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Wagner-Festspiele: Ganz Bayreuth rechnet fest mit einem Skandal

Mit Beginn der Bayreuther Festspiele am Sonntag brodelt die Gerüchteküche: Immer mehr Insider erwarten, dass Christoph Schlingensiefs Neu-Inszenierung des "Parsifal" zum Skandal geraten wird.

Neues Öl ins Feuer goss jetzt Parsifal-Darsteller Endrik Wottrich. Er bezeichnete die Neuinszenierung in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk als "Gräuel". Schlingensief habe seine künstlerische Freiheit "nicht durch künstlerische Autorität, sondern durch juristische Schachzüge wahren können", sagte Wottrich. Sobald Festspielleiter Wolfgang Wagner versucht habe, ihn zurecht zu stutzen, habe Schlingensief seinen Rechtsanwalt eingeschaltet. "Ich bin von der Inszenierung völlig entsetzt", sagte Wottrich. Er kündigte an, den Parsifal im nächsten Jahr nicht mehr singen zu wollen.

"Recht auf eigene Meinung"

Zumindest der Sprecher der Bayreuther Festspiele, Peter Emmerich, behält nach außen hin die Fassung. "Jeder Künstler hat das Recht, seine eigene Meinung zu sagen. Herr Wottrich spricht hier nicht für die Bayreuther Festspiele, das ist seine persönliche Angelegenheit", erklärte Emmerich zu den Äußerungen Wottrichs. Für gewöhnlich würden in Bayreuth allerdings Details über Neuinszenierungen wie ein Staatsgeheimnis gehütet.

Keine Revolution geplant

Schlingensief war erst im vergangenen Jahr von Wolfgang Wagner für den "Parsifal" geholt worden, nachdem die Zusammenarbeit mit dem ursprünglich verpflichteten Regisseur Martin Kusej wegen unterschiedlicher Vorstellungen gescheitert war. Im Vorfeld der Festspiele hatte der 43 Jahre alte Schlingensief, der seit Jahren an Frank Castorfs Volksbühne in Berlin arbeitet, betont, dass er keine "platte Provokation" am Grünen Hügel beabsichtige. Er strebe beim "Parsifal" keine Revolution der Wagner-Interpretation an.

Meinungsverschiedenheit im Vorfeld

"Es ist schon unüblich, dass ein Protagonist sich in der Weise öffentlich äußert", stellte Emmerich fest und fügte spitz hinzu: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus." Schließlich hatte auch Regisseur Schlingensief selbst in den vergangenen Wochen immer wieder für Gesprächsstoff gesorgt. So hatte er sich Anfang Juli nach einer Meinungsverschiedenheit mit Wolfgang Wagner zwei Tage lang krank gemeldet. Prompt hatte sich damals der Bayreuther Aktionskünstler Peter Kees gemeldet, der die Schlingensief-Inszenierung übernehmen wollte. Die Festspiele lehnten allerdings ab.

Wottrich als Sprachrohr von Katharina Wagner?

Die Vermutung, Wottrich habe die Kritik geäußert, weil er mit Katharina Wagner befreundet sei, wies Emmerich zurück. "Sie trennt private Dinge und berufliche Dinge, sehr gut voneinander. Wenn Sie dazu etwas sagen wollte, dann hätte sie dies auch getan."

Der Festspiel-Sprecher erwartet am Sonntag "eine Aufführung, die das Publikum polarisieren wird". Die Modernität einer Inszenierung stehe der Festlichkeit des Abends aber nicht im Wege. Und der Skandal, den so mancher erwartet, wird nach Emmerichs Meinung ausbleiben. Allerdings sei es "ein Lottospiel, die Reaktion des Publikums auf eine Inszenierung einzuschätzen."

Christoph Gahlau/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(