Kultserie "24" Jack Bauers Zeit ist abgelaufen


Geheimagent Jack Bauer steht vor seinen letzten Einsätzen: Wie der US-Sender Fox mitteilte, geht die amerikanische Kultserie "24" mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle im Mai mit dem Finale der achten Staffel zu Ende. Dennoch gibt es Hoffnung auf ein Wiedersehen.

Die populäre US-Fernsehserie "24" wird eingestellt. Dies teilte der Fernsehsender Fox am Freitag dem Hollywood-Fachblatt "Variety" mit. Kiefer Sutherland, der in der Serie den furchtlosen Agenten Jack Bauer spielt, nannte die Entscheidung "bittersüß". In der Rolle habe er die größte Erfahrung seiner bisherigen Karriere gesammelt, sagte der 43-Jährige, der 2006 den Emmy als bester Schauspieler und bester Produzent für die Serie gewonnen hatte. Seine Kollegen am Set ebenso wie die Drehbuchautoren seien "Freunde für den Rest des Lebens" geworden.

Sutherland, der für seine Rolle auch einen Golden Globe gewonnen hatte, war durch die Serie zu einem der bestbezahlten TV-Schauspieler der USA geworden. Er ist der Sohn des bekannten Hollywood-Mimen Donald Sutherland.

Die Serie "24" war 2001 angelaufen. In dem innovativen TV-Format entsprach jedes der 24 Kapitel pro Staffel einer Stunde in Echtzeit. Geheimagent Jack Bauer war damit beauftragt, Anschläge zu vereiteln, die die Sicherheit der Vereinigten Staaten und ihres Präsidenten bedrohen. Nach der achten Staffel soll nun Schluss sein. Fox habe sich wegen steigender Kosten und sinkender Einschaltquoten zu dem Schritt entschlossen, hieß es. Der letzte Dreh ist am 9. April geplant, das zweistündige Finale soll am 24. Mai in den USA ausgestrahlt werden.

Die Produzenten und Darsteller haben der Zeitung "USA Today" zufolge nun einen Spielfilm im Visier, der Jack Bauer mit einem Auftrag nach Europa schickt. Ein Skript aus der Feder von Billy Ray ("State of Play") liegt bereits vor, aber der Film wartet noch auf Grünes Licht von einem Studio.

AFP/DPA DPA

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