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Bohlens irrer Körperkünstler Horror-Show beim Supertalent


Emotionen pur bei "Das Supertalent 2010": Während die 15-jährige Josefine das Publikum mit ihrer traurigen Geschichte und ihrem Opern-Gesang zu Tränen rührt, sorgt ein Amerikaner mit seiner Horror-Show für wahre Schock-Momente.

In der fünften Folge von "Das Supertalent 2010" berührte der Auftritt von Josefine Becker die Jury und das Publikum ganz besonders. Die 15-Jährige überzeugte Dieter Bohlen, Sylvie van der Vaart und Bruce Darnell mit der Opern-Arie "Ombra Mai Fu" und räumte drei Ja-Stimmen ab. Überglücklich brach Josefine nach ihrem Erfolg in Tränen aus. Schließlich hofft sie, mit ihrem Gesang ihre Familie unterstützen zu können, die nach dem Schlaganfall ihres Vaters kurz vor dem finanziellen Ruin steht.

Nach der rührenden Darbietung von Josefine wurde das Publikum auf eine ganz andere Probe gestellt. Der Körperkünstler Richard Sean Wilson aus Kalifornien demonstrierte, wozu ein menschlicher Körper fähig ist. Er zerschlug zum Auftakt eine Dose an seinem Kopf, hängte sich einen Kleiderbügel in die Nase und tackerte sich als Höhepunkt sein "Supertalent"-Schildchen an die Stirn - da wurde selbst Bruce Darnell blass um die Nase. Der irre Horror-Auftritt brachte Wilson aber in die nächste Runde.

Ein weiterer ungewöhnlicher Kandidat ist der gehörlose Tobias Kramer aus Coesfeld. Seine Tanz-Performance beeindruckte die Supertalent-Jury: Schließlich kann er die Musik, zu der er tanzt, nicht hören, sondern nur fühlen.

Weniger Glück hatte dagegen Marc Otto Heide aus Düsseldorf. Er hatte im Vorfeld einen schweren Fehler begangen, indem er behauptete, er sei ein besserer Komponist als Juror Dieter Bohlen. So viel Dreistigkeit wird beim Supertalent natürlich bestraft: Nach dürftiger Sangesleistung schied Heide mit einem dreifachen "Nein" der Jury aus.

cas

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