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"Zahltag! Ein Koffer voller Chancen": "Solche Assis": Eklat bei Hartz-IV-Show mit Cindy aus Marzahn

Eigentlich hat sich die berufliche Situation für den Hartz-IV-Empfägner Yves gut entwickelt. Doch bei der RTL-Show "Zahltag" rechnete er mit den Experten um Ilka Bessin ab - und vergriff sich in der Wortwahl.

"Zahltag! Ein Koffer voller Chancen" mit Ilka Bessin

Bei der RTL-Show "Zahltag! Ein Koffer voller Chancen" rechnete Teilnehmer Yves K. am Ende mit den Experten Felix Thönnessen, Ilka Bessin sowie dem früheren Neu-Köllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky ab.

Eigentlich sollte Yves Kempe mit Konflikten umgehen können. Denn der Ehemann und Familienvater ist studierter Kommunikations-Psychologe und berät Kitas und andere Einrichtungen. 

In der RTL-Show "Zahltag! Ein Koffer voller Chancen" vergaß der 32-Jährige jedoch sowohl sein Studium als auch seine Kinderstube und rastete vor laufender Kamera aus. Was war geschehen? Ein Jahr zuvor bekam Kempe von RTL einen Geldkoffer mit rund 30.000 Euro, die Familie lebte damals von . Mit dem Geld sollte sie sich eine Existenz aufbauen. 

Ilka Bessin war selbst Hartz-IV-Empfängerin

Das scheint tatsächlich geklappt zu haben, zwölf Monate später kommt das Paar ohne staatliche Unterstützung aus. Christiane arbeitet als Erzieherin, Yves verdient als selbständiger Berater immerhin 1200 Euro Netto im Monat. Und vom Geldkoffer sind noch immer 10.000 Euro übrig, die als Sicherheit auf der hohen Kante liegen. "Der Hase läuft", wie er den drei RTL-Experten , Felix Thönnessen sowie dem früheren Neu-Köllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky strahlend erzählt.

Wie aber konnte es dann zum kommen? Es ist eine ganz einfache Frage, die die Stimmung zum Kippen bringt: Hätte das alles auch ohne Geldkoffer geklappt? Ilka Bessin, die selbst einmal Hartz IV bezogen hat, will wissen, ob der gleiche Effekt nicht auch durch staatliche Transferleistungen erzielt worden wäre. Schon da reagiert Yves ungehalten: "Das kann jemand sagen, der dasitzt und der es bequem und warm hat."

"Ein Desaster"

Als die Experten darauf hinweisen, dass 1200 Euro ein für einen Selbständigen nicht gerade üppiger Verdienst ist, läuft das Gespräch völlig aus dem Ruder. "Ich find's unverschämt wie Sie hier sitzen als Experten auf ihrer faulen Haut", bellt der 32-Jährige und sagt: "Ich hab Sie nicht als Experten erlebt." Am meisten ärgert er sich darüber, dass ihm Gründungsexperte Thönnessen einen Job als Verkäufer vorgeschlagen hat. 

Darüber ist er noch immer so erboßt, dass er mit erhobenem Zeigefinger vor der Jury steht. Bessin versucht ihn zu beruhigen: "Erstmal würde ich den Finger runternehmen, das ist auch eine Art von Kommunikation." 

Doch für Kritik ist Yves Kempe offenbar nicht mehr empfänglich. "Wissen Sie was? Ende", schimpft er - und verlässt das Studio. Hinterher sagt er zu seiner Frau: "Das müssen wir uns nicht antun. Solche Assis."

"Für einen Kommunikations-Psychologen war das eben ein Desaster": Was Heinz Buschkowsky sagt, werden in dem Moment wohl viele Zuschauer gedacht haben.

che