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Auktion: Von Nazis beschlagnahmter Picasso für 45 Millionen Dollar versteigert

Das Werk "Femme assise, robe bleue" von Pablo Picasso wurde von Nationalsozialisten beschlagnahmt und von französischen Widerstandskämpfern zurückgeholt. Bei einer Auktion in New York erzielte es nun einen schwindelerregenden Preis.

Das Gemälde "Femme assise, robe bleue" von Pablo Picasso wird im Auktionshaus Christie's in New York gezeigt

Zu dem Porträt "Femme assise, robe bleue" wurde Pablo Picasso von seiner Muse inspiriert

Die Werke von Pablo Picasso sind immer noch begehrt. Rund 50.000 Gemälde, Zeichnungen und Plastiken schuf der spanische Maler in seiner Lebenszeit. Seitdem gehen seine Motive um die Welt und werden in Auktionshäusern für hohe Beträge versteigert. 

In New York bot nun das renommierte Haus Christie's ein Picasso-Gemälde an, dass für 45 Millionen US-Doller den Besitzer wechselte. 

Ein Picasso-Werk mit Geschichte

Das Porträt "Femme assise, robe bleue" (Sitzende Frau, blaues Kleid) aus dem Jahr 1939 zählt zu den bekanntesten Werken des Malers und zeigt seine damalige Muse Dora Maar auf einem Stuhl sitzend.

Die Nationalsozialisten hatten es 1940 von Picassos Händler Paul Rosenberg in Frankreich beschlagnahmt. Widerstandskämpfer der Résistance hielten allerdings den Zug an, in dem das Bild nach Deutschland transportiert werden sollte, und stellten es sicher.


sve / DPA
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