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"Bares für Rares" Verkäuferin fordert 2000 Euro für Kanne – Händler stellt entscheidende Frage

Julian Schmitz-Avila sitzt im Studio von Bares für Rares und schaut in die Kamera
Julian Schmitz-Avila betreibt zusammen mit seinem Bruder ein Antiquitätengeschäft. Bei "Bares für Rares" kauft der Geschäftsmann Dinge, um sie gewinnbringend weiter zu veräußern.
© ZDF
Bei "Bares für Rares" steht ein Designklassiker zum Verkauf. Doch die Besitzerin stellt für ihr Kaffeeservice hohe Forderungen.

Sie hat ganz konkrete Vorstellungen und hofft auf eine stattliche Summe: Aude Valats aus Bad Nauheim kommt mit einem Tee- und Kaffeeservice zu "Bares für Rares". "Es ist sehr unpraktisch und man verbrennt sich daran die Finger", sagt 39-Jährige über das Designerstück ihrer Oma in der ZDF-Trödelshow. Die Form erinnert Moderator Horst Lichter an Badaccessoires. Doch damit liegt er komplett daneben.

"Es handelt sich tatsächlich um ein Set aus Kaffee- und Teekanne, einer Zuckerdose und einem Sahnekännchen. Außerdem einer Kanne für heißes Wasser", erklärt "Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz. Das quadratische Design stamme vom renommierten französischen Silberwarenhersteller Christofle. Es handle sich aber nicht um Silber, sondern nur um eine Versilberung. Trotzdem sei das Service, das 1970 in einer limitierten Auflage von 200 Stück entstand, ein tolles Designobjekt.

"Bares für Rares"-Expertin nennt ihren Schätzpreis

"Ist das denn praktisch?", will Lichter wissen. Die Antwort der Besitzerin: "Nein." Der Henkel werde leider heiß, außerdem sei das Service sehr schwer zu reinigen. Trotz der Nachteile hat Valats eine hohe Preisvorstellung. Die Fotografin möchte gerne 2000 Euro für das Set. Expertin Horz teilt die Preisvorstellung. "Manchmal werden die auch für 7000 Euro angeboten", sagt die Pfälzerin. Sind die Händler auch bereit, so tief in die Tasche zu greifen?

Händler von Bares für Rares: Horst Lichter präsentiert die Erfolgsshow im ZDF

"Wann sind das denn? Pokale oder was?", fragt Walter "Waldi" Lehnertz im Händlerraum ahnungslos und startet mit einem Gebot von 180 Euro. Obwohl seine Kollegen auch interessiert sind, steigt der Preis nur langsam. Sie scheinen den Sammlerwert des limitierten Stücks nicht zu erkennen. Besitzerin Valats nennt den Schätzpreis von 2000 Euro. "Ich will minimum 2000 Euro", sagt sie entschlossen. Julian Schmitz-Avila ist verwundert: "Wie sollen wir dann etwas daran verdienen?", fragt er kritisch. Auch mit 1500 Euro von David Suppes ist sie nicht einverstanden. Das Geschäft scheitert.

"Ich habe mich entschieden, es nicht zu verkaufen", sagt Valats. Vielleicht auch, weil Expertin Horz einen möglichen Verkaufspreis bis zu 7000 Euro nannte.

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Quelle: "Bares für Rares" vom 2. Dezember 2020. Neue Folgen der Trödelshow gibt es von Montag bis Freitag um 15.05 Uhr im ZDF und vorab in der Mediathek zu sehen.

mai

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