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Adolf-Grimme-Preis: "Inas Nacht" beste Unterhaltung

Wie schon in den Vorjahren haben die öffentlich-rechtlichen Sender den Löwenanteil der begehrten Grimme-Fernsehpreise eingeheimst. Grund zur Freude haben aber auch die privaten Sender - sie gewannen zwei Preise in einer Kategorie, in der es bislang nicht viel zu holen gab.

Mit dem Zweiten sieht man besser - zumindest aus Sicht der Grimme-Preis Jury. Sechs von zwölf Auszeichnungen gehen in diesem Jahr an den Mainzer Sender. Besonders in der Kategorie Fiktion trumpfte das ZDF unter anderem mit dem Krimi "Kommissar Süden und der Luftgitarrist" von Regisseur Dominik Graf sowie mit dem Drama "Ein halbes Leben" groß auf. Aber auch in der Unterhaltungs-Sparte ergatterte das Zweite für seine Nachrichtensatire die "heute-show" mit Oliver Welke und Martina Hill einen Preis.

Überraschende Achtungserfolge erzielten die Privatsender in der Kategorie Information & Kultur, die in der Regel fest in öffentlich-rechtlicher Hand ist. Mit "Galileo Spezial - Karawane der Hoffnung" zum Thema Genitalverstümmlung und "Tabubruch - Der neue Weg von Homosexualität im Fußball" gehen zwei von fünf Preisen an ProSieben beziehungsweise DSF. Ein Novum, wie Grimme-Institut-Direktor Uwe Kammann am Mittwoch erklärte. "Das zeigt, dass besondere Anstrengungen natürlich bemerkt und auch honoriert werden", betonte er.

Senta Berger beeindruckt als Vorstandssekretärin

Insgesamt zeigte sich Kammann mit dem Fernsehjahr 2009 mehr als zufrieden: "Es gab wieder viel gutes und exzellentes Fernsehen und das in einem breiten Spektrum", bilanzierte der Direktor. Mühe, die zwölf Preise zu vergeben, habe die Jury nicht gehabt. Zehn der zwölf Auszeichnungen gingen an die öffentlich-rechtlichen Sender. Zu den Gewinnern im Bereich Fiktion zählten neben vier ZDF-Spielfilmen noch Connnie Walthers ARD/WDR-Produktion "Frau Böhm sagt nein". Neben der Schauspielerin Lavinia Wilson beeindruckte hier laut Jury vor allem Senta Berger als Vorstandssekretärin, die der Führungsetage ihre Firma üppige Bonuszahlungen verweigert. Ein spannender Konflikt mit hoher Aktualität, lobte Kammmann.

In der Kategorie Unterhaltung kam neben der ZDF-"heute-show" auch das Talkformat "Inas Nacht", eine Produktion von ARD und NDR, zum Zuge - beide Formate waren erst im Nachgang Mitte Februar nominiert worden. Ina Müller gelinge es, auf freche aber dennoch sehr charmante Art, ihre prominenten Gäste nicht nur zum Singen und Tanzen zu animieren, sondern sie auch aus dem Nähkästchen plaudern zu lassen, begründete die Jury ihre Wahl.

Pastewka und Engelke gehen leer aus

Das Nachsehen hatten in diesem Jahr Bastian Pastewka und Anke Engelke, die für ihre Auftritte als Volksmusik-Duo Wolfgang und Anneliese nominiert waren. Ebenfalls leer ging Harald Schmidt mit der Generalüberholung seiner Late-Night-Show aus. Im Unterhaltungsbereich könnte das deutsche Fernsehen durchaus mutiger werden, befand die Jury. Wünschenswert seien mehr freche, schrille und laute Formate. Zu den großen Gewinner in der Kategorie Information & Kultur zählen nach den Privatsendern unter anderem noch die Dokumentation "Eisenfresser" (BR/Arte/rbb), die die Folgen der jährlichen Hungersnot im Norden Bangladeschs thematisiert wie auch die ZDF-Produktion "Henners Traum". Sie erzählt von der (Wahn-)Idee eines Bürgermeisters, eines der größten Tourismusprojekte Europas in dem kleinen Ort Hofgeismar in Nordhessen anzusiedeln. Verliehen werden die begehrten Grimme-Preise am 26. März im Theater Marl.

che/DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?