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Rekordpreis für "Der Schrei": Auktionator sieht Gemälde-Wert noch weiter steigen

120 Millionen Dollar hat Munchs "Der Schrei" auf einer Auktion erzielt - so viel wie kein Kunstwerk zuvor. Für den deutschen Auktionator Robert Ketterer ist damit die Obergrenze seines Preises noch lange nicht erreicht.

Der erwartete Preis lag im Voraus bei 80 Millionen Dollar. Diesen hat das Bild "Der Schrei" von Edvard Munch bei Weitem übertroffen. Doch dem nicht genug. Mit dem Auktionsrekord von 120 Millionen Dollar ist nach Ansicht des deutschen Auktionshauschefs Robert Ketterer längst nicht die Obergrenze bei Kunstversteigerungen erreicht. "Geld ist in Hülle und Fülle da", sagt Ketterer. "Es gibt Kunden, die wissen gar nicht, wohin mit ihrem Geld." Kunstwerke seien für sie "das Statussymbol überhaupt", denn sie seien nicht reproduzierbar. "Das nächste Hauptwerk kann noch mehr bringen", sagte Ketterer.

Der Preis von umgerechnet 90 Millionen Euro für Munchs Meisterwerk von 1895 sei gerechtfertigt, denn es handele sich um "eines der bedeutendsten Werke der Welt". Wenn das Bild in zehn oder 20 Jahren noch einmal auf den Markt kommen sollte, könnte es wahrscheinlich "das Doppelte oder sogar Dreifache erzielen". "Was sind 100 Millionen für ein Bild der Begierde?", sagte Ketterer. Er hätte auch einen noch höheren Preis für das Munch-Bild für möglich gehalten. "Am Schluss entscheidet die Laune der Bieter, weil es doch emotional ist."

Nicht nur in Europa und den USA gebe es Milliardäre, die ihr Geld in Kunst anlegten, sondern auch aus China, Indien und Russland kämen inzwischen Kunden, sagte Ketterer. Viele hätten Angst vor Inflation und legten ihr Geld daher in Sachanlagen wie Kunst an. Wegen der Inflationsangst sei das Angebot aber auch begrenzt, denn die Besitzer wollten sich von ihrer Kunst nicht trennen.

Das Munch-Gemälde "Der Schrei" war in New York für fast 120 Millionen Dollar (90 Millionen Euro) mit Aufgeld versteigert worden. Damit überbot das Bild den bisherigen Auktionsrekordhalter "Akt mit grünen Blättern und Büste" von Pablo Picasso um rund 13 Millionen Dollar.

Von Dorothea Hülsmeier, DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(