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Fernsehen: ARD-Sexreportage verführt Zuschauer

Sex verkauft sich gut, selbst im ARD-Programm. Die Reportage "Sex - Made in Germany" über das Geschäft mit der käuflichen Liebe in Deutschland sahen ab 22.50 Uhr 2,49 Millionen Zuschauer.

Sex sells - auch im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die ARD Reportage "Sex - Made in Germany" konnte am Montagabend einen Marktanteil von 15,2 Prozent verbuchen, was für die Zeit der Ausstrahlung, ab 22.50 Uhr, ein überdurchschnittlich hoher Wert ist.

Am Hauptabend setzte sich um 20.15 Uhr eine Doppelfolge von Günther Jauchs RTL-Quiz "Wer wird Millionär?" mit 5,63 Millionen Zuschauern (18,8 Prozent) durch. Danach folgte der ZDF-"Spreewaldkrimi" mit dem Titel "Die Tränen der Fische", eine Wiederholung, die 4,83 Millionen Menschen (16,0 Prozent) sahen.

Das Interesse am Hochwasser war nach einem vorläufigem Höhepunkt am Sonntagabend am Montag spürbar geringer. Dennoch entsprach der 45 Minuten lange "Brennpunkt" um 20.15 Uhr mit 3,69 Millionen Zuschauern (12,4 Prozent) in etwa dem ARD-Schnitt - die Reportage "Die Donau" hatte dem "Brennpunkt" weichen müssen.

"Die Geissens" profitieren von "Wetten, dass..?

Die Doppelfolge der Sat.1-Krimiserie "The Mentalist" kam auf 1,85 Millionen Zuschauer und 1,87 Millionen (jeweils 6,2 Prozent). Vom werbeträchtigen Auftritt des Ehepaars Geiss am Samstag bei "Wetten, dass..?" profitierte die RTL-II-Reihe "Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie", die 1,83 Millionen Zuschauer (6,2 Prozent) einschalteten - darunter 11,0 Prozent jüngere zwischen 14 und 49 Jahren.

Auf die Doppelfolge der Vox-Krimiserie "CSI: NY" entfielen 1,58 Millionen Zuschauer (5,3 Prozent) und 1,64 Millionen (5,5 Prozent) - und auf die ProSieben-Trickserie "Die Simpsons" 1,39 Millionen (4,8 Prozent) und 1,67 Millionen (5,5 Prozent).

In der Jahresgesamtwertung steht das ZDF mit 13,2 Prozent weiter auf Platz eins. Es folgt die ARD mit 12,2 Prozent. RTL erreicht 11,8 Prozent. Sat.1 folgt dahinter mit 8,3 und Vox mit 5,7 Prozent. ProSieben bringt es auf 5,4 Prozent. RTL II kommt auf 4,1 Prozent, Kabel eins auf 3,9 Prozent und Super RTL auf 2,0 Prozent.

juho/DPA / DPA