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Dschungelcamp 2017: Rutschencheck im Erlebnisbad - dafür lässt "Honey" sich bezahlen

Sein Terminkalender sei prall gefüllt: Dschungelcamp-Teilnehmer Alexander "Honey" Keen prahlt damit, in den kommenden Woche "ausgebucht" zu sein. Doch seine Auftritte beschränken sich auf Dorfdisco und Schwimmbad.

Honey Keen

Alexander "Honey" Keen grinst sich in Zukunft durch Spaßbäder und Autobahndiscos. 

Um 14:27 Uhr Ortszeit hob die Airline des Flugs LH9773 vom Internationalen Flughafen Brisbane Richtung Singapur ab. Mit an Bord: Die Kandidaten des diesjährigen Dschungelcamps auf dem Rückweg nach Deutschland. Dort angekommen erwartet sie ein neues Leben: Mit pralleren Konten und neu gewonnener Popularität soll ab jetzt die Karriere (wieder) in Schwung gebracht werden. Für einen von ihnen läuft es nach eigenen Angaben besonders rund: Alexander " " Keen sieht sich gewohnt bescheiden als eigentlichen Gewinner der Sendung. "Es steht gerade ziemlich viel an, die nächsten zwei Monate sind schon ausgebucht", wusste er gestern Abend in der "Wiedersehens"-Show von "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" stolz zu berichten. "Mit was denn?", fragte sich daraufhin nicht nur Moderator Daniel Hartwich. "Naja, mit Appearances", strahlte Honey.

Alexander "Honey" Keen auf den Spuren von Kim Kardashian

"Appearances - auf deutsch "Auftritte" - bedeutet, dass man Geld dafür bekommt, wenn man auf Partys geht", erläuterte Daniel Hartwich Honeys neu erschlossenen Berufszweig. Berühmt gemacht hat diese Form des Geldverdienens Multi-Millionärin Kim Kardashian. Sie wurde vor zehn Jahren nach Veröffentlichung eines Sex-Tapes über Nacht bekannt und sorgte fortan, wo immer sie auftauchte, für Schlagzeilen. Dies machte sie zu ihrer Geschäftsidee: Die 36-Jährige ließ sich dafür bezahlen, dass sie auf Partys ging. Im Gegenzug durfte der Veranstalter mit ihr werben. 

Als ein solcher Lockvogel arbeitet nun auch Honey Keen. Einziger Unterschied zwischen Honey und : Deutsche C-Prominente werden nicht als Stargast einer Party nach Las Vegas eingeladen, sondern müssen stattdessen beispielsweise mit der aktuellen Gewinnerin des "Bachelors" eine Messe in Bottrop eröffnen. Auch springt für einen deutschen Prominenten bei einem solchen Auftritt kein Kardashian-Gehalt in fünfstelliger Höhe heraus. Der ehemalige Bachelor Paul Janke bekommt nach eigenen Angaben bis zu 3000 Euro für eine "Appearance", Honey wird sich im Anfangsstadium seiner Karriere mit deutlich weniger zufrieden geben müssen. 

"Honey macht den Rutschencheck und einen Sauna Aufguss."

Auf Honeys Facebook-Seite wurden bereits die ersten seiner "Appearances" bekannt gegeben. Zunächst versucht sich der 34-Jährige als "Special Guest" einer Party-Reihe in Darmstadt und Kaiserslautern. Seine Aufgabe: Autogramme geben, Fotos mit den Fans machen und lächeln. Das sollte für Grinsebacke Honey kein Problem darstellen. Ein paar Tage später wird es dann schon kniffliger: Honey ist als Ehrengast eines Erlebnis-Bads im bayerischen Ort Stein gebucht. Der Veranstalter beschreibt sein Engagement so: "Honey macht den Rutschencheck und einen Special Sauna Aufguss." Die Rutsche wird Honey sicher ganz genau unter die Lupe nehmen - wozu hat er denn sonst zwei Bachelor gemacht?

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lis