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Dschungelcamp 2015: Bye bye Walter

Damit hatte wohl niemand gerechnet, am wenigsten er selbst: Walter Freiwald wurde aus dem Camp gewählt. Zittern ums Weiterkommen musste als "Vielleicht-Kandidat" Castingdirektor Rolfe.

Am Ende wird er noch Dschungelkönig: Walter Freiwald

Am Ende wird er noch Dschungelkönig: Walter Freiwald

"Es ist ein Spiel, es ist okay", kommentierte Walter das Votum der RTL-Zuschauer und konnte seine Enttäuschung nur schlecht verbergen. Der 60-jährige Moderator strotzte die ganzen Tage lang vor Selbstbewusstsein und hatte sich schon sicher auf dem Thron gesehen. Hatte ihm das Publikum seine immer heftigeren Pöbeleien gegenüber Aurelio übel genommen, dem er unterstellte, sich immer neue Beschwerden und Wehwehchen auszudenken ("Das ist zu viel Jammern für zu wenig Krankheit")?

Das diesjährige Dschungelcamp erlebte mit der Demission des Dinos seinen ersten wirklichen Paukenschlag. Ansonsten herrschte an Tag 13 business as usual. Rolfe und Tanja musste zur Prüfung mit dem Titel "Schlau oder Schlotze" antreten. Dabei war Teamwork gefragt. Tanja musste Fragen beantworten, Rolfe sich durch einen Tunnel kämpfen, in dem Kakerlaken, Spinnen, Warane, grüne Ameisen, Schlammkrabben – und sechs Sterne auf ihn warteten. Je mehr Fragen Tanja richtig beantwortete, desto mehr Zeit hatte Rolfe. Das Handicap für das Ex-DSDS-Sternchen: Bei jeder falschen Antwort fiel sie in ein "Schlotze-Becken" voller schleimiger Abfälle.

Rolfe und Tanja erspielen nur zwei Sterne

Und Tanja machte häufiger Bekanntschaft mit der stinkenden Brühe, als ihr lieb war. Die Fragen hatten es aber auch in sich. Wie alt kann eine Rhinozeros-Kakerlake werden zum Beispiel? Zehn Jahre. Für welchen Zweck nutzen die Aborigines heute noch grüne Ameisen? Gegen Erkältung. Oder auch: Kommen Yabbie-Krebse ursprünglich aus Australien? Ja. Gerade mal zwei Sterne erspielte das Duo, was für die Campgesellschaft ein eher kümmerliches Abendessen bedeutete. Werner ist das alles mittlerweile egal. Er kann sich bis zum großen Wiedersehen am Sonntag im Hotel Versace den Bauch vollschlagen.

Mark Stöhr
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