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ARD-Talk: Eklat bei "Hart aber fair": Security muss Störenfried entfernen

Unbemerkt von den TV-Zuschauern wurde am Montag ein Zuschauer aus dem Studio von "Hart aber fair" entfernt. Der Mann hatte sich lautstark zum UN-Migrationspakt geäußert.

Frank Plasberg bei "Hart aber fair"

Zu Beginn von "Hart aber fair" ließ Frank Plasberg einen Störenfried entfernen.

Eigentlich war das Thema des Abends bei "Hart aber fair" das Rennen um die Nachfolge Angela Merkels. Unter dem Titel "Erst die CDU, dann vielleicht Deutschland: Wer gewinnt das Rennen um Merkels Erbe" wollte Frank Plasberg mit seinen Gästen über die spannende Kandidatensuche diskutieren. Doch ein Zuschauer versuchte, die Sendung für ein anderes Thema zu kapern. 

Noch während die Gäste vorgestellt wurden, fiel der Mann mit mit Zwischenrufen gegen den UN-Migrationspakt auf - und musste des Saales verwiesen werden. Die Zuschauer vor den Fernsehern bekamen davon nichts mit und wurden erst durch Plasbergs Hinweis darüber aufgeklärt.

Zwischenfall bei "Hart aber fair"

"So, das ist unsere Runde", eröffnete er den Abend. "Und falls sie bei der Vorstellung ein paar Nebengeräusche gehört haben: Ein Zuschauer ist aufgesprungen und hat ein paar laute Sätze zum UN-Migrationspakt gesagt, das wird auch ein Thema sein in dieser Sendung."

Er hätte gerne in Ruhe mit diesem Zuschauer gesprochen, das sei jedoch nicht möglich gewesen. "Wir haben ihn friedlich hinausbegleitet, vielleicht verfolgt er die Sendung ja von außen."

Darum geht es beim UN-Migrationspakt

Die nun folgende Runde verlief dann deutlich ziviler. Was auch an den Gästen lag. Es diskutieren FDP-Chef Christian Lindner, Journalistin Kristina Dunz ("Rheinischen Post"), Politikberater Michael Spreng, CDU-Mittelstandsprecher Christian von Stetten und der frühere Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, SPD. Auch, als es um den UN-Migrationspakt ging.

Der soll internationale Standards im Umgang mit Migration festlegen. Die CDU wird darüber auf dem Parteitag am Wochenende diskutieren. Verabschiedet werden soll er am 10. und 11. Dezember in Marokko. Deutschland wird ihn unterzeichnen. Darauf wies auch Michael Spreng hin: "Der Drops ist gelutscht." Egal, was der Störenfried gesagt hätte.

che
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.