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"Sony World Photography Awards": Norwegerin Andrea Gjestvang gewinnt Hauptpreis

Mit ihrer Fotoserie hat Andrea Gjestvang den Hauptpreis der "Sony World Photography Awards" gewonnen. "One Day in History" porträtiert junge Menschen, die beim Massaker von Utoya Körperteile verloren.

Die 32-jährige Norwegerin Andrea Gjestvang ist mit dem Hauptpreis bei den "Sony World Photography Awards" ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte die Bilder der Fotografin von Jugendlichen, die das Massaker von Utoya 2011 überlebt haben. Der Preis ist mit umgerechnet gut 19.000 Euro (25.000 Dollar) dotiert. Er wurde in der Nacht zum Freitag in London verliehen.

In der Serie "One Day in History" porträtierte die Fotografin junge Menschen, die Körperteile verloren haben oder mit Narben übersät sind. Die Jury der "World Photograhy Awards" in London lobte die Bilder der Norwegerin wegen ihrer "Würde und Schönheit" und beschrieb sie als "eine ruhige, nachdenkliche und starke Stimme für die Kinder und Jugendlichen Überlebenden des Massakers in Norwegen."

Die Jury zeichnete weitere 14 Fotografen für ihre Arbeiten aus. In der Kategorie "Open Photographer of the Year" wurde der 21-jährige Hoang Hiep Nguyen aus Vietnam ausgezeichnet, der sich erst vor einem Jahr seine erste Digital-Kamera gekauft hatte. Er bekam die Auszeichnung für das Foto eines jungen Mädchens im Sturm.

jat/DPA / DPA
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