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Dschungelcamp 2015: Rebecca muss den Dschungel verlassen

Für das Zirkuskind ist die Urwaldnummer vorbei: Rebecca Siemoneit-Barum verlor in der gestrigen Show im Stechen gegen Tanja Tischewitsch und ist raus aus dem Camp.

Aus der Traum vom Titel: Rebecca Siemoneit-Barum kann sich jetzt wieder ganz der "Lindenstraße" widmen.

Aus der Traum vom Titel: Rebecca Siemoneit-Barum kann sich jetzt wieder ganz der "Lindenstraße" widmen.

"Rebecca singt dauernd vor sich hin. Man hört sie richtiggehend denken", stellte Hobbypsychologe Walter Freiwald fest und spielte darauf an, dass es "Iffi" aus der "Lindenstraße" ganz offensichtlich nicht gut gehe. Die Zuschauer teilten diese Einschätzung und erlösten die Tochter des Zirkus-Betreibers Gerd Siemoneit-Barum mit den wenigsten Anrufen. Wieder auf der Kippe stand Tanja, die als Vielleicht-Kandidatin zum zweiten Mal in Folge nur haarscharf am Rauswurf vorbeischrammte.

Ein Profilierungsprogramm hatte sich in der gestrigen Ausgabe des Dschungelcamps Aurelio verordnet, nachdem er in der Show davor von den RTL-Zuschauern angezählt worden war. Als Tanja und Maren von Thailand als Urlaubsparadies schwärmten, ging der Deutsch-Italiener rüde dazwischen. "Boah, nee, da würde ich niemals hinfahren", polterte er. "Wart ihr schon mal auf den Malediven oder auf den Seychellen? Oder Mauritius? Zehnmal so schön wie Thailand!" Außerdem würde er genügend Leute kennen, die sich in Thailand Krankheiten eingefangen hätten. Maren darauf spitz: "Na, dann haben die mit der falschen Frau Sex gehabt."

Jörn würgt, Maren schreckt vor nichts zurück

Die Ex-Glücksfee mausert sich immer mehr zur Favoritin auf den Thron. Ihren Ritterinnenschlag holte sie sich in der Dschungelprüfung mit dem kalauerigen Titel "Dschungelgasthof Würgenich". Es ging um ausgesuchte Scheusslichkeiten aus der australischen Urwaldküche. Unterstützung erhielt Maren von Jörn, der jedoch nur einen gekochten Krokodilpenis und ein Glas pürierte Kakerlaken hinunterbekam und ansonsten die Nahrungsaufnahme unter viel Würgen und Grimassieren verweigerte.

Ganz anders die Schauspielerin aus Berlin. Sie schreckte vor nichts zurück und aß Schafshoden, Schweinerosetten, Kuhnippel und Fischaugen in rekordverdächtiger Geschwindigkeit. Der Lohn für ihre Abgebrühtheit: Fünf von sieben möglichen Sternen. Selbst dem vor Selbstbewusstsein strotzenden Walter dämmerte nach diesem Heldinnenmahl, dass Maren ihm absolut gefährlich werden könnte: "Sie ist ohne Frage eine Konkurrentin", analysierte er düster.

Mark Stöhr