Grand Prix Max muss erst mal Mathe pauken


Bevor Newcomer Max am 15. Mai Deutschland beim Grand Prix in Istanbul vertritt, muss der 22-Jährige erst mal Mathe büffeln. Denn in einem Monat steht dem jungen Mann die Abiturprüfung ins Haus.

Bevor Newcomer Max am 15. Mai Deutschland beim Grand Prix in Istanbul vertritt, muss der 22-Jährige erst mal Mathe büffeln. Am 20. April tritt der junge Mann mit der mächtigen Stimme und schon etwas spärlichem Haar zur Abiturprüfung am Wirtschaftsgymnasium in seiner baden-württembergischen Heimat an, wie der Berliner "Tagesspiegel am Sonntag" berichtete.

Warum Max erst so spät Abitur macht, erklärt er mit seiner Vorliebe für die Musik: "Ich hatte nach der Hauptschule erst mal aufgehört, wollte nur für die Musik da sein", sagte er der "Bild am Sonntag". "Auf Dauer war mir das aber nicht genug." Er habe erst die Realschule nachgeholt und gehe jetzt aufs Wirtschaftsgymnasium. Wenn das Abi geschafft ist, will er dem Blatt zufolge mit seinem Entdecker und Produzenten Stefan Raab ein Album machen.

Musik gehört schon lange zu seinem Leben

Als Max gerade sechs Jahre alt war, bemerkte seine Mutter erstmals sein Gesangstalent, wie es auf seiner Homepage heißt. "Ich mache Musik seit ich acht bin", sagte er der "Bild am Sonntag". "Mein Vater spielte Schlagzeug. Ich habe ihn nachgeahmt und dazu gesungen." Mit elf habe er seine erste Band gegründet. Heute ist er Sänger und Schlagzeuger der Gruppe Project Five. Er singt fast immer mit geschlossenen Augen, "sonst fühle ich mich beobachtet", wie er dem Blatt sagte.

Laut seiner Homepage hat er nie Gesangsstunden genommen, aber zwei Jahre lang die Jazz- & Rock-Schule in Freiburg besucht. Sein Heimatort Waldshut-Tiengen im Südschwarzwald an der Grenze zur Schweiz liegt rund 50 Kilometer südlich. Zu seinen Vorbildern zählt er Tower of Power, Maze, James Brown, Incognito und Nils Landgren. In seiner Freizeit geht er gerne Inline skaten, betreibt Freeclimbing und fährt Motocross.

Sein vollständiger Name ist laut seiner Homepage Maximilian Nepomuk Mutzke, geboren am 21. Mai 1981. Er hat fünf Geschwister, von denen vier ebenfalls einen Vornamen mit einem "M" als Anfangsbuchstaben haben. Mit ihnen und seinen Eltern feierte er laut "Tagesspiegel" in der Nacht nach der Nominierung seinen Erfolg.


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