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Gernot Hassknecht: "Unglaublicher Trottel" - so macht sich die "Heute-Show" über Mario Barth lustig

"Mario Barth zeigt vor allem auf, was er für ein unglaublicher Trottel ist." In der "Heute-Show" kriegt der Komödiant für sein peinliches New-York-Video sein Fett weg. Gernot Hassknecht knöpft ihn sich persönlich vor.

"Heute Show" mit Gernot Hassknecht über Mario Barth

Gernot Hassknecht macht sich in der "Heute Show" über Mario Barth lustig.

"Facebook ist ein Meinungsdschungel, in dem sich immer nur der lauteste und der dümmste durchsetzt. Mit anderen Worten: Lassen sie uns über Mario Barth reden." So beginnt in der "Heute-Show" mit Oliver Welke ein Beitrag über den Berliner Comedian. Für seine peinlichen Unterstellungen über die angebliche Lügenpresse ("Ich habe vorhin mal 'Welt' und 'Süddeutsche' gelesen und weiß gar nicht, wo die die Bilder her haben") bekam Barth in der Sendung am Freitagabend sein Fett weg. 

"Der war gerade in New York und hat schon wieder etwas aufgedeckt: Es gibt gar keine Trump-Demos", leitete Gernot Hassknecht das Facebook-Video von Mario Barth ein, das dieser am vergangenen Samstag veröffentlicht hatte. Darin war Barth vorm Trump-Tower zu sehen und behauptete, es gebe gar keine Anti-Trump-Demonstrationen.

Mario Barth bekommt Applaus aus der rechten Ecke

Dafür bekam der 44-Jährige vor allem Applaus aus der rechten Ecke. Mario Barth habe aufgezeigt, wie uns "diverse Medien für dumm verkaufen wollen" posaunte der österreichische Rechtspopulist Heinz-Christian Strache. Gernot Hassknecht entgegnet: "Mario Barth zeigt vor allem auf, was er für ein unglaublicher Trottel ist."

Denn zum einen finden die Anti-Trump-Demonstrationen abends statt - Barth war morgens da. Zum anderen war die Fifth Avenue zu diesem Zeitpunkt wegen einer Parade gesperrt, wie Barth anhand der Absperrgitter hätte erkennen können. "Man darf den Medien eben nichts glauben", feixte Hassknecht. Er habe auch geglaubt, Barth sei ein Komiker. "Ich habe vor kurzem RTL gesehen und muss sagen: nö."

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"Heute-Show" schlägt Mario Barth weitere Einsätze vor

Dann zeigt die "Heute-Show" einen weiteren Ausschnitt aus dem peinlichen Barth-Video. Darin wirft er den Medien Manipulation vor und kündigt an, ein neues Sendeformat bei RTL etablieren zu wollen. "Mario live vor Ort." Wenn die Presse "wieder einmal" Behauptungen aufstelle, wolle er den Wahrheitsgehalt überprüfen. "Dann guck' ich mir det an, live vor Ort."

"Oh ja, mach das", fordert Hassknecht Barth auf. Und er hat auch bereits einen Vorschlag für ihn: "Guck doch mal in Mossul, ob da wirklich der IS kämpft. Schau mal, ob da wirklich Krieg ist. Flieg doch einfach mal hin, bitte. Ich zahl dir auch das Ticket", sagt Hassknecht.

Das Video aus New York ist übrigens noch immer auf der Seite von Mario Barth zu sehen. Es wurde nicht gelöscht. Ob er seinen Unsinn noch immer selbst glaubt? 

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mai