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Dschungelcamp 2017: Marc, Hanka oder Florian - wer soll Ihr Herzblatt sein?

Wer soll Dschungelkönig werden? Am Samstagabend küren die Zuschauer den Nachfolger von Menderes Bagci. Was spricht für und was gegen Marc Terenzi, Hanka Rackwitz oder Florian Wess? Eine Entscheidungshilfe.

Dschungelcamp 2017: Marc Terenzi, Hanka Rackwitz und Florian Wess

Im Dschungelcamp machen sie die Krone unter sich aus: Marc Terenzi, Hanka Rackwitz und Florian Wess

"The Kron' ist near." Am Samstagabend steht der neue Dschungelkönig fest. Die Zuschauer haben die Qual der Wahl aus den drei verbliebenen Dschungelcamp-Kandidaten Marc Terenzi, Hanka Rackwitz und Florian Wess. Sie haben noch keinen Favoriten oder sind unentschlossen? Dann haben wir eine Entscheidungshilfe.

Marc Terenzi - der sympathische Casanova

Seine Vorzüge: Authentisch, sympathisch, gut aussehend. Mehr Argumente braucht es nicht, um Marc Terenzi am Samstagabend zum Dschungelkönig zu machen. Der US-Amerikaner unterhält die Zuschauer nicht nur seit Tagen mit seinem Denglisch ("Denkst du, es ist möglisch, dass wir fresh Handtücher and some Strumpfhoses kriegen?"), sondern ist der einzige, der sich keine Gewinnerstrategie im Dschungelcamp zurecht gelegt hat. Der 38-Jährige verstellt sich nicht. Terenzi ist der Dschungelkönig der Herzen - der erste mit Sixpack.

Seine Nachteile: Kaum zu verstehen, planlos, beziehungsunfähig: Das Leben hat es mit dem US-Boy einst ziemlich gut gemeint: erst Boygroup-Karriere, dann Heirat mit Sarah Connor. Doch inzwischen bestreitet er seinen Lebensunterhalt als Stripper und hat angedroht, eine Biografie schreiben zu wollen. Die Dschungelcamp-Krone wäre der vorläufige Höhe-, aber auch Endpunkt für Terenzi. Was dann kommen soll? Darüber hat er sich scheinbar nie Gedanken gemacht. Tiefgang und Treue ("Ich habe viele Mädels gehabt") sind nicht seine Stärken. Ein Casanova ohne Plan.

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Hanka Rackwitz - die Pippi Langstrumpf im Dschungel

Wer soll Dschungelkönig werden?

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Ihre Vorzüge: Langeweile? Nicht mit Hanka: Die Frau mit den vielen Zwängen schafft sich ihre Welt, wie sie ihr gefällt. Bringen die anderen Camper zu wenig Geduld für ihre krankheitsbedingt fordernde Art auf, kuschelt sie eben mit einem Baum oder spricht mit den Steinen im Dschungel. Die TV-Maklerin trägt ihr Herz auf der Zunge, will Konflikte sofort klären - und eckt so an. Denn der Rest will sich möglichst glatt und Zuschauer-freundlich zur Dschungelkrone durchmogeln. Hanka hingegen will wenn, dann mit Karacho auf den Thron. Sie kann stolz sein, im Camp so viele ihrer Ängste überwunden zu haben - mittlerweile kämpft sie nicht mal mehr gegen das Dschungelklo. Trotz allem ist Hanka nicht weltfremd, im Gegenteil. Oft sind es ihre Beschreibungen, die den Nagel auf den Kopf treffen, sehr zum Ärger so mancher Mit-Camper. Doch wenn diese sie dann provozieren, bleibt sie meist gelassen. Und das ist einer Dschungel-Königin würdig.

Ihre Nachteile: Hanka kennt keinen Aus-Knopf. Die 47-Jährige plappert ohne Punkt und Komma und merkt nicht, wenn sie damit die Nerven ihrer Mitmenschen strapaziert. Ganz ungeniert fordert sie von allen immer wieder Hilfe und großes Verständnis für ihre Ticks - ihr selbst fällt es aber schwer, bei anderem einmal Fünfe gerade sein zu lassen. Als Pippi Langstrumpf des Dschungels hat sie zwar eine besonders bunte Welt um sich herum, die Regeln darin gelten aber nur für sie.

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Hanka Rackwitz verzieht vor Ekel das Gesicht, während ihr noch die Beine einer gegrillten Vogelspinne aus dem Mundwinkel ragen


Florian Wess - der ehrliche Individualist

Seine Vorzüge: Marc Terenzi ist sicher der nettere Kandidat, Hanka Rackwitz hat es schwerer gehabt, dafür besitzt Florian Wess etwas, das den anderen Kandidaten abgeht: "high class". Der Ex von Helmut Berger ist der große Individualist im Camp und hat sich zu keiner Zeit von der Gruppe vereinnahmen lassen. Das Märchen von "la grande familia" hat er von Anfang an als Pseudo-Heile-Welt-Quatsch durchschaut. Daneben war er der einzige Kandidat im Camp, der Hanka Rackwitz die Stirn geboten hat, wenn sie zu sehr nervte. Denn Florian Wess ist immer ehrlich und direkt geblieben.

Seine Nachteile: Die Grenzen zwischen Ehrlichkeit und Streitsucht sind manchmal fließend. Und der gute Flori weiß nicht immer, wann es Zeit ist aufzuhören. Zudem hat sich der "Botox-Boy" im Dschungelcamp mehr darüber definiert, was er nicht will, als dass er sich mit konstruktiven Beiträgen hervorgetan hat. Auch hat der 36-Jährige außer ein paar unbeholfenen Gesangsversuchen an der Seite von Gina-Lisa Lohfink bislang nichts geleistet. Er verfügt über keine Karriere, die er als Dschungelkönig wieder ankurbeln könnte.

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