebewesen. Damit wäre dieses Exemplar auch noch um einiges älter als die biblische Figur Methusalem mit seinen 969 Jahren. Das Gewebe der Koralle besteht aus proteinreichen, hornartigem Gewebe. Die Schwarze Koralle wächst sehr langsam, was laut Forschungsergebnissen auch der Schlüssel zu ihrem hohen Alter sein soll.

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Obwohl wir im Schnitt immer älter werden, gibt es Lebewesen im Tierreich, die uns in puncto Altern wirklich etwas voraus haben. Und das sogar ganz ohne Alterserscheinungen, denn es gibt Organismen, die sich theoretisch unendlich lange erneuern könnten.

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Die Schildkröte spielt in den Romanen von Michael Ende eine bedeutende Rolle. Beharrlich und beständig schreitet die steinalte Kassiopeia durch die Welt. Zur Hörbuchversion von Momo geht es hier.

Die Quallenart Turritopsis dohrnii, die auch als "unsterbliche" Qualle bekannt ist, hat zumindest rein biologisch die Möglichkeit, für immer zu leben. 1999 entdeckte der italienische Forscher Ferdinand Boero diese Quallenart im Mittelmeer. Wenn die Qualle "alt" wird, das heißt, die Funktion der Zellen nachlässt, sinkt sie auf den Meeresboden. Eine Rundumerneuerung der Zellen beginnt. Dass viele Exemplare dennoch kein besonders hohes Alter erreichen, liegt an ihren Fressfeinden – oder anderen Gefahren wie etwa Schiffsschrauben. Auch Wasser- und Klimaveränderungen können den Tod für die eigentlich unsterbliche Qualle bedeuten.

Aber auch andere Tiere haben das Zeug dazu, mehrere hundert Jahre alt zu werden. Wir haben uns im Kreis der tierischen Hundertjährigen umgeschaut.

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