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"Bares für Rares": Damit hatte der Verkäufer nicht gerechnet: Tretauto entpuppt sich als Schatz

Horst Lichter gerät ins Schwärmen: Bei "Bares für Rares" steht ein Spielzeugauto aus den 60er Jahren zum Verkauf. Der rote Fiat ist mehr wert, als mancher Gebrauchtwagen.

Drei Männer und das Spielzeugauto: "Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel und Moderator Horst Lichter sprechen über das Objekt von Hubert Büttgenbach (v.l.)

Drei Männer und das Spielzeugauto: "Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel und Moderator Horst Lichter sprechen über das Objekt von Hubert Büttgenbach (v.l.)

ZDF

"Ich find's bildschön", sagt Horst Lichter begeistert. Ein Spielzeugauto aus den 60er Jahren lässt das Herz des "Bares für Rares"-Moderator höher schlagen. "So eines hatte ich selbst mal, leider haben es meine Eltern weggegeben", sagt Lichter. Bei Verkäufer Hubert Büttgenbach aus Bedburg stand das rote Gefährt jahrelang auf dem Dachboden. Wie sich herausstellt, schlummerte dort ein kleiner Schatz.

"Es handelt sich um ein Tretauto der Firma Rosca aus Italien", erklärt "Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel. Das Besondere sei gewesen, dass die Räder nicht mit Pedalen, sondern mit einem Tretmechanismus angetrieben wurde. Sogar das Licht und das Standlicht an dem Auto aus den 60er Jahren funktionieren noch. "Ich bin verliebt", sagt Kümmel begeistert.

Auch der Erhaltungszustand des Gefährts sei bis auf einen Kratzer an der Seite und die gebrochene Windschutzscheibe hervorragend. "Es ist eben bespielt worden", sagt Kümmel. Doch der rote Lack sei noch original. Der Hersteller Rosca habe mit dem Gefährt einen Fiat 2300 angedeutet. "Ein ganz elegantes Auto." Aber ist der Preis so groß, wie die Begeisterung der Herren?

"Bares für Rares"-Experte übertrifft die Erwartungen

"Mein Traumpreis wäre 650 Euro", sagt Verkäufer Büttgenbach, der das Tretauto von seinem Schwiegervater bekam. Experte Kümmel kann ihn beruhigen: "Ich würde sogar noch höher gehen, mein Schätzpreis liegt bei 1000 bis 1500 Euro. "Ich hoffe, dass die Händler das auch erkennen", sagt Lichter. Doch danach sieht es zunächst nicht aus.

Gruppenfoto der "Bares für Rares"-Experten

"Ich fang mal mit 80 Euro an", sagt Walter "Waldi" Lehnertz. Ein niedriges Gebot für das Schätzchen. Doch die Gebote schießen schnell nach oben. Wolfgang Pauritsch erhöht auf 200, Fabian Kahl auf 300 Euro. Dann mischt auch Julian Schmitz-Avila mit und der Preis schießt auf 700 Euro. Verkäufer Büttgenbach und Pauritsch einigen sich schließlich auf 900 Euro. "Ich habe einen Freund, der ist Fiat-Händler, der ist mir das wert", sagt Pauritsch. "Das Auto muss wieder zu Fiat."

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