Royal Windsor Horse Show
Tragischer Todesfall bei Charles' Pferdeshow

Ein Soldat stirbt bei der Pferdeshow von König Charles.
Ein Soldat stirbt bei der Pferdeshow von König Charles.
© imago/i Images / Stephen Lock / i-Images

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Bei der Royal Windsor Horse Show von König Charles ist ein Soldat nach seinem Auftritt vom Pferd gestürzt und gestorben.

Ein Abend, der in tiefer Trauer endete: Bei der Royal Windsor Horse Show ist am Freitagabend ein Soldat der King's Troop Royal Horse Artillery ums Leben gekommen. Der Militärreiter stürzte gegen 19 Uhr von seinem Pferd - kurz nachdem er die Arena verlassen hatte, in der er gerade noch vor König Charles III. (77) und anderen Mitgliedern der Königsfamilie aufgetreten war. Trotz sofortiger Erstversorgung erlag er noch vor Ort seinen schweren Verletzungen, wie "Mail Online" unter Berufung auf die Thames Valley Police) mitteilte.

Die Angehörigen des Soldaten wurden informiert und werden betreut. Die Polizei stuft den Todesfall als ungeklärt, aber nicht verdächtig ein. Ermittlungen laufen in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium, dem Defence Accident Investigation Branch sowie den Veranstaltern der Show.

Charles: "Tief erschüttert und zutiefst traurig"

Der Buckingham-Palast ließ umgehend eine Stellungnahme verbreiten: König Charles sei "tief erschüttert und zutiefst traurig" über den Tod des Soldaten. Er werde sich persönlich mit der Familie in Verbindung setzen, um sein Beileid auszusprechen. Dabei stellte ein Sprecher des Palastes klar, dass der König und andere Mitglieder der Königsfamilie zwar zum Zeitpunkt des Vorfalls in der Arena anwesend gewesen seien, jedoch erst später vom vollen Ausmaß der Situation erfuhren. "Die Gedanken und das tiefste Mitgefühl der gesamten Königsfamilie gelten den Angehörigen und militärischen Kameraden des Opfers in dieser Zeit der Trauer", hieß es weiter.

Am Samstagmorgen traf Charles bei seinem Besuch des dritten Veranstaltungstags gemeinsam mit dem Herzog und der Herzogin von Edinburgh auf Mitglieder der King's Troop - eine Begegnung, die unter den Eindrücken des Vorabends stand.

Show geht weiter - ohne die Truppe

Die Royal Windsor Horse Show läuft trotz des Unglücks nach dem veröffentlichten Zeitplan weiter. Einzige Ausnahme: Die Vorführung der King's Troop Royal Horse Artillery wurde gestrichen. Jo Peck, Eventdirektorin bei HPower, erklärte: "Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten der Familie des Soldaten, der gestern so tragisch ums Leben gekommen ist."

Chief Superintendent Michael Loebenberg von der Thames Valley Police rief Zeugen auf, sich unter der Nummer 101 mit der Referenznummer 521 zu melden: "Wir appellieren an alle, die Informationen oder Material zu dem traurigen Tod eines Militärreiters haben, sich bitte bei uns zu melden." Die Beamten hätten bislang keine Hinweise auf verdächtige Umstände gefunden.

Royals-Treff mit langer Tradition

Die Royal Windsor Horse Show ist für die britische Königsfamilie weit mehr als eine Veranstaltung im Kalender - sie gilt als persönliche Herzensangelegenheit. Die verstorbene Königin Elizabeth II. (1926-2022) soll die Show als ihren liebsten Termin des Jahres betrachtet haben.

Seit ihrer ersten Austragung im Jahr 1943 - damals ins Leben gerufen, um Mittel für die Kriegsanstrengungen des Zweiten Weltkriegs zu sammeln - ist sie ein fester Bestandteil des königlichen Lebens. Beim Auftaktauftritt 1943 waren König George VI., Queen Mum sowie die beiden jungen Prinzessinnen Elizabeth und Margaret zugegen.

Auch in diesem Jahr ist das Interesse der Royals ungebrochen: Neben König Charles sind Prinzessin Anne und Prinz Edward seit Eröffnung der Show am Donnerstag dabei. Lady Louise Windsor, 22-jährige Nichte des Königs, arbeitet hinter den Kulissen im Concierge-Service der Veranstaltung und wird am Sonntag beim Kutschfahrwettbewerb antreten - eine Tradition, die sie von ihrem Großvater Prinz Philip geerbt hat, der ihr das Kutschfahren beibrachte.

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