HOME

"Hart aber fair" zu "Charlie Hebdo": "Satire darf alles, nur nicht sterben!"

Noch am Abend des Terroranschlags stellte die ARD eine Sondersendung "Hart aber fair" auf die Beine. Frank Plasberg diskutierte mit Gästen, viele Menschen kommentierten dazu auf Twitter.

Frank Plasberg diskutierte mit seinen Gästen über den Terror-Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo"

Frank Plasberg diskutierte mit seinen Gästen über den Terror-Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo"

Der Schock sitzt tief, das Bedürfnis ist groß, zu verstehen, was in Paris passiert ist. Die ARD versuchte am späten Mittwochabend mit einer Sonderausgabe der Talkshow "Hart aber fair", die Hintergründe des Terror-Anschlags auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris zu beleuchten. Frank Plasberg diskutierte mit den folgenden Gästen:
- Michel Friedman, CDU
- Roland Tichy, Journalist und Blogger
- Peter Neumann, Terrorismus-Experte
- Lamya Kaddor, Islam-Wissenschaftlerin
- Ralf Jäger, SPD, Innenminister von NRW

Insgesamt eine konzentrierte Runde, mit Talkgästen, die sich dem Anlass angemessen zurückhielten. Anders die Reaktionen auf Twitter. Viele Pegida-Anhänger hetzten dort gegen den Islam und die "Systemmedien". Es gab aber auch besonnene Stimmen.

Einige Zuschauer kritisierten die Auswahl der Gäste, insbesondere das Fehlen von Karikaturisten aus Deutschland.

Andere störten sich daran, dass Lamya Kaddor für alle Muslime herhalten müsse.

Es gab aber auch Spott über die Sendung an sich. Ein User brachte sie in Zusammenhang mit der Castingshow "DSDS", die kurz vorher auf RTL gelaufen war.

Es blieb aber eine wichtige Erkenntnis hängen, die über den Abend hinausdauern wird:

che