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"Sing meinen Song" Ian Hooper bringt alle zum Weinen – doch dann rettet DJ BoBo den Abend

"Sing meinen Song"
Nura, Joris und Stefanie Heinzmann brechen in Tränen aus, als Ian Hooper bei "Sing meinen Song" die Geschichte vom Tod seiner Mutter erzählt.
© Markus Hertrich / TV Now
Bei "Sing meinen Song" wird gerne mal das ein oder andere Tränchen verdrückt. Doch als Ian Hooper die Geschichte vom Tod seiner Mutter erzählt, gab es bei den anwesenden Stars kein Halten mehr. Der Leidtragende war Joris.

Die vierte Folge von "Sing meinen Song" lief etwas mehr als eine halbe Stunde, als die Sendung zu entgleisen drohte. Gastgeber Johannes Oerding unterbrach das Tauschkonzert kurzzeitig. Grund war ein kollektives Weinen, das fast alle der anwesenden Künstler erfasste. Insbesondere Joris, der eigentlich auftreten sollte, wirkte schwer angeschlagen und unfähig zu singen. Was war geschehen?

Im Zentrum dieser Sendung stand das Schaffen von Mighty-Oaks-Sänger Ian Hooper. Der gebürtige Amerikaner hatte gerade von seiner verstorbenen Mutter Aileen erzählt. Die wollte  immer, dass ihr Sohn einen "anständigen" Beruf ergreift und war dagegen, dass er eine Karriere als Künstler einschlägt. Lange hat sich Hooper daran gehalten. Erst am Sterbebett teilte er ihr seinen Entschluss mit, Musiker zu werden. 

Diese Geschichte rührte alle der Anwesenden. Mehrere Künstler zückten ihre Taschentücher. Richtig schlecht ging es Joris - denn der sollte als nächstes "Aileen" singen - Hoopers Song über seine Mutter. Nach kurzer Pause betrat er dann tatsächlich die Bühne und brachte das Lied. Im Anschluss gab es wieder Tränen, Gruppen-Umarmung und gemeinsame Andacht. Die Stimmung war danach auf einem Nullpunkt. Wie kommt man da wieder raus?

"Sing meinen Song": DJ BoBo bringt Stimmung in die Bude

Ganz einfach: Man bittet DJ BoBo auf die Bühne. Der "King of Dance" verwandelte den Mighty-Oaks-Hit "Storm" in eine ekstatische Synthie-Pop-Nummer und brachte die trübe Runde damit wieder in Schwung. "Es war wichtig, dass es wieder fröhlicher wird. Wir waren alle am Boden", sagte der Schweizer hinterher über seine Performance. 

Sie bereitete den Boden dafür, dass die Sendung in gelassener Atmosphäre ausklingen konnte: Hooper durfte mit seinen eigens angereisten Bandkollegen von den Mighty Oaks die neue Single "Forever" vorspielen, Johannes Oerding übertrug "When I Dream I See" ins Deutsche. Und Heinzmann beendete den Abend mit "Forget Tomorrow", der mit Nuras Interpretation von "Call me a Friend" begonnen hatte.

Das sind die diesjährigen Teilnehmer der siebten Staffel von "Sing meinen Song" 2020.

Die Gitalele für die beste Performance des Abends ging dann erstaunlicherweise nicht an Joris, der unter Tränen den Song über Hoopers Mutter sang. Sondern an Gentleman, dessen entspannte Version von "Brother" die anwesenden Musiker zum Singen und Tanzen gebracht und für einen der wenigen ungetrübten Momente des Abends gesorgt hatte. 

Eine konsequente Entscheidung: Ins Tal der Tränen wollte Ian Hooper nicht noch einmal zurück. Lieber entließ er sich und die Zuschauer mit positiven Vibes in den Abend.

Die neue Folge von "Sing meinen Song" ist auf TV Now abrufbar


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