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TV-Kritik

"Adam sucht Eva": Happy End auf der Nacktinsel: Gina-Lisa Lohfink findet ihren Adam

Zum Finale gab es bei "Adam sucht Eva" ein echtes Traumpaar: Gina-Lisa und Antonino suchten und fanden sich. Für Sprengstoff sorgte dagegen die Ankunft eines Sonderlings mit lackierten Fußnägeln.

RTL-Show: Das sind die Kandidaten von "Adam sucht Eva"

Wäre Antonino nicht gewesen, die aktuelle Staffel von "Adam sucht Eva" wäre nicht der Rede wert. Aber der 36-jährige Deutsch-Italiener überstrahlte das trübe Geschehen auf der Yacht, wo sich ein Haufen nackter Menschen so doll langweilte, dass es auf den Zuschauer ansteckend wirkte.

Doch inmitten dieses gähnenden Nichts gab Antonino den fröhlichen Hofnarren. Den herzensguten Tor, der staunend in die Welt schaut und sein Glück nicht fassen kann. Überall erblickte er "schöne Frauen, schöne Tattoos, schöne Möps". 

Zum Finale von "Adam sucht Eva" kommt die Liebe

So viel nackte Haut, da fiel es ihm zunächst schwer, vor lauter Wald den einen Baum zu erkennen. Doch rechtzeitig zum Finale lenkte er seine Konzentration ganz auf Gina-Lisa Lohfink. Die durfte er zunächst "einspritzen" - mit Sonnenmilch einreiben -, und irgendwie schien er sich verknallt zu haben. "Ich weiß gar nicht, was mit mir los ist", stammelte das Fitnessmodel.

Die Sympathie beruhte auf Gegenseitigkeit: "Er sieht gut aus, hat das Herz am rechten Fleck, macht Späße", schwärmte Gina-Lisa. Beide kuschelten und knutschten sogar, bis es dem weibstollen Glatzkopf in den Lenden kribbelte: "Mein Bubele lebt", gestand er freimütig. Der Off-Kommentator fand andere Worte: "Antonino ist halt Frühaufsteher."

So wuchs zusammen, was zusammengehört: Gina-Lisa und Antonino besitzen ein sehr ähnliches Körperideal, und auch in ihren geistigen Interessen dürften sie sich auf Augenhöhe begegnen. Vor allem aber sind es zwei erfrischend naive Menschen, frei von Häme und Heimtücke. 

"Adam sucht Eva"

Happy End bei "Adam sucht Eva": Gina-Lisa und Antonino haben sich gefunden.

MG RTL D

Von Antonino und Peurcy werden wir noch hören

Keine Frage, Antonino war die große Entdeckung dieser Staffel. Auf den letzten Metern erschien jedoch ein weiterer Kandidat auf der Bildfläche, von dem wir in Zukunft noch hören werden: der Möchtegern-Rapper Peurcy. Allein für seinen ersten Auftritt verdient sich der Schönling einen Platz in der ewigen Bestenliste der verrückten TV-Kandidaten: Der 27-Jährige enterte das Boot mit babyblau lackierten Fußnägeln. Was umso mehr auffiel, weil er ja sonst nichts am Körper trug. Kurz zuvor hatte er noch ganz verliebt seinen eigenen Bizeps geküsst.

Peurcy hält sich nicht nur für den Schönsten, er glaubt auch ein Rapper zu sein. Und da er sich für keine Peinlichkeit zu schade ist, gab er eine spontane Kostprobe seiner Reimkünste. Über Emilija sagte er: "Ist optisch ein heißer Feger / und da steht der Peter". Dass sein Peter währenddessen gar nicht stand, ist nur der geringste Einwand gegen die Zeile: Feger und Peter - das reimt sich einfach nicht. Da können die Fußnägel noch so schön lackiert sein.

Gina-Lisa Lohfink hat Angst

Doch da war eh schon alles egal. Die übrigen Kandidaten fanden ihn bei weitem nicht so toll wie er sich selbst. Ganz auf sich allein gestellt bekam Peurcy später eine Art Tourette-Anfall, rief sieben Mal hintereinander "geil" und rammelte in ein Kissen. Dieses Verhalten wirkte auf Gina-Lisa so beängstigend, dass sie zugab, Angst zu haben, in Peurcys Gegenwart zu schlafen.

Immerhin: Diese Furcht braucht sie nicht mehr zu haben. Mit Antonino hat sie jetzt einen starken Beschützer an ihrer Seite. Am Ende gestanden sich beide ihre Liebe. Ein Finale, so natürlich wie Gina-Lisas Körper.

RTL-Show: Das sind die Kandidaten von "Adam sucht Eva"
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