Abosender in den roten Zahlen Umbenennung von Premiere zu Sky führt zu Verlusten


Der Abosender Sky steckt tief in den roten Zahlen. Das Unternehmen, das bis Mitte des Jahres noch Premiere hieß, meldete am Donnerstag in München einen um 151 Prozent gestiegenen Jahresverlust von 676,5 Millionen Euro.

Der Abosender Sky steckt tief in den roten Zahlen. Das Unternehmen, das bis Mitte des Jahres noch Premiere hieß, meldete am Donnerstag in München einen um 151 Prozent gestiegenen Jahresverlust von 676,5 Millionen Euro. Der Fehlbetrag 2009 beträgt damit knapp drei Viertel des Umsatzes, der um 4,1 Prozent auf 902,1 Millionen Euro sank. Bei der Zahl seiner Abonnenten konnte Sky dagegen um 70.000 auf 2,47 Millionen zulegen.

Im vierten Quartal verzeichnete Sky einem im Jahresvergleich um 5,8 Prozent auf 230,1 Millionen Euro gesunkenen Umsatz. Der Verlust blieb mit 114 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die Abonnentenzahl legte im Vergleich zu dritten Quartal um 39.000 zu.

Trotz der hohen Verluste zeigte sich Sky-Chef Mark Williams zufrieden mit den ersten sechs Monaten nach dem Relaunch des Senders. Zum hohen Jahrsverlust trug auch die Umbenennung bei: Der Sender hatte im zweiten Quartal den Wert seines alten Markennamens Premiere abgeschrieben, was sich mit 253,9 Millionen Euro negativ zu Buche schlug.

APN APN

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