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"Salvator Mundi" von da Vinci: "Größter Kunstbetrug der Geschichte"? Milliardär verklagt Sotheby’s auf Rekordsumme

Die Geschichte des Gemäldes "Salvator Mundi" ist legendär - es gilt als das teuerste Bild der Welt. Der ehemalige Eigentümer, der russische Milliardär Dmitri Rybolovlev, ist mit dem Verkauf allerdings nicht zufrieden. Er verklagt das Auktionshaus Sotheby's wegen Betrug und Vertragsbruch.

Leonardo da Vincis "Salvator Mundi“: Teuerstes Kunstwerk aller Zeiten

Bild-Riss: Der "Salvator Mundi" von Leonardo da Vinci zeigte nach ersten Restaurierungsarbeiten starke Abnutzungsspuren

Der vorletzte Eigentümer des Gemäldes "Salvator Mundi", der russische Milliardär Dmitri Rybolovlev, hat in New York eine Klage gegen Sotheby’s eingereicht. Das berichtet der stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

Der Kunstsammler wirft dem Auktionshaus vor, in 14 Fällen dem Schweizer Vermittler Yves Bouvier geholfen zu haben, Gemälde zu überteuerten Preisen an den Russen zu verkaufen. Dazu gehöre auch das Leonardo da Vinci zugeschriebene Gemälde, das 2017 für 450,3 Millionen Dollar inklusive Gebühr bei Christie’s in New York versteigert wurde und seitdem als teuerstes Gemälde der Welt gilt.

Rybolovlevs Anwälte: "Größter Kunstbetrug der Geschichte"

Rybolovlevs Anwälte bezeichnen den Fall in der Anklageschrift als den "größten Kunstbetrug der Geschichte". Insgesamt 380 Millionen Dollar plus Zinsen Schadensersatz fordern sie von Sotheby’s. Das Auktionshaus bezeichnet die Vorwürfe als "haltlos".

Ab Donnerstag im Handel: der neue stern.