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"Bares für Rares" Morgens schleifen, abends massieren - dieses schräge Objekt verzückt den Experten

Detlev Kümmel bei "Bares für Rares"
Experte Detlev Kümmel hat sichtlich Spaß an dem ungewöhnlichen Objekt, das bei "Bares für Rares" angeboten wird.
© ZDF
Sowas hat Horst Lichter noch nicht gesehen: eine Schleifmaschine, mit der man sich auch massieren kann. Während der "Bares für Rares"-Moderator noch seine Zweifel hat, ist Experte Detlev Kümmel ganz begeistert vom "Hobby Pico".

"Es ist ein kurioses Gerät", sagt Ralf Bensch aus dem hessischen Gedern über das von ihm mitgebrachte Objekt. "Ich hab es noch nie gesehen." Die meisten Zuschauer wohl auch nicht, denn beim Hobby Pico handelt es sich um eine Schleifmaschine, mit der man auch andere Dinge machen kann. "Ich hab die Bedienungsanleitung gesehen und gesagt: Das muss hierhin", erzählt der 53-Jährige im Gespräch mit Horst Lichter, und liefert damit gleich die Erklärung, was ihn zu "Bares für Rares" geführt hat. 

Detlev Kümmel weiß noch mehr über das ungewöhnliche Gerät zu erzählen. Es wurde von der Kurt Stoll KG gebaut und stammt aus den 1970er Jahren. "Da wollte man gerne Multifunktionalwerkzeuge haben." Bei den Schwingschleifern habe jemand die Idee gehabt: Die Vibration könnte man doch auch anders verwenden: als Massagegerät. Man braucht nur den Aufsatz zu wechseln und kann sich schon den Nacken massieren, erläutert der Experte.

"Bares für Rares": Horst Lichter hat seine Zweifel

Moderator Horst Lichter leuchtet das nicht ganz ein: "Das ist ja ungefähr so, als wenn man mit der Kreissäge sagt: Ich muss noch Brot schneiden." Doch Kümmel ist ganz begeistert von dem Teil und lobt auch die Verpackung, "eine Mischung aus Kosmetikkoffer und Werkzeugtasche", wie er sagt.

In seinen Ansprüchen ist Verkäufer Bensch bescheiden. Lediglich 30 Euro will er haben. Kümmel ist da deutlich optimistischer und taxiert den Hobby Pico auf 100 bis 150 Euro. Das bleibt auch Horst Lichter die Spucke weg.

Doch im Händlerraum zeigt sich schnell, dass die Händler mit dem ungewöhnlichen Objekt nicht viel anzufangen wissen. Wolfgang Pauritsch startet mit 20 Euro, Julian Schmitz-Avila erhöht auf 30, Jan Cizek bietet schließlich 35 Euro - und damit ist das Interesse der Händler auch schon erlahmt. Immerhin 5 Euro mehr kann Bensch noch herausschlagen. Damit bleibt er zwar deutlich unter dem Schätzwert - hat aber letztlich ein Drittel mehr, als er für sein schräges Gerät haben wollte. 

Und auch Jan Cizek hat Grund zur Zufriedenheit: "Sowas Skurriles hab ich noch nicht gekauft", freut sich der gebürtige Tscheche. 

Quelle"Bares für Rares" in der ZDF-Mediathek

che

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